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Nachrichten aus den Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land
© AG
Vanille aus Madagaskar angekommen
:
Unsere Internationale Aktion 2026 - Vanille ist angekommen
16. Okt. 2026
Unser Partner IRAY AINA stellt uns auch dieses Jahr Vanille als Werbemittel für unsere Internationale Aktion zur Verfügung. Mit dem Erwerb dieser hochwertigen Vanille gewährleisten Sie Ihre finanzielle Unterstützung/Spende für das Weltnotwerk und die Arbeit unserer internationalen Partner.
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© AG
Vanille aus Madagaskar angekommen
:
Unsere Internationale Aktion 2026 - Vanille ist angekommen
16. Okt. 2026
Unser Partner IRAY AINA stellt uns auch dieses Jahr Vanille als Werbemittel für unsere Internationale Aktion zur Verfügung. Mit dem Erwerb dieser hochwertigen Vanille gewährleisten Sie Ihre finanzielle Unterstützung/Spende für das Weltnotwerk und die Arbeit unserer internationalen Partner.
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© privat
Welttag für menschenwürdige Arbeit: Arbeit sichtbar machen, Würde stärken, Solidarität leben
9. Okt. 2026
Am 7. Oktober war der Welttag für menschenwürdige Arbeit (World Day for Decent Work). Seit 2008 macht der internationale Aktionstag darauf aufmerksam, dass alle Menschen das Recht auf gute, sichere und faire Arbeitsbedingungen haben – auf angemessene Bezahlung, soziale Absicherung, Gesundheitsschutz und Respekt. Ins Leben gerufen wurde er von der Internationalen Gewerkschaftsbewegung. Er erinnert uns daran: Arbeit ist mehr als ein Kostenfaktor. Sie ist Grundlage unseres Zusammenlebens und verdient Anerkennung und Würde. Doch gerade diejenigen, die unseren Alltag am Laufen halten, bleiben oft unsichtbar: Reinigungskräfte, Erntehelfer*innen, Beschäftigte in Transport und Logistik oder Menschen, die uns unser Essen liefern und servieren. Ihre Arbeit ist unverzichtbar – und doch sind viele von ihnen von hohem Arbeitsdruck, unsicheren Bedingungen und mangelnder Wertschätzung betroffen. Rund um den Welttag für menschenwürdige Arbeit haben wir mit zwei Veranstaltungen im Bistum Aachen den Blick auf Menschen gerichtet, deren Arbeit allzu oft übersehen wird:
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© Katholik:innenrat Aachen-Stadt
Wer sitzt am Tisch? Wer hält ihn gedeckt?
:
Zu Tisch - Alle?
7. Okt. 2026
„Zu Tisch - alle?“ stellt einen repräsentativ und fast herrschaftlich gedeckten Tisch in den öffentlichen Raum: hochwertiges, ehemals wertvolles Geschirr, Stoffservietten, eine handgedruckte Tischdecke und Menükarten, deren Gestaltung an ein Fünf-Sterne-Restaurant erinnert. Der Tisch steht für Wohlstand, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich stellt er eine erste, einfache Frage: Wer bekommt einen Platz an diesem gesellschaftlichen Tisch - und wer nicht? Wer gehört selbstverständlich dazu? Wer wird eingeladen, wer bleibt außen vor? Und wer entscheidet eigentlich darüber, wer einen Platz erhält? Am Welttag für menschenwürdige Arbeit (7. Oktober) erhält „Zu Tisch - alle?“ eine zweite Perspektive. Denn ein solcher Tisch deckt sich nicht von selbst. Unser Wohlstand und unser bequemes Leben beruhen auf der Arbeit unzähliger Menschen. Menschen produzieren und ernten Lebensmittel, verarbeiten und transportieren Waren, kochen, bedienen, reinigen, spülen, pflegen und versorgen. Vieles davon gehört zu den gesellschaftlichen Selbstverständlichkeiten unseres Alltags: Es soll verfügbar sein, funktionieren und möglichst reibungslos geschehen. Die Menschen und die Arbeit dahinter geraten dabei leicht aus dem Blick. Damit stellt sich die zweite Frage: Wer ermöglicht eigentlich diesen gedeckten Tisch, ohne selbst selbstverständlich einen Platz daran zu haben? Beide Perspektiven treffen am Tisch unmittelbar aufeinander: gesellschaftliche Teilhabe auf der einen Seite und die häufig wenig sichtbare Arbeit, die unseren Wohlstand und unser bequemes Leben ermöglicht, auf der anderen. Der gedeckte und doch leere Tisch. Für den Aktionstag bleibt die hochwertige Inszenierung des Tisches bewusst erhalten. Geschirr, Gläser, Besteck, Stoffservietten und Menükarten stehen bereit. Alles vermittelt die Erwartung eines besonderen Essens. Doch die Teller bleiben leer. Es wird nichts serviert. Gerade das Fehlen macht sichtbar, was wir sonst als selbstverständlich voraussetzen. Erst wenn etwas nicht mehr funktioniert, nicht geliefert, nicht gereinigt, nicht gepflegt oder nicht versorgt wird, wird aus einer gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit plötzlich eine spürbare Lücke. Die Menükarte greift diese Perspektive auf. Sie folgt sprachlich der Ästhetik eines hochwertigen Menüs. Doch an die Stelle der Speisen treten nach und nach jene Tätigkeiten, ohne die unser Wohlstand und unser bequemes Leben nicht funktionieren würden. Am Ende steht die Frage: Wer fehlt? Sie bleibt bewusst doppeldeutig: Wer fehlt an unserem gesellschaftlichen Tisch? und Wer fehlt, damit auf diesem Tisch überhaupt etwas stehen kann? Text: Monika von Bernuth
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© rg
Der KGV Aachen West/Nordwest sucht zum 01.01.2027 für die Offene Jugendfreizeitstätte „Carl-Sonnenschein-Haus“,
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eine LEITUNG (m/w/d) mit einem Abschluss in Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder vergleichbarer Qualifikation.
6. Okt. 2026
Die Stelle ist unbefristet mit einem Beschäftigungsumfang von 100%, das sind z.Zt. 39 Wochenstunden, im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche ausgeschrieben.
zur Stellenausschreibung
© Akkordeon Orchester Harmonika-Harmonie
am 14.11.26 in St. Bonifatius
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Herbstkonzerte des Akkordeon Orchesters Harmonika-Harmonie
5. Okt. 2026
Am 14. November 2026 lädt das Akkordeon Orchester Harmonika-Harmonie um 19:00 h zu seinem Herbstkonzert nach St. Bonifatius in Aachen-Forst ein. Das Konzert dauert ca. anderthalb Stunden. Der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung an alle.
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© KAB
Veranstaltungen zum Welttag für menschenwürdige Arbeit
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Waren fahren – Würde bewahren. Gute Arbeit auf dem LKW.
5. Okt. 2026
Am 7. Oktober, dem internationalen Welttag für menschenwürdige Arbeit, macht die KAB sich gemeinsam stark für faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung. Die KAB stellt den diesjährigen internationalen Tag der menschenwürdigen Arbeit unter die Überschrift „Waren fahren – Würde bewahren“ und setzt damit einen Beschluss des Bundesausschusses vom März dieses Jahres um, den 07.10. zukünftig jeweils mit einem Thema zu verbinden.
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© Pfarrei St. Jakob
Sonntag, 22.11.2026 - 15:00 Uhr | Segensfeier für Babys
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Willkommen im Leben, kleiner Segen!
2. Okt. 2026
in der Familienkirche Heilig Geist, Hohenstaufenallee 44, Aachen
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© Bistum Aachen
Ehrenamt
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Ausbildungskurs Begräbnisdienst: „Aufbruch ins Leben“
1. Okt. 2026
Kick-Off-Veranstaltung mit Teilnehmer:innen und Mentor:innen am Donnerstag 14. Januar 2027, 19.00h bis 20.30h im Büro der Regionen
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© Gulbins
Starke Appelle an den globalen Norden
:
Begegnung mit Gästen aus Madagaskar
1. Okt. 2026
Der Arbeitskreis Madagaskar ist dankbar, dass er in Deutschland Gäste aus Madagaskar treffen konnte. Eingeladen wurden sie rund um den Weltmissionssonntag von MISSIO (@Missio, danke für die Zusammenarbeit). Wir sprachen mit Pfarrer Eric Stephan, Pfarrer Juan Francisco Garcia, Bischof Luc Olivier Razafitsimialona, Diözese Tolagnaro und Schwester Béatrice Rasonhamtaryirima. Dabei ging es um Themen wie # die Folgen des Klimawandels für Madagaskar und unsere politische Verantwortung für einen klimagerechten Ausgleich, was jüngst auch die afrikanischen Bischöfe als unsere moralische Verpflichtung der Industrienationen darlegten; # die Ausbeutung und Plünderung der Bodenschätze Madagaskars durch Staaten und Konzerne und die zunehmende Einflussnahmen der sogenannten Weltmächte, z.B. Russland und China, was die madagassische Kommission Justitia et Pax in einer Botschaft deutlich kritisierte; # der anwachsende digitale Kolonialismus durch die Ausbeutung menschlicher Arbeit als Click-worker und digitale Sklavenarbeiter:innen – ein Aspekt, den auch Papst Leo XIV in seiner Enzyklika Magnificat humanitas benannte; # den intensiv von Papst Franziskus gefordert Schuldenerlass für die Länder des globalen Südens - Transformer la dette en espoir Wir erhielten spannende Einblicke darin, wie zurzeit die Bischöfe Madagaskars versuchen auf die Entwicklungen des Landes und die Politik Einfluss zu nehmen. Wir konnten miteinander abstimmen, wie eine „globale Arbeitsteilung“ aussehen könnte, um „konzertiert“ für Menschenwürde, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit einzutreten. Bedeutend war für uns, dass im Gespräch auch der „arbeitsteilige“ Beitrag unseres Partners Iray Aina deutlich wurde.
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