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Nachrichten aus dem Bistum Aachen
Nachrichten für die Region
© privat
Musik aus den Jesuitenmissionen und indigene Klänge
:
Ensamble Moxos aus Bolivien zu Gast in Aachen
30. Sept. 2026
Zum fünften Mal gastiert das Ensamble Moxos aus dem bolivianischen San Ignacio de Moxos in Aachen. Die Musikerinnen und Musiker präsentieren außergewöhnliche Barockmusik aus der Zeit der Jesuitenmission sowie Stücke mit indigenen Klangelementen aus ihrer Tradition. Das Konzert findet statt am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, um 19.00 Uhr in der Citykirche Aachen, Ecke Großkölnstraße/Minoritenstraße. In San Ignacio de Moxos im bolivianischen Amazonas-Tiefland widmet sich das Ensamble Moxos der Aufgabe, das musikalische Erbe der ehemaligen Jesuitenmissionen zu bewahren, zu fördern und weiterleben zu lassen. Die Jesuiten gründeten im 17. Jahrhundert für die indigene Bevölkerung Siedlungen als Orte gemeinschaftlichen Lebens und Glaubens. Sie dienten auch dem Schutz vor der Ausbeutung durch die spanische Kolonialmacht. Dabei spielte die Musik eine wichtige Rolle. Die Barockmusik der frühen Neuzeit verband sich in einzigartiger Weise mit indigenen Klangelementen. Nach der Vertreibung der Jesuiten durch die Spanier im Jahr 1767 setzte die indigene Bevölkerung die musikalische Tradition fort. Diese Musik bestärkt heute die Moxeños in ihrer indigenen Identität, bewahrt die Erinnerung an ihre Vorfahren und gibt diese Tradition in der Musikschule in San Ignacio de Moxos an die nächsten Generationen weiter. Das Ensamble Moxos gastiert seit Jahren weltweit und hat sich weit über Lateinamerika hinaus mit seiner Musik einen Namen erworben. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Der Spendenerlös dient der Mitfinanzierung der Musikschule in San Ignacio de Moxos. Veranstaltet wird das Konzert vom Verein Bolivien-Brücke e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Weltkirche des Bistums Aachen und dem Eine-Welt-Arbeitskreis St. Gregor von Burtscheid, Aachen. Weitere Informationen: Bolivien-Brücke e.V., Michael Richardy, 0163-7202107, m.richardy@bolivien-bruecke.de, www.bolivien-bruecke.de
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© Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Erntedank Weckruf zum Handeln
30. Sept. 2026
Leitender Pfarrer Erik Pühringer nimmt das Erntedankfest zum Anlass für eine kritische Bestandsaufnahme im Pastoralen Raum St. Barbara Mechernich – Klimawandel, schwindende kirchliche Ressourcen und Personalmangel verlangen nach seiner Überzeugung rasche Veränderungen – „Ein Weiter so ist nicht mehr möglich“
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© Grafik: Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress
Gut informiert im Alter
30. Sept. 2026
Erste Seniorenmesse der Stadt Mechernich am Samstag, 17. Oktober – Rund 30 Aussteller informieren in Mehrzweckhalle und Oktogon über Gesundheit, Pflege, Wohnen, Vorsorge, Mobilität, etc. – Eintritt frei, keine Barrieren
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© Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Ein Geheimnis, schwer wie Blei
30. Sept. 2026
Manfred Lang legt mit „Schattenwölfe“ seinen ersten Kriminalroman vor – Mechernicher Tagebau wird zum Schauplatz einer finsteren Geschichte zwischen NS-Vergangenheit und dem Jahr 1981 – Verleger Ralf Kramp: „Historie und Krimi in einem“
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© Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Wo Gemeinschaft lebendig wird
30. Sept. 2026
Ordo Communionis in Christo lädt am 8. Dezember zum Gründungsgedenktag ein – Feierlicher Gottesdienst und gemeinsames Abendessen
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© Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Neue Gemeinden, alte Verbundenheit
30. Sept. 2026
Zwei der Communio in Christo nahestehende Priester an neuen Wirkungsstätten – Father Patrick Mwanguhya ist jetzt Kaplan im niederbayerischen Pfarrverband Leiblfing – Pater Jean Elex Normil verstärkt den Pastoralen Raum Mönchengladbach Mitte-Nordost
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© Bistum Aachen
Bibel neu entdecken
:
„Zugewandt in Wort und Tat“: Bibeltage im Bistum Aachen
29. Sept. 2026
Die ersten Bibeltage im Bistum Aachen laden mit mehr als 100 Veranstaltungen dazu ein, die Bibel neu zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.
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© Bistum Aachen
Mehr Verantwortung des globalen Nordens für die Folgen des Klimawandels
:
Bischof Dieser ruft zu weltweiter Schöpfungsgerechtigkeit auf
29. Sept. 2026
Beim Eröffnungsgottesdienst zum Monat der Weltmission hat Bischof Dr. Helmut Dieser zu einem entschiedenen Einsatz für weltweite Schöpfungsgerechtigkeit aus christlicher Verantwortung aufgerufen. Die größte globale katholische Solidaritätsaktion findet in rund 100 Ländern statt und endet am 25. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. Bischof Dieser erinnerte daran, dass die Menschen im globalen Süden besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. In Madagaskar bedrohen immer häufigere und heftigere Zyklone, andere Extremwetterereignisse, Dürren und der steigende Meeresspiegel die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Zugleich hätten sie selbst am wenigsten zum Klimawandel beigetragen. Einen wesentlichen Teil der Verantwortung trügen vielmehr die Industrienationen und die Lebensweise des globalen Nordens. Dieser appellierte an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft ebenso wie an die Bevölkerung, „die Folgen dieser Ungerechtigkeit nicht länger zu verdrängen“ und sich der Verantwortung für das „gemeinsame Haus“ der Erde bewusst zu werden. Zugleich ermutigte der Bischof die Gläubigen, „mit Freude am weltweiten Kirchesein und Freude am Glauben den Weg Jesu Christi der Gerechtigkeit mitzugehen“. In weltkirchlicher Verbundenheit könnten Christinnen und Christen den gegenwärtigen Herausforderungen ohne Angst begegnen. Dazu ermutige auch das biblische Leitwort des diesjährigen Monats der Weltmission: „Sei mutig und stark“.
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© Bistum Aachen
Festgottesdienst zur bundesweiten Eröffnung des Monats der Weltmission
:
Die Weltkirche zu Gast in Aachen
29. Sept. 2026
Unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) eröffnete missio am vergangenen Wochenende den bundesweiten Monat der Weltmission. Persönliche Begegnungen und spirituelle Impulse, die Verleihung des Pauline-Jaricot-Preises und ein feierliches Pontifikalamt im Aachener Dom erwartete die Besucherinnen und Besucher. Frauenliturgie und Begegnung Den Auftakt des Eröffnungswochenendes bildete am Samstag, 26. September, die missio-Frauenliturgie unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6). Gemeinsam mit Gästen aus Madagaskar ging es um Mut und Verantwortung, Heilung und natürliche Medizin sowie um die Lebenswirklichkeit junger Menschen. Spirituelle Impulse und persönliche Gespräche luden dazu ein, Madagaskar aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Pauline-Jaricot-Preis Was schenkt Mut in stürmischen Zeiten? Dieser Frage widmete sich die festliche Abend-Soirée am Samstag, 26. September, im Krönungssaal des Aachener Rathauses. missio-Botschafterin Patricia Kelly, Gäste aus Madagaskar und Patience Félicité Molle Lobe aus Kamerun sprachen über Mut, Stärke und Zuversicht. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Pauline-Jaricot-Preises an Patience Félicité Molle Lobe. Der Preis würdigt Frauen, die sich aus ihrem Glauben heraus für andere Menschen einsetzen und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Weltkirche im Aachener Dom feiern Mit einem festlichen Pontifikalamt im Aachener Dom wurde am vergangenen Sonntag der Monat der Weltmission feierlich eröffnet. Gemeinsam mit Bischof Dr. Helmut Dieser, Bischof Luc Olivier Razafitsimialona aus Madagaskar und missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener feierten Gäste aus Madagaskar und Deutschland die Verbundenheit der Weltkirche. Nach dem Gottesdienst ging die Begegnung weiter: Auf dem Münsterplatz konnten alle Besucherinnen und Besucher mit den Gästen aus Madagaskar ins Gespräch kommen.
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© Annette Zoepf / Kindermissionswerk
Donnerstag, 05. November 2026
:
St. Martin 2026 in Inden/Altdorf
29. Sept. 2026
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