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Nachrichten aus den Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land
© KAB / Canva
KAB warnt vor Schwächung der gesetzlichen Rente
:
Offener Brief der KAB an die Rentenkommission
17. März 2026
Köln, 5. Februar 2026: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) fordert eine langfristige Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung. In einem offenen Brief an die Rentenkommission der Bundesregierung warnt die KAB vor Bestrebungen, das Rentenniveau nach 2031 abzusenken und die Alterssicherung zunehmend zu privatisieren. Die gesetzliche Rente sei eine zentrale Errungenschaft des sozialen Rechtsstaates und unverzichtbar für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es brauche eine verlässliche, solidarische Finanzierung und eine Ausweitung der Rentenversicherung auf alle Erwerbstätigen. Die KAB fordert, das Rentenniveau dauerhaft bei mindestens 48 Prozent zu sichern, perspektivisch anzuheben und Altersarmut nachhaltig zu bekämpfen – unter anderem durch eine garantierte Alterssicherung innerhalb der gesetzlichen Rente. „Eine zukunftsfeste Rente braucht politische Verlässlichkeit und den Mut, die Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen. Wer allein auf Kürzungen und private Vorsorge setzt, riskiert soziale Brüche und mehr Altersarmut“, erklärt Stefan Wöstmann, Mitglied des Bundesvorstands und der Fachgruppe "KAB und Soziales". Der vollständige offene Brief wurde von der Fachgruppe „KAB und Soziales“ erstellt und vom Bundesvorstand verabschiedet.
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© ACK
20.06.2026 | 14 - 21 Uhr | Aachener Innenstadt
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Jubiläum: 50 Jahre ACK
16. März 2026
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© Gulbins
Kampagne fordert Reformen in der internationalen Schuldenarchitektur
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Berlin: 73.000 Unterschriften für faire Entschuldung übergeben
3. März 2026
Aachen: Über 73.000 Menschen fordern konkrete Reformen des internationalen Finanzsystems und Schuldenstreichungen für Staaten des Globalen Südens. Zum Abschluss der Kampagne „Erlassjahr 2025 – Turn Debt into Hope!“ hat am 03. März ein zivilgesellschaftliches Bündnis von 71 Organisationen in Berlin den Appell und die Unterschriften an das Bundesfinanzministerium übergeben. Im Gespräch mit den Vertreter:innen des Ministeriums ging es um die Forderung der Kampagne, unter dem Dach der UN eine rechtsverbindliche Schuldenrahmenkonvention zu vereinbaren. Viele Staaten des Globalen Südens sind durch ihre Schuldensituation stark belastet: Enorme Zins- und Tilgungszahlungen, ungünstige Refinanzierungsbedingungen und strukturelle Ungleichheiten im internationalen Finanzsystem verschärfen die soziale Ungleichheit und wirtschaftliche Instabilität. Die internationale Kampagne “Turn Debt into Hope” fordert deshalb unter anderem die Einrichtung einer UN-Schuldenrahmenkonvention. Eine solche Konvention wird auch von Staatengruppen aus dem Globalen Süden gefordert, etwa von der Afrikanischen Union. Mitträger der Kampagne und an der Übergabe beteiligt war auch die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, KAB der Diözese Aachen mit dem Arbeitskreis Madagaskar. Dazu erklärte Andris Gulbins, entwicklungspolitischer Akteur der KAB Aachen: „Umfassende Schuldenstreichungen sind notwendig – und sie wären nur fair. Denn die Schulden sind nicht zuletzt Folge ungerechter Finanzpraktiken. Zudem verschärfen sich die Klima- und Schuldenkrise gegenseitig, denn viele hochverschuldete Staaten sind besonders stark von der Klimakrise betroffen, aber haben kaum fiskalischen Spielraum für Anpassung und Resilienz. In diesem Sinne ist ein Schuldenerlass auch moralisch geboten, sind die Folgen des Klimawandels schließlich den Industrieländern geschuldet.“
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© kfd Aachen
nah dran
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Jetzt online: Die Frühjahrsausgabe 2026 von „nah dran“
2. März 2026
Starte mit uns ins neue Jahr: Entdecke die Frühjahrsausgabe 2026 von „nah dran“, der diözesanen Beilage des Diözesanverbands Aachen im kfd-Mitgliedermagazin.
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© pixabay
Neue/r Mitarbeiter/in für die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Heinsberg gesucht
:
Stellenausschreibung KAB Diözese Aachen
2. März 2026
Projektstelle mit einem Beschäftigungsumfang von 50 %
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© pixabay
Eine Mitarbeiter:in für die Beratungsstelle Arbeit im Kreis Heinsberg gesucht
:
Stellenausschreibung KAB Diözese Aachen
2. März 2026
Projektstelle mit Dienstsitz in Geilenkirchen und mobiler Beratungsarbeit
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© Diözesanrat Aachen
Neugründung
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AG Geschlechtergerechtigkeit für das Bistum Aachen
17. Feb. 2026
Liebe Mitglieder des Diözesanrats, liebe Engagierte und Interessierte im Bistum Aachen, Geschlechtergerechtigkeit betrifft zentrale Fragen von Würde, Teilhabe und Gerechtigkeit und angesichts zunehmender Diskriminierung, Queerfeindlichkeit und geschlechterspezifischer Gewalt sehen wir einen klaren Auftrag: für Grundrechte einzustehen, Teilhabe zu stärken und eine Kirche mitzugestalten, die sich glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Deshalb möchten wir vom Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen die neue AG „Geschlechtergerechtigkeit“ ins Leben rufen.
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© FB
"Wir kamen im Auge des Zyklons an"
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Zyklon Gezani trifft Madagaskar hart
11. Feb. 2026
Während das Land noch an den katastrophalen Folgen des Zyklons Fytia leidet, traf 11 Tage später der nächste Zyklon Gezani die Menschen in Madagaskar. Es sind mindestens 62 Menschen während der Passage des Zyklons gestorben, der am Dienstagabend Tamatave traf, die zweitgrößte Stadt des Landes, sagte die madagassische Behörde BNGRC am Mittwoch. Böen von 250 km/h haben 75% der Hafenstadt verwüstet, wo auch 15 Menschen vermisst und über 800 schwer verletzt wurden. Die SADC, ein regionaler Staatenbund im südlichen Afrika, spricht von 426.000 Geschädigten. Information über die Folgen des über das ganze Land weiterziehenden Zyklons liegen nicht vor. (Bericht eines Einwohners in französischer Sprache) Meldung Tagesschau 24 Spendenaufruf missio : Jetzt handeln für Madagaskar Die benannten Zahlen bilden den Informationsstand vom 19. Februar ab!
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© Caritas International
Erlassjahr: Die Flamme der Hoffnung brennt auch in Madagaskar
29. Jan. 2026
Das Jubiläums- bzw Erlassjahr mag mit dem Heiligen Jahr zu Ende gegangen sein – aber die Arbeit des internationalen Armes der Bewegung für #TurnDebtIntoHope geht weiter! Wir laden weltweit alle ein, „die Flammen der Hoffnung zu entfachen” und eine Botschaft zu verbreiten, in der erklärt wird, welche Hoffnung das Ende der Schuldenkrise für Gemeinden auf der ganzen Welt mit sich bringt. Bis zum Lichtmessfest am 2. Februar sammeln wir weltweit Botschaften und leiten sie an die globalen Entscheidungsträger weiter. Auch der Arbeitskreis Madagaskar und unser Partner Iray Aina, Madagaskar haben gemeinsam eindringliche Botschaften erstellt. Iray Aina UNSERE FLAMME DER HOFFNUNG Wir haben gerade das Jubiläumsjahr der Hoffnung abgeschlossen, das uns geholfen hat, uns wieder mit dem zu beschäftigen, was wir in Levitikus 25 finden, wo uns offenbart wird, was im Herzen Gottes ist. Er sagte: „Wenn dein Bruder Schulden hat und dir gegenüber zahlungsunfähig ist, sollst du ihm helfen, sei er nun ein Einwanderer oder ein Gast, damit er an deiner Seite überleben kann. Verlang von ihm weder Zinsen noch Gewinn; so wirst du die Furcht vor deinem Gott haben, und dein Bruder kann an deiner Seite bleiben. Du sollst ihm dein Geld nicht geben, um Zinsen zu erhalten, du sollst ihm keine Lebensmittel geben, um Gewinn zu erzielen ...“ (Lev 25/35-38) Wir möchten ein Land haben, das völlig unabhängig und schuldenfrei ist, denn ein Land, das nur seine Schulden bezahlt, stürzt sein Volk in Elend. Aus diesem Grund knüpfen wir an unsere Forderung vom letzten Jahr an, die Schulden zu erlassen, weil sie Millionen von Kindern den Schulbesuch und unzähligen Familien den Zugang zu medizinischer Versorgung verwehren. Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt haben während des Jubiläumsjahres ihre Stimme erhoben, um ein Ende der Schuldenkrise zu fordern. Auch dies ist ein konkreter Akt der Barmherzigkeit und der sozialen Gerechtigkeit, der den Schwächsten neue Hoffnung gab. Deshalb solidarisieren wir uns mit denen, die diese Gerechtigkeit fordern, indem wir DIE FLAMME UNSERER HOFFNUNG entzünden!!! RP Jean Louis TOTOZAFY (Präses der IRAY AINA Madagaskar) Arbeitskreis Madagaskar Eine Flamme der Hoffnung für unsere Freunde in Madagaskar Die Kampagne für den Schuldenerlass ist tief in unserem Glauben und im spirituellen Erbe von Papst Franziskus, seligen Angedenkens, verwurzelt. Er erinnerte uns immer wieder daran, dass „diese Wirtschaft tötet“, wenn sie Menschen ausschließt und Länder in dauerhafter Abhängigkeit hält. Der Schuldenerlass war für ihn ein konkreter Akt der Barmherzigkeit und der sozialen Gerechtigkeit, der den Schwächsten neue Hoffnung gab. In der biblischen Tradition des Jubeljahres (Lev 25) wird deutlich, dass Gott Befreiung, einen Neuanfang und Würde für alle will. Papst Franziskus schloss sich dieser Tradition an, als er betonte, dass Schulden niemals zu einem Instrument der Unterdrückung werden dürfen und dass wirtschaftliche Strukturen dem Menschen dienen müssen – und nicht umgekehrt. Der Schuldenerlass ermöglicht es überschuldeten Ländern, wieder in Bildung, Gesundheit und den Schutz der Schöpfung zu investieren. So wird die Kampagne für den Schuldenerlass zu einem Zeichen konkreter Nächstenliebe und globaler Solidarität im Sinne der Soziallehre der katholischen Kirche. Sie verbindet Barmherzigkeit und Gerechtigkeit und entspricht dem Aufruf des verstorbenen Papstes Franziskus, „an die Peripherien zu gehen” und den Armen eine Stimme zu geben.
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© Martin Niekämper
Der Fotograf Martin Niekämper über die Aktion #outinchurch, ein ambivalentes Verhältnis zur Kirche und die Macht der Gemeinschaft.
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»Hinter dem Thema stehen Einzelschicksale«
27. Jan. 2026
Im Januar 2022 haben sich mit der Kampagne „#outinchurch – für eine Kirche ohne Angst“ 125 queere Personen öffentlich geoutet. Für eine Ausstellung wurden einige von ihnen porträtiert. Im Februar werden die Bilder in der Citykirche Mönchengladbach präsentiert, im Mai kommt die Ausstellung nach Aachen. Warum die Botschaft immer noch aufwühlt.
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