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© Steffi Sieger-Bücken
Bischof Dieser zelebriert Schützenmesse in Friesenrath
:
Besondere Würdigung des Engagements
9. Sept. 2026
Versteckt im steilen Waldhang liegt die Kapelle St. Bernhard in Friesenrath. Rund fünfzig Mitglieder der St. Hubertus Schützenbruderschaft und des Hahnenclubs feierten hier eine Messe anlässlich des Schützenfestes. Probst Dr. Andreas Möhlig begrüßte Bischof Dr. Helmut Dieser, der im Rahmen seiner Visitation des Pastoralen Raums die Messe zelebrierte und den Zusammenhalt im Glauben und Alltag würdigte. „Seit 115 Jahren der erste Bischof, der an unserem Schützenfest teilnimmt“, freute sich ein Schützenbruder über den prominenten Gast. Wichtig für das Zusammenleben im Dorf Das Zusammenleben von Menschen sei nie fix und fertig. Es brauche Engagierte, die bereit sind, füreinander etwas zu tun. Deshalb hob der Bischof besonders das Engagement der Vereine hervor. Der Küster berichtete ihm, dass die Schützen viel für das Dorf tun. „Es ist schön, dass Sie, liebe Schützen, Ihr Engagement ins Gotteshaus bringen. Das ist nicht selbstverständlich“, sagte der Bischof. Gott wolle, dass Menschen füreinander da sind und nicht allein leben. „Ghosting“ als Gefahr für die Gesellschaft Ein moderner Begriff fand Einzug in die Predigt: Ghosting. Der Bischof warnte davor, sich wie ein Geist ohne Vorwarnung aus Beziehungen oder Verpflichtungen zurückzuziehen. In einer Familie oder einem Verein müsse man sich darauf verlassen können, dass die Mitglieder da sind, wenn etwas Gemeinsames unternommen wird. „Zu wissen, wo jemand ist und mitzubekommen, wie es dem anderen geht – das sind Anzeichen für ein gesundes Zusammenleben und wirksam gegen Einsamkeit“, erläuterte er. Im Gegensatz zum Verschwinden stehe die christliche Regel des Dialogs: Wenn es Konflikte gibt, solle man das Gespräch suchen, anstatt den anderen einfach allein zurückzulassen. Diese Verlässlichkeit und Einmütigkeit brauche es in der Familie, im Verein und ebenso in der Kirche. Eine missionarische und synodale Zukunft Für die Zukunft der Kirche skizzierte der Bischof zwei wesentliche Wege: eine synodale Kultur und eine missionarische Sehnsucht. Er forderte die Gläubigen auf, einander zuzuhören und auch dort das kritische Gespräch zu suchen, wo man normalerweise keinen Kontakt hätte. Gleichzeitig sei es wichtig, den Glauben nicht als Privatsache zu betrachten. „Kirche sein ist nichts Privates“, betonte der Bischof. Das Evangelium sein lebensfreundlich und könne besonders den Menschen dienlich sein, die den Sinn im Leben suchen oder voller Vorurteile sind. Spontan nahm der Bischof am anschließenden Umzug und der Ehrung an der Kriegergedächtniskapelle teil. Hier betonte er noch einmal wie wichtig es sein, dass 80 Jahre freiheitlicher Rechtsstaat in Deutschland und die Einung Europas und ein großes Geschenk und ein Friedenswerk sind. „Ich habe mich gefreut, im Dorf mitzuerleben, wie lebendig das Zusammenleben in Friesenrath ist, klein und überschaubar. Es war überzeugend und authentisch für alle Beteiligten“, betonte der Bischof. Der Zusammenhalt in Verein und Kirche wirke sich positiv auf alle Gemeinschaftsformen aus – von der Familie über die Vereine bis zur gesamten Gesellschaft, so die abschließende Überzeugung des Bischofs.
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© Steffi Sieger-Bücken
Bischof Dieser besucht die Lange Tafel der Vielfalt in Kornelimünster
:
„Wer will, gehört dazu. Das ist einfach klasse.“
9. Sept. 2026
Im gemütlichen Innenhof der ehemaligen Reichsabtei herrscht reges Treiben: 330 Menschen sitzen an festlich gedeckten, überdachten Tischen, teilen ihr Essen und kommen ins Gespräch. Was vor zehn Jahren als einfache Idee begann, um die Menschen im Viertel zusammenzubringen, ist heute eine feste Institution: die „Lange Tafel der Vielfalt“. Ein Konzept für die Gemeinschaft Das Prinzip ist so simpel wie effektiv. Der Bürgerverein stellt gegen eine Gebühr die Infrastruktur – überdachte, gepolsterte Sitzplätze, Geschirr und Gläser. Die Gäste bringen ihr Essen selbst mit, was die Teilnahme unkompliziert macht. „Das Wichtigste ist, dass wir zusammenkommen“, erklärt Michael Cosler, Initiator des Abends und langjähriger Bewohner des Viertels. Ob Pizza vom Lieferdienst oder ein Vier-Gänge-Menü vom Sternekoch – an der langen Tafel ist alles willkommen. Ein Selbstläufer Große Werbung braucht die Veranstaltung nicht. Denn das Format ist seit 10 Jahren quasi ein Selbstläufer und funktioniert über eine gute Netzwerkarbeit und viel Mundpropaganda. Früher fand das Abendessen auf dem Marktplatz statt, doch der Umzug in den Innenhof brachte Vorteile: keine bürokratischen Anträge bei der Stadt, eine angrenzende Wiese für spielende Kinder und freie Parkplätze für die Anwohnerinnen und Anwohner. „Wir sind jetzt zwar etwas versteckt und weniger präsent im Ort“, räumt Cosler ein, „aber die Atmosphäre hier ist traumhaft.“ Gegen die Anonymität Der soziale Aspekt ist den Veranstaltern besonders wichtig. „Unser Ziel ist es, die Menschen in Kornelimünster zusammenzubringen“, sagt Cosler. Erst das Hochwasser habe ihm gezeigt, wie anonym man oft jahrelang nebeneinander lebt. Die Tafel soll das ändern. Musik gibt es bewusst nicht, damit Gespräche im Vordergrund stehen. „Es geht darum, dass Menschen miteinander reden“, betont er. Ohne reservierte Plätze entstehen immer wieder neue Begegnungen – zwischen alteingesessenen Nachbarn und jungen Familien aus den Neubaugebieten. Dass das Konzept funktioniert, erlebte Bischof Helmut Dieser bei seinem Besuch. Kaum angekommen, kam er mit vielen ins Gespräch: mit einem Ehepaar aus seiner Heimat, das über das Studium nach Kornelimünster zog, mit dem Hausmeister der Propsteigemeinde, der ihm sofort etwas zu essen anbot, und mit einem Schreiner, dessen Eltern in den Vatikanischen Museen arbeiteten. Der ehemalige Kirchenvorstandsvorsitzende berichtete von der Flut und den Schäden an der Kirche. Ehrenamt als tragende Säule Ohne Freiwillige wäre das Event nicht möglich. Rund 30 bis 35 Helferinnen und Helfer, darunter viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder und Messdienerinnen und Messdiener, sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Sie decken die Tische, dekorieren und übernehmen den Getränkeservice. Als Dank fließen Trinkgelder und Überschüsse aus dem Getränkeverkauf in die Kassen der Jugendgruppen. Bischof Dieser zeigte sich begeistert von der besonderen Atmosphäre. „Diese neue Form von Gemeinschaft, die seit zehn Jahren funktioniert, beeindruckt mich. Es ist schön, dass Menschen hier gern zusammenkommen und die Organisation überschaubar bleibt. Wenn alles an wenigen hängen bleibt, scheitert es irgendwann. Hier aber spürt man Fröhlichkeit und Offenheit. Man ist sofort mittendrin. Wer will, gehört dazu. Das ist einfach klasse.“
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© Im Herzen Hummel e.V.
Inklusiver Elternstammtisch
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Hummel Quasselrunde
9. Sept. 2026
Der Alltag mit einem chronisch kranken oder beeinträchtigten Kind bringt viele Herausforderungen mit sich. Umso wichtiger ist es, Menschen zu begegnen, die ähnliche Erfahrungen teilen. Deshalb lädt der Verein Im-Herzen-Hummel Dich herzlich zum inklusiven Elternstammtisch ein. In einer vertrauensvollen und entspannten Atmosphäre hast Du die Möglichkeit, Dich mit anderen Eltern auszutauschen, Erfahrungen und Ideen zu teilen, gegenseitige Unterstützung zu erfahren, neue Kontakte zu knüpfen und Dir Zeit für dich selbst zu nehmen. Der Elternstammtisch bietet einen geschützten Rahmen für Gespräche, gegenseitiges Verständnis und Vernetzung. Gemeinsam schaffen wir einen Ort für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung für Familien mit chronisch kranken oder beeinträchtigten Kindern.
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© Friederike Braun
MusikWorkshops Kinder- und Familiengottesdienste
9. Sept. 2026
Neue Lieder für Gottesdienste mit Kindern und Familien. Workshops mit Friederike Braun, Regionalkantorin für die Region Kempen-Viersen in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Kindertagesstätten und Familienpastoral im Bischöflichen Generalvikariat.
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© Photo by Niklas Ohlrogge on Unsplash
Nächstes Café am 03.10.2026 um 15:00 Uhr
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Elisabeth Café im Oktober
8. Sept. 2026
Auch am Feiertag laden wir im Oktober, die Menschen, die vor kurzer oder längerer Zeit einen lieben Menschen verloren haben, ins Elisabeth Café ein. Hier gibt es Raum zum Erinnern, zum Erzählen, zum Trauern und zum Lachen.
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© KKG St. Maria Niederkrüchten
Feier des Patroziniums der Pfarre St. Maria Niederkrüchten am 13.09. um 10 Uhr in St. Laurentius
8. Sept. 2026
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© free-clip-art-images
Mach mit im Kinderchor in Niederkrüchten
8. Sept. 2026
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© Tafel Niederkrüchten
Benefizkonzert - 10 Jahre Tafel Niederkrüchten
8. Sept. 2026
BENEFIZKONZERT 10 JAHRE TAFEL NIEDERKRUECHTEN Ablauf der Veranstaltung: Sonntag, 11. Oktober 2026 Location: Scheune der Lüttelforster Mühle Einlass 17.30 Uhr / Showtime 18.00 Uhr Eintritt frei - Hutkonzert (Alle Spenden gehen an die Tafel Niederkrüchten) Benefizkonzert Tafel
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© Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Offene Ohren für Livemusik
8. Sept. 2026
Kostenlose Konzertreihe „Mechernich.live“ startet am 16. Oktober mit „Männer von Flake“ und „Kontrast“ im Johanneshaus – Team beriet sich mit Bürgermeister Michael Fingel und Manuela Holtmeier – Nachwuchsbands gesucht
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© Bistum Aachen/Andreas Steindl
Gemeinde- und Pastoralreferenten
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Zukünftig „mutig und stark“ mit den Menschen im Bistum Aachen unterwegs
7. Sept. 2026
Vier Menschen, vier Wege in die Pastoral: Nach zwei Jahren Ausbildung starten sie „mutig und stark“ in ihren pastoralen Dienst im Bistum Aachen.
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