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Eintritt frei – Kollekte am Ausgang für die Kirchenmusik von St. Helena:Anti-Jüdische Kunst in Kirchen – Ecclesia und Synagoga - musikalischer Abend mit Vorlesung aus dem Buch von Pfr. Wolfgang Bußler

Aufgewachsen in Rheindahlen, war Wolfgang Bußler jüdisches Leben bekannt durch den jüdischen Friedhof und durch Erzählungen über jüdische Nachbarn. Sein Interesse an der Geschichte des Judentums in seiner Heimat wuchs während seiner Zeit als Seelsorger in Blankenheim-Nettersheim u. A. durch das Buch „Judaica - Juden in der Voreifel“ von H. Dieter Arentz und später „Juden in Mönchengladbach“ von Günter Erckens.
Datum:
27. März 2026
Art bzw. Nummer:
Lesung und Musik

Der romanische Tragaltar der Münsterkirche St. Vitus führte Bußler zur Beschäftigung mit dem Motiv „Ecclesia und Synagoga“ – den Personifikationen von Kirche und Judentum.

Daraus entstand das Buch „Ecclesia und Synagoga und der Mönchengladbacher Tragaltar“. In seinem Buch betrachtet der Verfasser dieses Motiv durch die Zeiten der Kunstgeschichte bis in die Gegenwart. Die Diskriminierung des Judentums in unserem Land lässt sich an Hand von Kunstwerken darstellen, seit 1000 Jahren bis in die Gegenwart.

2025 war das Jubiläumsjahr 60 Jahre „Nostra Aetate“ – Erklärung der katholischen Kirche zum Judentum auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil und es wurde die Stellungnahme „…und jetzt?“ – Leitlinien zum Umgang mit antijüdischen Bildwerken in und an Kirchenräumen der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Bistümer in NRW veröffentlicht.

Sie sind herzlich eingeladen zu einem Abend mit Bildern und Texten aus den genannten Büchern und Orgelmusik.

 

Musikalische Gestaltung an der Seifert-Orgel: Reinhold Richter (ehem. Kantor an St. Helena)
Text-Rezitationen:  Andrea Richter