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Nachrichten aus dem Bistum Aachen
Nachrichten für die Region
© Garnet Manecke
Wie sehen die Gäste im Treff am Kapellchen auf die Fastenzeit? Ein Besuch am Aschermittwoch
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Verzicht üben
24. Feb. 2026
Mit einem gewissen Stolz trägt Angelika Köhler das Aschekreuz auf der Stirn. Die Rentnerin sitzt im Gemeinschaftsraum des Treffs am Kapellchen (TaK) in Mönchengladbach. Gerade war sie noch beim Wortgottesdienst in der Brandts Kapelle nebenan, den sie selbst mit vorbereitet hat. Die Fastenzeit hat begonnen.
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© Garnet Manecke
Die jüdische Gemeinde in Mönchengladbach hat die Hans-Jonas-Medaille an Armin Schuster verliehen. Erst zum zweiten Mal wurde sie vergeben.
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Solidarität
24. Feb. 2026
Armin Schuster ist sichtlich bewegt, nachdem Leah Floh ihm die Hans-Jonas-Medaille verliehen hat. Zum zweiten Mal hat die jüdische Gemeinde in Mönchengladbach diese Auszeichnung an jemanden vergeben, der sich um die Gemeinschaft in besonderer Weise verdient gemacht hat. „Wenn eine jüdische Gemeinde einem Nicht-Juden eine Auszeichnung verleiht, dann bedeutet das, dass wir sie sehen und ihnen vertrauen“, sagt Leah Floh, Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach in ihrer Ansprache. „Sie sind auch da, wenn keine Kameras mehr da sind.“
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© forum
Veranstaltungsübersicht 1. Halbjahr 2026
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Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
19. Feb. 2026
Offen, wertschätzend, (selbst-)kritisch – gegen Antijudaismus und Antisemitismus, für mehr Miteinander und Dialog. Das ist unsere Bildungs-Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach e.V. Sehr gerne unterstützen wir den Verein in seinem tollen Engagement und freuen uns auf die richtig guten Veranstaltungen rund um christlich-jüdische Entdeckungen. Seid ihr dabei?
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© forum
Warum Selbstoptimierung zur Falle werden kann und wie wir lernen, gesund zu wachsen und dabei selbstfürsorglich mit uns selbst zu sein.
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Heute schon das Beste aus sich herausgeholt?
19. Feb. 2026
Ein bisschen mehr Achtsamkeit, eine bessere Work-Life-Balance, regelmäßig Sport treiben, gesünder essen, die perfekte Morgenroutine etablieren – und dabei bitte stets motiviert, produktiv und mental stabil bleiben. Klingt nach einem vernünftigen Ziel? Vielleicht. Klingt aber auch ziemlich anstrengend. Die Idee, an sich selbst zu arbeiten, ist keineswegs neu. Persönliche Entwicklung, das Streben nach einem besseren Leben – das sind wertvolle und zutiefst menschliche Impulse. Doch was passiert, wenn sich Selbstverbesserung in Daueranspruch verwandelt? Wenn der Wunsch, mehr aus sich zu machen, in das Gefühl kippt, nicht genug zu sein? Zwischen Selbstfürsorge und Selbstüberforderung Selbstoptimierung – das klingt nach Zielstrebigkeit, Ehrgeiz und dem Willen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Doch der Begriff hat längst einen bitteren Beigeschmack bekommen. Denn was einst als Möglichkeit zur Entfaltung begann, ist für viele zur Daueranforderung geworden. Zur leisen Stimme im Hinterkopf, die sagt: Mach mehr. Sei besser. Reiß dich zusammen. In sozialen Medien begegnet uns eine Flut an Tipps, Routinen und Methoden – oft verpackt in ästhetischen Bildern und motivierenden Sprüchen. Doch statt zu motivieren, entsteht bei vielen der Eindruck: So wie ich bin, reicht nicht. Mein Leben ist nicht effizient, produktiv oder erfüllend genug. Ich muss mehr tun. Mich verbessern. Mich reparieren. Dabei ist die Grenze zwischen gesunder Selbstfürsorge und ungesunder Selbstoptimierung oft schmal. Wer sich ständig in Frage stellt, läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren. Gesellschaftlicher Druck im Deckmantel der Freiheit Selbstoptimierung wird häufig als freiwillige Entscheidung verkauft. Doch in Wahrheit ist sie auch ein Ausdruck gesellschaftlicher Erwartungen. Fit, belastbar, flexibel, immer up to date – das sind Anforderungen, die längst nicht mehr nur im Berufsleben gelten, sondern sich auch ins Private schleichen. Selbst der Schlaf soll messbar, die Freizeit ‚sinnvoll‘ und die Ernährung möglichst ‚clean‘ sein – idealerweise mit digitalem Tracking und stetiger Verbesserung. Doch wer entscheidet eigentlich, was „besser“ ist? Und warum fällt es so schwer, sich von diesem ständigen Mehr zu befreien? Die Sehnsucht nach Genug Vielleicht ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten. Nicht, um alles hinzuwerfen – sondern um zu prüfen: Was will ich wirklich? Was brauche ich gerade? Was tut mir gut – und was mache ich nur, weil ich glaube, es tun zu müssen? Selbstentwicklung darf befreiend sein, nicht belastend. Sie darf ermutigen, nicht erschöpfen. Sie braucht Räume für Ehrlichkeit – und auch für das Eingeständnis, dass Stillstand manchmal genau das ist, was wir brauchen. Veranstaltungstipp Der Autor, Organisations- und Arbeitspsychologe Christoph Augner stellt in seiner Lesung „Selbstoptimierung ist auch keine Lösung“ genau diese Fragen. Mit scharfem Blick und klarem Ton analysiert er das gesellschaftliche Phänomen der Selbstoptimierung – und lädt dazu ein, neue Wege zu mehr Selbstakzeptanz zu finden. Ein kluges Buch für alle, die nicht mehr funktionieren, sondern einfach leben wollen. Lesung mit Dr. Christoph Augner: „Selbstoptimierung ist auch keine Lösung“ Do 05.03.26 19.00 - 21.15 Uhr 26-6MG5001 Haus der Regionen, Bettrather Straße 22, Mönchengladbach, Raum 044, EG Ansprechperson: Marion Höver-Battermann, Bildungsreferentin Kath. Forum Anmeldung: forum-mg-hs@bistum-aachen.de , 02161 980644 oder online-Anmeldeformular
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© Diözesanrat Aachen
Neugründung
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AG Geschlechtergerechtigkeit für das Bistum Aachen
17. Feb. 2026
Liebe Mitglieder des Diözesanrats, liebe Engagierte und Interessierte im Bistum Aachen, Geschlechtergerechtigkeit betrifft zentrale Fragen von Würde, Teilhabe und Gerechtigkeit und angesichts zunehmender Diskriminierung, Queerfeindlichkeit und geschlechterspezifischer Gewalt sehen wir einen klaren Auftrag: für Grundrechte einzustehen, Teilhabe zu stärken und eine Kirche mitzugestalten, die sich glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Deshalb möchten wir vom Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen die neue AG „Geschlechtergerechtigkeit“ ins Leben rufen.
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© FB
"Wir kamen im Auge des Zyklons an"
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Zyklon Gezani trifft Madagaskar hart
11. Feb. 2026
Während das Land noch an den katastrophalen Folgen des Zyklons Fytia leidet, traf 11 Tage später der nächste Zyklon Gezani die Menschen in Madagaskar. Es sind mindestens 62 Menschen während der Passage des Zyklons gestorben, der am Dienstagabend Tamatave traf, die zweitgrößte Stadt des Landes, sagte die madagassische Behörde BNGRC am Mittwoch. Böen von 250 km/h haben 75% der Hafenstadt verwüstet, wo auch 15 Menschen vermisst und über 800 schwer verletzt wurden. Die SADC, ein regionaler Staatenbund im südlichen Afrika, spricht von 426.000 Geschädigten. Information über die Folgen des über das ganze Land weiterziehenden Zyklons liegen nicht vor. (Bericht eines Einwohners in französischer Sprache) Meldung Tagesschau 24 Spendenaufruf missio : Jetzt handeln für Madagaskar Die benannten Zahlen bilden den Informationsstand vom 19. Februar ab!
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© Garnet Manecke
St. Marien Pesch hat neue Stühle bekommen und das alte Mobiliar ein neues Leben
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Kirchenbank am Küchentisch
10. Feb. 2026
Simon Dappen schaut kurz über seine linke Schulter. Direkt hinter seinen Füßen beginnen die Stufen zum Eingangsportal von St. Marien in Korschenbroich-Pesch. Vorsichtig setzt Dappen einen Fuß hinter den anderen und geht dabei die zwei Stufen rückwärts hinunter.
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© Andreas Baum
In Segnungsgottesdiensten wird die Liebe gefeiert. Auch gleichgeschlechtliche Paare werden dabei gesegnet.
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Warum die Liebe gewinnt
10. Feb. 2026
Fast geht der Valentinstag in diesem Jahr unter. Zwischen Altweiber am 12. Februar und Rosenmontag am 16. Februar läuft der Tag der Liebenden Gefahr, einfach weggeschunkelt zu werden.
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© Caritas International
Erlassjahr: Die Flamme der Hoffnung brennt auch in Madagaskar
29. Jan. 2026
Das Jubiläums- bzw Erlassjahr mag mit dem Heiligen Jahr zu Ende gegangen sein – aber die Arbeit des internationalen Armes der Bewegung für #TurnDebtIntoHope geht weiter! Wir laden weltweit alle ein, „die Flammen der Hoffnung zu entfachen” und eine Botschaft zu verbreiten, in der erklärt wird, welche Hoffnung das Ende der Schuldenkrise für Gemeinden auf der ganzen Welt mit sich bringt. Bis zum Lichtmessfest am 2. Februar sammeln wir weltweit Botschaften und leiten sie an die globalen Entscheidungsträger weiter. Auch der Arbeitskreis Madagaskar und unser Partner Iray Aina, Madagaskar haben gemeinsam eindringliche Botschaften erstellt. Iray Aina UNSERE FLAMME DER HOFFNUNG Wir haben gerade das Jubiläumsjahr der Hoffnung abgeschlossen, das uns geholfen hat, uns wieder mit dem zu beschäftigen, was wir in Levitikus 25 finden, wo uns offenbart wird, was im Herzen Gottes ist. Er sagte: „Wenn dein Bruder Schulden hat und dir gegenüber zahlungsunfähig ist, sollst du ihm helfen, sei er nun ein Einwanderer oder ein Gast, damit er an deiner Seite überleben kann. Verlang von ihm weder Zinsen noch Gewinn; so wirst du die Furcht vor deinem Gott haben, und dein Bruder kann an deiner Seite bleiben. Du sollst ihm dein Geld nicht geben, um Zinsen zu erhalten, du sollst ihm keine Lebensmittel geben, um Gewinn zu erzielen ...“ (Lev 25/35-38) Wir möchten ein Land haben, das völlig unabhängig und schuldenfrei ist, denn ein Land, das nur seine Schulden bezahlt, stürzt sein Volk in Elend. Aus diesem Grund knüpfen wir an unsere Forderung vom letzten Jahr an, die Schulden zu erlassen, weil sie Millionen von Kindern den Schulbesuch und unzähligen Familien den Zugang zu medizinischer Versorgung verwehren. Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt haben während des Jubiläumsjahres ihre Stimme erhoben, um ein Ende der Schuldenkrise zu fordern. Auch dies ist ein konkreter Akt der Barmherzigkeit und der sozialen Gerechtigkeit, der den Schwächsten neue Hoffnung gab. Deshalb solidarisieren wir uns mit denen, die diese Gerechtigkeit fordern, indem wir DIE FLAMME UNSERER HOFFNUNG entzünden!!! RP Jean Louis TOTOZAFY (Präses der IRAY AINA Madagaskar) Arbeitskreis Madagaskar Eine Flamme der Hoffnung für unsere Freunde in Madagaskar Die Kampagne für den Schuldenerlass ist tief in unserem Glauben und im spirituellen Erbe von Papst Franziskus, seligen Angedenkens, verwurzelt. Er erinnerte uns immer wieder daran, dass „diese Wirtschaft tötet“, wenn sie Menschen ausschließt und Länder in dauerhafter Abhängigkeit hält. Der Schuldenerlass war für ihn ein konkreter Akt der Barmherzigkeit und der sozialen Gerechtigkeit, der den Schwächsten neue Hoffnung gab. In der biblischen Tradition des Jubeljahres (Lev 25) wird deutlich, dass Gott Befreiung, einen Neuanfang und Würde für alle will. Papst Franziskus schloss sich dieser Tradition an, als er betonte, dass Schulden niemals zu einem Instrument der Unterdrückung werden dürfen und dass wirtschaftliche Strukturen dem Menschen dienen müssen – und nicht umgekehrt. Der Schuldenerlass ermöglicht es überschuldeten Ländern, wieder in Bildung, Gesundheit und den Schutz der Schöpfung zu investieren. So wird die Kampagne für den Schuldenerlass zu einem Zeichen konkreter Nächstenliebe und globaler Solidarität im Sinne der Soziallehre der katholischen Kirche. Sie verbindet Barmherzigkeit und Gerechtigkeit und entspricht dem Aufruf des verstorbenen Papstes Franziskus, „an die Peripherien zu gehen” und den Armen eine Stimme zu geben.
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Neues Bildungsjahr - neues Magazin Thema
28. Jan. 2026
Unsere neuen Programmhefte für das erste Halbjahr 2026 sind da und liegen vielerorts aus. Das Motto unter das wir dieses Bildungshalbjahr stellen ist dieses Mal: mehr oder weniger In allen Lebensbereichen ist die Frage nach "mehr oder weniger" daran gekoppelt wo denn das vermeintliche Mittelmaß - das "genug" - liegt. Das alte Wort "genug" meinte einmal Fülle, ein "ausreichend sein" und nicht per Vergleich festzustellen das andere ja mehr haben und das dann plötzlich auch für sich zu beanspruchen. Genug bedeutet "zufrieden sein", "Genügsamkeit" war also nicht Verzicht sondern Zufriedenheit. Und diese (wieder) zu finden erfordert manchmal einfach nur einen Perspektivwechsel, manchmal eben doch einen Vergleich, um zum Beispiel strukturelle oder gesellschaftliche Ungerechtigkeiten aufzuzeigen. Es fordert aber vor allem wie so oft - Begegnung, mit sich selbst und anderen. Alle Bildungsveranstaltungen die wir unter das Thema "mehr oder weniger" stellen findet ihr unten in der Übersicht.
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