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Synodalversammlung 2.2 am 2. April 2022 im Monforts Quartier,  Mönchengladbach

Synodalversammlung 2.2 am 2. April 2022 im Monforts Quartier, Mönchengladbach

Gemeinsam.Vernetzt.Für Morgen.Für Dich

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Die Beschlüsse des Synodalkreises auf einen Blick

Nach sieben Monaten intensiver Beratung liegen die Beschlüsse des Synodalkreises zu den acht Schwerpunkt- (Gottesdienst, Glaubenskommunikation und Katechese, Orte von Kirche, Weiterentwicklung pastoraler Räume, Willkommens- und Kommunikationskultur, Geschlechtersensible Haltung, Diakonisches Handeln, Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Charismen-Orientierung im Ehrenamt) und drei Querschnittsthemen (Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Ökumene) des synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozesses „Heute bei dir“ vor. An dem Prozess haben sich in den vergangenen vier Jahren fast 5.000 Menschen in unterschiedlichster Art und Weise aktiv beteiligt deren Ideen in den Prozess eingeflossen sind.  

Die Beschlüsse des Synodalkreises wurden auf Grundlage der durch die Basis-AG erarbeiteten Roadmaps getroffen. Alle Beschlüsse sind im Konsent und Einwandfrei getroffen worden. Der Synodalkreis verantwortet sie gemeinsam.

Gottesdienst, Glaubenskommunikation und Katechese

Für Sinnsucherinnen (c) darius-bashar-xMNel_otvWs-unsplash

Die Sicherung von lebendigen und auch die Förderung anderer Formen von Gottesdiensten (als Orte von Kirche) sind Teil eines Haltungswechsels, der alle Getauften und Gefirmten dazu beruft, für die sinnsuchenden Menschen von heute Zeuginnen und Zeugen zu sein für Glauben, Hoffnung und Liebe, die von Jesus Christus ausgehen. Darüber hinaus ist in Zukunft die Entwicklung einer zielgruppenorientierter Glaubenskommunikation und Katechese geplant. 

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Orte von Kirche

Für Pioniere (c) AdobeStock_315668955_edited

Kirche im Bistum Aachen soll sich in Zukunft nicht mehr primär an territorialen Strukturen orientieren, sondern an der konkreten Lebensrealität. Deshalb werden in Zukunft vielfältige „Orte von Kirche“ mindestens einen Grundvollzug der Kirche sichtbar machen. „Orte von Kirche“ können von einzelnen initiiert oder aber auch gezielt erschlossen werden. Sie werden durch die Gremien der „pastoralen Räume“ anerkannt und finanziert.

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Weiterentwicklung pastoraler Räume

Für Freigeister (c) edu-lauton-TyQ-0lPp6e4-unsplash

Das Bistum soll in Zukunft durch die Grundstruktur der „pastoralen Räume“ geprägt werden. Sie werden die wesentliche Steuerungseinheit pastoralen Handelns und orientieren sich am Sozialraum sowie der Lebenswelt der Menschen. Sie werden partizipativ in Teams geleitet. „Orte von Kirche“ werden an die Gebiete der pastoralen Räumen angeschlossen.

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Willkommens- und Kommunikationskultur

Für Lebenslustige (c) lucas-sankey-uTpU2olSVqs-unsplash

Der Synodalkreis bekräftigt eine Grundhaltung des Dialogs und des Voneinander-Lernens in Demut, Offenheit, Wertschätzung und der Achtung von Vielfalt. Zur Stärkung dessen soll ein alle Ebenen erfassendes Kommunikationskonzept erstellt und umgesetzt werden. Dieses soll auch eine Partizipations-, Beschwerde- und Fehlerkultur weiter vorantreiben.

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Geschlechtersensible Haltung

Für Farbenfrohe (c) lucas-sankey-WM6Rj6yITvs-unsplash

Gemäß der biblischen Aussage „Du liebst alles, was ist“ (Weish 11,24) bekräftigt der Synodalkreis, dass alle Menschen das Recht haben, sich frei und offen zum eigenen Geschlecht, der eigenen sexuellen Identität, Orientierung und Lebensform zu bekennen. Kirche soll ein lebendiges Zeichen gegen Diskriminierung werden. Deshalb wird sich auch das Bistum engagieren, Geschlechter-Gerechtigkeit stärker im Alltag zu verwirklichen.

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Diakonische Verantwortung

Für Heldinnen (c) luke-jones-CEFYNiM9xLk-unsplash

Der Synodalkreis beschließt, dass die Akteure des Bistums ihr diakonisches Profil prüfen, entwickeln und erkennbar machen sollen. Das soll auf allen Ebenen des Bistums umgesetzt werden – auch mit eigenen diakonischen Kompetenzzentrem. Die soziale Lage im Bistum soll regelmäßig analysiert und in einem Bericht veröffentlicht werden. Eine diakonische Befähigungsoffensive soll das diakonisch-missionarische Profil stärker hervortreten lassen.

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Leben und Glauben von Jugendlichen und Jungen Erwachsenen

Für Begabte (c) juliana-romao-2ULg05G4PeY-unsplash

Die Kirche soll zu einem Entwicklungsraum junger Menschen um ihrer selbst willen werden. Dafür braucht es vielfältige Räume, Ressourcen und Angebote, welche partizipativ mit den jungen Menschen gestaltet werden und für diese bereit stehen. Beteiligungs- und dezidierte pastorale Strukturen sollen auch in den Ebenen des Bistums verwirklicht werden.

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Charismen-Orientierung im Ehrenamt

Für Weltverbesserer (c) ismael-paramo-Cns0h4ypRyA-unsplash

Der Synodalkreis strebt für einen grundlegenden Wechsel in der Denkweise die gezielte Förderung von freiwilligem Engagement an. Dafür wird ein entwicklungsorientiertes Netzwerk ins Leben gerufen werden, welches das zielgerichtete Management des Engagements übernimmt und Engagierte miteinander verbindet.

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Digitalisierung

Für New Worker (c) surface-OaD5um45Cik-unsplash

Der Synodalkreis sieht auch die Kirche als lernend in der Digitalen Transformation. Sie soll sich aber auch einbringen in diesen Prozess um Humanität und Gemeinwohl zu wahren und zu fördern als auch Begegnungen zwischen Menschen zu ermöglichen. Dafür wird auch eine dezidierte Digitalisierungsstrategie angestrebt. 

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Nachhaltigkeit

Für Naturmenschen (c) trent-haaland-yIsjn-IGWqc-unsplash

Der Synodalkreis sieht die Herausforderungen  von sozialen und klimabedingten Krisen und Katastrophen für die Menschen. Seiner gesellschaftlichen Verantwortung kommt das Bistum Aachen mit der Förderung eines Bewusstseins- und Kulturwandels nach und lenkt dabei den Blick auf Natur, Umwelt und die Tugend der Mäßigung.

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Ökumenische Verantwortung und interreligiöse Dialoge

Für Ermöglicher (c) lucas-van-oort-_FjIWDrtfmU-unsplash

Der Synodalkreis will mit Dialogbereitschaft zu einer wachsenden Zusammenarbeit zwischen Konfessionen und Religionen führen. Dies soll mögliche Formen der Kooperation in Struktur und gemeinsamer Praxis fördern – nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft.

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Was ist die Synodalversammlung?

Mitglieder der Synodalversammlung sind der Bischof, der Generalvikar, die Mitglieder des Priesterrats, des Diözesanpastoralrats, des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrats, des Diözesanrats der Katholiken, des Domkapitels, des Diözesancaritasrats, des Synodalkreises, die Mitglieder der Regionalteams, der Leitungskonferenz des Bistums und der Lenkungsgruppe des Prozesses. Das sind zirka 170 Personen.

Der Synodalkreis legt seine Beschlüsse der Synodalversammlung zur Sichtung, Beratung und Qualifizierung vor. Priesterrat, Diözesanpastoralrat, Diözesanrat der Katholiken, Diözesancaritasrat, Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat und Domkapitel geben zu den einzelnen Beschlüssen Voten ab. Die Voten werden am Ende des 2. Teils der Synodalversammlung an den Synodalkreis übergeben. Diese werden in einer abschließenden Beratung und Beschlussfassung im Synodalkreis gewürdigt und in der abschließenden Entscheidungsfindung berücksichtigt.

Priesterrat

Der Priesterrat hat die Aufgabe, den Bischof in der Leitung des Bistums und in den pastoralen Aufgaben zu unterstützen. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre. In der Regel tagt der Priesterrat neunmal im Jahr. Außerordentliche Sitzungen können auch kurzfristig einberufen werden. Der Priesterrat besteht aus gewählten und geborenen Mitgliedern, die der Bischof als Vorsitzender beruft. Insgesamt 13 Mitglieder wurden von der Gesamtheit der Priester des Bistums Aachen (Presbyterium) frei und geheim gewählt.

Diözesanpastoralrat

Der Diözesanpastoralrat ist ein Organ zur Beratung des Bischofs. Der Rat hat die Aufgabe, alles das, was sich auf das pastorale Wirken in der Diözese bezieht, zu untersuchen, zu beraten und praktische Folgerungen vorzuschlagen. Er arbeitet vor allem an Schwerpunkten und Richtlinien für die Pastoral im Bistum. Der Rat wird für einen Zeitraum von vier Jahren gebildet.

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Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat

Der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat beschließt über das vom Ökonom aufgestellte Budget des Bistums, beschließt den Kirchensteuer-Hebesatz, wählt den Abschlussprüfer, stellt den Jahresabschluss fest, entlastet den Ökonomen.

Diözesanrat der Katholiken

Der Diözesanrat der Katholiken ist ein Netzwerk von Christinnen und Christen im Bistum Aachen. Er hat als das vom Bischof anerkannte Organ des Laienapostolats im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils den Auftrag, die Teilhabe und Teilnahme aller an der Sendung der Kirche zu koordinieren und zu fördern. Die 16 Vertreterinnen und Vertreter der Katholikenräte aus den Bistumsregionen und den katholischen Jugend- und Erwachsenenverbänden sowie weitere für die konkrete Arbeit hinzu gewählte Frauen und Männer beraten und beschließen im Diözesanrat unabhängig und eigenverantwortlich.

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Diözesancaritasrat

Im Diözesancaritasrat sind alle Einrichtungen und Vereinigungen vertreten, die auf caritativen Gebiet tätig sind. Dem Diözesancaritasrat gehören bis zu 21 stimmberechtigte Mitglieder an.

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Domkapitel

Zu den Aufgaben des Domkapitels gehören der Gottesdienst, die Seelsorge und die Sakramentenspendung (Liturgie im Dom).
Das Domkapitel ist auch für den Erhalt des Doms verantwortlich. Es wählt den neuen Bischof und hat die Mitsorge in der Leitung des Bistums. das Domkapitel besteht aus dem Dompropst, sechs residierenden und vier nichtresidierenden Domkapitularen sowie sechs Domvikaren.

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