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Nachrichten aus dem Bistum Aachen
Nachrichten für die Region
© KDW
Liturgische Online-Angebote der Weltkirchestellen Paderborn und Osnabrück
:
Global spirit - gemeinsam Gottesdienst feiern in zwei Sprachen
17. Sept. 2026
Eine neue Form, im globalen Kontext Gottesdienst zu feiern, bieten die Weltkirche-Verantwortlichen der Bistümer Paderborn und Osnabrück online für alle deutsch- und englischsprachigen Interessierten an: 30. September 2026 | 19-20 Uhr | online (Microsoft Teams) | Sprachen: Deutsch, Englisch; weitere Sprachen möglich | mit Dolmetscherinnen für Deutsche Gebärdensprache bei Anmeldung bis 21.09. | Unser Thema am 30.09.: Feier der internationalen Schöpfungszeit - „Lebendiges Wasser“ (nach Ez 47, 9.12) Gemeinsam Kraft schöpfen für eine offene und solidarische Welt. Einfach dabei sein, zuhören, interaktiv teilnehmen oder Erfahrungen teilen. Verbundenheit vielfalts- und inklusionssensibel erleben. Sei dabei auf der global-spirit-Reise zu deinem Herzen und zu Menschen weltweit! Teilnahmelink unter: www.wir-erzbistum-paderborn.de/weltkirche oder Tel.: 05251 125 1963 Weitere Termine in der Reihe: 02.12.2026 | 19 – 20 Uhr mit Adveniat und den Mut-Macherinnen Carmen Moreno und Zita Suárez aus Ecuador 24.02.2027 | 19 – 20 Uhr mit dem Misereor-Hungertuch „Weg ins Ungewisse“ In English: Wed, Sept 30, 2026 | 7–8 PM | online (Microsoft Teams) | Languages: German, English; other languages possible | Interpreters for German Sign Language reserved | report your needs by Sept. 21 | Our topic on Sept 30: celebrating season of creation: „Living water“ according to Ezekiel 47:9,12 feel being connected drawing strength together for openness and solidarity simply be there, listen, participate actively or share experiences Join in on the global-spirit journey to your heart and to people worldwide!
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© Pastoraler Raum Schwalmtal / Brüggen / Niederkrüchten
TROST-ZEIT – ein sinnlicher Gottesdienst für alle, die einen Menschen vermissen
17. Sept. 2026
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© Von Goldi64, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4118392
Ein Angebot der Männerseelsorge im Bistum Aachen
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Besinnungswochenenden im Kloster Maria Laach 2027
16. Sept. 2026
Im Februar, Juni, September und Dezember 2027 finden Besinnungswochenenden im Kloster Maria Laach statt!
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© Bistum Aachen
Material zur Partnerschaftswoche 2026 in Kolumbien
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Quo vadis - ¿Á donde vas?
16. Sept. 2026
Die kolumbianische Bischofskonferenz lädt in diesem Jahr mit liturgischen Bausteinen alle Gemeinden des Landes ein, die inzwischen seit 65 Jahren bestehende Partnerschaft mit dem Bistum Aachen zu feiern und mit unterschiedlichen Aktionen die Verbundenheit mit der deutschen Partnerdiözese zum Ausdruck zu bringen. Während der acht Tage vom 20. bis 27. September erwartet das Bistum Aachen eine Delegation aus dem Partnerland mit fünf Bischöfen und Claudia Witgens, die als deutsche Fachkraft, die Partnerschaftsarbeit in Kolumbien unterstützt und deren Weiterentwicklung fördert. Im Mittelpunkt der Partnerschaftswoche in Kolumbien steht wie im Bistum der Austausch von Glaubens- und Lebenserfahrungen, das voneinander Lernen und das füreinander Einstehen. Verbunden wird die Aktion in diesem Jahr, das in Kolumbien einen Regierungswechsel gebracht hat, mit der Frage "Quo vadis?" (Wohin gehst du) aus der frühkirchlichen Tradition, die auch die Frage nach der Ausrichtung der Arbeit der beiden Ortskirchen sein kann, die sich wechselnden und oft auch wachsenden Herausforderungen stellen und Wege finden müssen, aus dem Glauben darauf zu antworten.
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© Heilige Mutter Teresa Nettetal
Pastoraler Raum Nettetal/Grefrath
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Kinderbibelmusical „Abraham & Sara“ in St. Sebastian Lobberich
16. Sept. 2026
Ein großes Abenteuer voller Musik, Hoffnung und Zusammenhalt erwartet Familien im Pastoralen Raum Nettetal/Grefrath: Die Chöre bringen die vertrauensvolle Geschichte von Abraham und Sara als bewegendes Musical auf die Bühne.
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© Erzdiözese Medellín
Fußballturnier kolumbianischer und lateinamerikanischer Priester
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XI. Copa de la Fe: vier Pokale für vier Sieger
15. Sept. 2026
Das diesjährige internationale Fußballturnier Copa de la Fe (Glaubenspokal) fand mit etwa 900 aktiven Teilnehmern in Medellin statt. Neben zahlreichen Mannschaften aus kolumbianischen Diözesen waren auch Priesterteams aus Costa Rica, Ecuador, Mexiko und Venezuela vertreten. Der Wettbewerb fand in vier Kategorien statt, von denen jede einen der Werte in den Mittelpunkt stellte, für die das Turnier steht. Daher gab es in diesem Jahr vier Sieger: Der Pokal für Fairplay ging an das Diözesanteam von San Cristóbal in Venezuela, das im Finale gegen die kolumbianische Mannschaft aus Cúcuta antrat. Den Friedens- und Versöhnungspokal erhielt die Mannschaft aus dem Erzbistum Guadalajara in Mexiko, nachdem sie im Endspiel gegen das kolumbianische Diözesanteam von Sonsón-Rionegro gespielt hatte. Die Elf aus dem Bistum Garzón in Kolumbien sicherte sich den Pokal der Brüderlichkeit nach einem Finale gegen die Equipe der Erzdiözese Cartagena. Als vierter Sieger erhielten die kolumbianischen Kicker des Erzbistums Nueva Pamplona den Pokal der Hoffnung nach dem entscheidenden Spiel gegen die Priestermannschaft aus Pasto. Teil des sportlichen Events, das zum elften Mal in Kolumbien stattfindet, war am zweiten Tag des Turniers der Besuch aller Priester in einer von 29 Gemeinden von Medellin, der für gemeinsame Messfeiern, Austausch mit den in der Gemeinde Aktiven, Krankenbesuche und als Beichtgelegenheit genutzt wurde. Unterstützt wurde die Gesamtveranstaltung von vielen Hilfskräften im Erzbistum Medellin, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten, und von einem fußballbegeisterten Publikum in der Hauptstadt des Departements Antioquia.
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© DGB
KAB-Bundesvorstand: Dem Aufruf des DGB zu Demos in 15 Städten am 26.09.26. folgen
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Laut und stark nach Essen fahren
14. Sept. 2026
"Ganz Deutschland diskutiert über die Reformen der Bundesregierung - und da ist vieles dabei, wo wir nicht mitgehen! Kürzungen bei Rente, Pflege und Krankenkassen, das geht voll auf Kosten der Beschäftigten, die sich ihre Absicherung hart erarbeitet haben! So geht das nicht!" so schreibt der DGB. Der KAB Bundesvorstand erklärt dazu: "Gewerkschaften und Zivilgesellschaft und alle Arbeitnehmer:innen waren viel zu lange still und haben fassungslos zugeschaut, wie in den letzten Monaten im Schweinsgalopp der Sozialstaat und die Sozialversicherungen mit der Kettensäge zerlegt wurden und hart erkämpfte Arbeitnehmer:innenrechte in Frage gestellt werden." Alles ist aber „Hart verdient“. Deshalb geht der DGB in 15 Städten in ganz Deutschland auf die Straße. Und wenn du aus Nordrhein-Westfalen kommst, freuen wir uns, wenn wir uns beim zentralen Aktionstag mit Kundgebung vom DGB am 26. September in Essen sehen. Kommt vorbei, seid laut und macht mit uns klar: Hände weg von unserem Sozialstaat! Als KAB unterstützen wir das Anliegen des DGB und rufen alle Mitglieder auf, nach Essen zu kommen und Flagge zu zeigen Weitere Informationen (Programm, Bustransfer etc. ) entnehmt bitte den entsprechenden Seiten des DGB.
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© Armen-Schwestern vom hl. Franziskus
Der Ambulanzbus „Vinzenz“ der Caritas in Omsk
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Unterwegs für Menschen ohne Obdach
14. Sept. 2026
„Vinzenz“ ist ein Mercedes Sprinter mit medizinischem Sonderaufbau, der als mobile Anlaufstelle für Obdachlose dient. Finanziert mit Spendengeldern der Sibirienhilfe wurde er aus Deutschland nach Sibirien gebracht – ein Transport, der heute so nicht mehr möglich wäre. Werktäglich fährt der Bus zu einer festen Ausgabestelle nahe dem Omsker Hauptbahnhof. Nachmittags werden dort Obdachlose mit einer warmen Mahlzeit versorgt: eine Vorspeise, ein Hauptgericht, heißer Tee, Brot und ein Brötchen – serviert in Einweggeschirr, der Tee abgefüllt in mitgebrachte Flaschen. Nach wie vor kommen täglich 20 bis 25 Menschen zum Bus, vor langen Wochenenden oder Feiertagen gibt es zusätzlich Trockenverpflegung wie Zwieback, Fertigmahlzeiten und Konserven. Die Gruppe der Obdachlosen hat sich in den letzten Jahren verändert. Früher setzte sie sich vor allem aus Haftentlassenen zusammen, doch mittlerweile werden vielen Häftlingen lukrative Verträge für den Einsatz an der Front angeboten. Wer überlebt, kehrt mit hohem Sold zurück und ist finanziell abgesichert – landet also nicht mehr auf der Straße, kämpft aber oft mit den psychischen Folgen. Für die Obdachlosenhilfe bedeutet das: aus dieser Gruppe kommen kaum noch neue Betroffene hinzu. Auch ein Teil der Männer, die zuvor bereits auf der Straße lebten, wurde in die militärische Sonderoperation eingezogen. Dafür ist die Zahl obdachloser Frauen gestiegen. Auch die Zusammensetzung der Gruppe selbst hat sich verändert: Früher war der Kreis der Obdachlosen beständiger, heute sind von diesen „alten Hasen“ nur noch etwa zehn Personen übrig geblieben. Die meisten anderen bleiben nur für zwei bis drei Monate, bevor sie wieder verschwinden – an ihre Stelle treten ständig neue Betroffene. Ihre Probleme bleiben dabei dieselben. In erster Linie kommen die Obdachlosen wegen der warmen Mahlzeit. Wird zusätzlich medizinische Hilfe gebraucht, ist auch dafür gesorgt: Eine Krankenschwester versorgt Wunden und gibt Medikamente gegen Schmerzen, Grippe oder Magenbeschwerden. Weil viele von ihnen in den Wartungsschächten der Fernwärmerohre leben, sind Verbrennungen keine Seltenheit – ebenso wie Erfrierungen im Winter, wenn sie draußen oder in notdürftigen Unterkünften ausharren müssen. Nicht selten führen diese Verletzungen dazu, dass Gliedmaßen amputiert werden müssen. Auch Verletzungen durch Schlägereien, gebrochene Nasen oder Kopfverletzungen gehören zum Alltag. Für die Wundversorgung greifen die Krankenschwestern bis heute teils auf Verbandmaterial zurück, das Schwester Maria Ursula seinerzeit als Spende der Bundeswehr organisiert hat. Zusätzlich werden Kleidung, Schuhe und Kopfbedeckungen verteilt. Trotz der schwierigen Lebensumstände organisieren sich die Obdachlosen in kleinen Gruppen, halten ihren Essensplatz sauber und sammeln selbst den Müll ein. Kommt es zu Konflikten, sind diese meist schon vorbei, wenn der Bus eintrifft – Passanten rufen dann häufig die Polizei, die ihren Unmut über die Zusammenkünfte deutlich macht. Wer duschen möchte, muss dafür extra zur Caritas kommen – dort schneidet eine Mitarbeiterin bei Bedarf auch die Haare, pflegt Bart und Nägel und gibt saubere Kleidung aus. Damit all das weiterhin möglich bleibt, braucht es vor allem eines: einen funktionstüchtigen Bus. In den vergangenen Jahren fiel der Mercedes immer wieder aus, die Reparaturkosten überstiegen die Möglichkeiten der Caritas vor Ort, sodass er zeitweise durch ein anderes Fahrzeug ersetzt werden musste. In diesem Jahr konnte immerhin eine Generalüberholung durchgeführt werden – doch die Fahrerkabine ist inzwischen so stark durchgerostet, dass als Nächstes dringend eine Lackierung ansteht. Ohne sie droht „Vinzenz“ schon bald wieder auszufallen, und mit ihm die einzige warme Mahlzeit für viele obdachlose Menschen. Die Armen-Schwestern vom hl. Franziskus engagieren sich mit ihrer Sibirienhilfe für die seelische und körperliche Not der Menschen in Sibirien. Ordensschwestern der Gemeinschaft haben über viele Jahre die Caritasarbeit im postkommunistischen Russland aufgebaut. Inzwischen leben und arbeiten die Schwestern wieder in Deutschland, aber die Verbundenheit und der Kontakt bleibt, und auch die Nöte und Sorgen der Menschen wurden nicht vergessen. Weitere Infos zur Sibirienhilfe finden sich auf der Webseite des Ordens: www.schervier-orden.de
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© Christina Trautmann
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