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© Markus Offner
Kolumbienreise von Bistumsverantwortlichen für die Partnerschaft in bewegten Zeiten
:
Zwischen Polarisierung und demografischem Wandel
14. Apr. 2026
Für Markus Offner, den Bischöflichen Beauftragten für die Kolumbienpartnerschaft, Thomas Hoogen, Bistumsreferent für Weltkirche, und Claudia Witgens, von Aachen entsandte Fachkraft zur Förderung der Partnerschaftsarbeit in Kolumbien, war es bei ihrer zweieinhalbwöchigen Reise durch das Partnerland im März und April ein weiteres Mal beeindruckend zu erleben, wie sich Verantwortliche aus Kirche und Gesellschaft dort trotz aller Schwierigkeiten einzelnen Herausforderungen stellen und nach Lösungen suchen. Der räumliche Schwerpunkt der Reise lag mit den Stationen Ipiales, Pasto, Cali, Cartago und Popayán im Südwesten des Landes. Bogotá: Bischofskonferenz, Botschaft, Basisbewegung Am Sitz der kolumbianischen Bischofskonferenz gab es zu Beginn Gespräche mit den Verantwortlichen für die Bereiche Jugendpastoral, Ehrenamt, Ethnische Minderheiten und Sozialpastoral. Die aktuelle Situation im Land wurde von allen, mit denen die Aachener Gäste sprachen (Bistums- und Ordensverantwortliche, Vertreter der deutschen Botschaft und des kolumbianischen Kulturministeriums, Engagierte in kirchlichen und gesellschaftlichen Gruppen und Initiativen) als angespannt beschrieben. Angesichts der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen Ende Mai (voraussichtlich mit anschließender Stichwahl Ende Juni) werden die derzeitigen Möglichkeiten, die erneut zunehmende Gewalt einzudämmen und Verständigung zwischen den verschiedenen politischen Lagern herzustellen, als extrem schwierig eingeschätzt. Eine Begegnung, die die massenhaften Vertreibungen v. a. von Menschen auf dem Land (indigene, Afro-, kleinbäuerliche Orte), die den bewaffneten Konflikt Kolumbiens seit Jahrzehnten prägen, besonders deutlich werden ließ, war ein Treffen mit Vertreterinnen indigener Gruppen, deren Binnenflucht in Bogotá endete, wo sie Kontakt zu den wenigen anderen Geflüchteten aus ihrer Gemeinschaft suchen, um ihre Kultur zu teilen und gemeinsam (und mit Unterstützung der Indigenenpastoral) Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Den Aufenthalt in Bogotá nutzten die Gäste auch für einen Abstecher nach Tunja, der Hauptstadt des Departements Boyacá, wo Erzbischof Gabriel Ángel Villa Vahos fünf Neupriester weihte, und nach Chiquinquirá, dem Wallfahrtsort der Nationalpatronin Kolumbiens Unserer Lieben Frau von Chiquinquirá. Intensiviert wurde auch der Austausch mit der Organisation Kairós Educativo bei einem Besuch in deren Geschäftsstelle im Zentrum von Bogotá. Deren Mitglieder machen es sich zur Aufgabe, mit befreiungstheologischen Ansätzen Basisprojekte zur Verlebendigung von Kirche zu unterstützen. Einer dieser langjährigen Prozesse ist das Stadtteilprojekt Casitas Bíblicas im prekären Süden von Bogotá. Ermutigend ist hier die Tatsache, dass es neben langjährigen Vorstandsmitgliedern auch junge neue aus studentischen Kreisen gibt. Cartagena: Afrodörfer contra Ferienressorts An der Karibikküste gab es ein Wiedersehen mit Ulrike Purrer, die nach vielen Jahren als Fachkraft in der Afropastoral von Tumaco an der Pazifikküste im Januar einen neuen Einsatz in Cartagena begonnen hat. Mit zwei Jesuiten bildet sie jetzt eine kleine Kommunität in einem Afrodorf vor den Toren der Großstadt. Die Drei sind in insgesamt fünf Küstendörfern im Nordosten der Stadt tätig, die alle mit denselben Herausforderungen zu kämpfen haben. Riesige Wohnanlagen mit Ferienwohnungen für Auswärtige, die sich so etwas leisten können, breiten sich an diesem Küstenstreifen aus und beanspruchen immer mehr Flächen, wodurch Lebensraum und Bewegungsfreiheit der Ursprungsbevölkerung immer weiter eingegrenzt werden. Eine vierspurige Schnellstraße zur nächsten Großstadt Barranquilla erschwert den Alltag der Dorfbevölkerung zusätzlich: Die Nutzung ist mautpflichtig, Ausfahrten und Wendemöglichkeiten liegen weit auseinander. All das sorgt dafür, dass immer wieder Tote unter den Ortsansässigen zu beklagen sind, die beim Versuch, die Straße zu überqueren, überfahren werden. Die einzige Buslinie pendelt zwischen Dörfern und Wohnanlagen, um die Menschen vom Dorf als Hausangestellte in die Ressorts zu bringen. Einem der Dörfer, das vom Fischfang lebte, wird durch die Schnellstraße der Zugang zum Meer abgeschnitten. Nariño, Valle und Cauca: Alte und neue Konflikte Der Ortswechsel nach Ipiales bedeutete einen Höhenunterschied von knapp 3.000 m und einen Temperatursturz von mehr als 20 Grad. Der Bischof von Ipiales und die in der Sozialpastoral des höchstgelegenen kolumbianischen Bistums Engagierten gaben vor Ort viele Einblicke in die breitgefächerten Projekte der Diözese. Überschattet wurde der Besuch dort von einem neuen Grenzkonflikt zwischen dem unmittelbar an das Stadtgebiet angrenzenden Nachbarland Ecuador und Kolumbien, die für Grenz- und Straßensperrungen mit Folgen für die Bevölkerung der Region und den Warenverkehr im gesamten Südwesten des Landes mit seinen Departements-Hauptstädten Pasto, Popayán und Cali haben. Bischof José Saúl Grisales berichtete von Abstimmungen der Bischöfe aus den Grenzdiözesen beider Länder mit dem Ziel, auf ein Ende der aktuellen Auseinandersetzungen hinzuwirken. Hintergrund des Konflikts sind die Auseinandersetzungen rivalisierender bewaffneter Gruppen um die Kontrolle über Drogenanbau und illegale Goldminen, deren Absatzrouten und -methoden sich angesichts der weltpolitischen Lage immer wieder neu formieren. Auch im benachbarten Bistum Pasto stand die Sozialpastoral im Mittelpunkt des Besuchsprogramms. Anlass waren hier die Kooperationen mit dem Diözesan-Caritasverband des Bistums Aachen, die seit anderthalb Jahren Gestalt annehmen. Sehr konkret ist die Vereinbarung einer Lieferung von Rohkaffee aus einer durch die Landpastoral unterstützten Kooperative von Kleinbauern der Region. Der Kaffee soll in der caritaseigenen Rösterei in Aachen verarbeitet und noch in diesem Jahr an die zahlreichen sozialen Einrichtungen der Caritas im Bistum Aachen geliefert werden. Auf mehr Vielfalt und Eigenständigkeit statt auf Monokulturen (z. B. von Sisal) zielen auch Modell-Fincas ab, die ökologischen Anbau favorisieren und von den Bistümern Südkolumbiens unterstützt werden. Dort konnten die Aachener Gäste einige starke Führungspersönlichkeiten, v. a. Frauen kennenlernen, die ihr ökologisches und wirtschaftliches Wissen in Nachbarschaftsgruppen teilen und zum Nachahmen einladen. Landwirtschaftliche Erzeuger sind, anders als in den meisten vergleichbaren Einrichtungen Kolumbiens, in einem ländlichen Bistum wie Pasto auch ein wichtiger Zulieferer für die Lebensmittelbank von Pasto. Dabei kommt es auf die Weiterverarbeitung zur Konservierung der frischen Lebensmittel an, um möglichst viel an Bedürftige weitergeben zu können. Die Millionenstadt Cali bot die Möglichkeit, erneut mit den Teammitgliedern der Diakonie der Erde und Prävention zusammenzukommen. Am Aufbau dieses Arbeitsbereichs innerhalb der Sozialpastoral des Erzbistums Cali war Claudia Witgens seit 2019 maßgeblich beteiligt. Ein Tagesausflug ins Nachbarbistum Cartago führte die deutschen Gäste an den Südrand des sogenannten Kaffeedreiecks von Kolumbien mit den Metropolen Pereira, Armenia und Manizales. Diakon Víctor Rojas, Leiter der dortigen Sozialpastoral, war 2023 Teil der Delegation aus dem Partnerland Kolumbien gewesen, die das Bistum Aachen vor und während der Heiligtumsfahrten in Mönchengladbach, Aachen und Kornelimünster besucht hatte, und freute sich über das Wiedersehen und die Möglichkeit, seine Organisation und einige ihrer Arbeitsbereiche vor Ort vorstellen zu können, etwa das Förderprogramm für sozialen Wohnungsbau. Popayán in der Karwoche Die letzte Station der Aachener Delegation vor Rückkehr nach Bogotá war zu Beginn der Karwoche die Kolonialstadt Popayán, deren Karwochen-Prozessionen zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehören. Der Besuch bot die Möglichkeit, mit Erzbischof Omar Sánchez, der ebenfalls 2023 Gast bei der Aachener Heiligtumsfahrt war, die aktuellen Herausforderungen zu besprechen, die das Departement Cauca prägen, dessen Hauptstadt Popayán ist. Nach wie vor ist die Gewalt durch bewaffnete Gruppen, die um die Kontrolle der illegalen Märkte der Region kämpfen und die Zivilbevölkerung, v. a. Jugendliche und junge Erwachsene, in ihre schmutzigen Geschäfte involvieren, ein Haupthindernis für mehr Frieden. Neben der in vielen Gesprächen geäußerten Sorge über die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft war ein weiteres Thema vieler Engagierter der deutliche Geburtenrückgang in Kolumbien, aktuell einer der stärksten in Lateinamerika. Daraus ergeben sich für Kirche und Staat Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten. Diese Entwicklung steht in direktem Zusammenhang mit dem Anstieg des Bildungsniveaus, wobei durch die extreme Kommerzialisierung von Schulen und Hochschulen ein deutliches Gefälle zwischen den gesellschaftlichen Schichten herrscht. Auch der Rückgang der Zahlen bei den Priesterkandidaten hat neben zunehmender Individualisierung und Säkularisierung v. a. in den Großstädten in der demografischen Entwicklung eine seiner Ursachen. Die vielen positiven Erfahrungen von intensiviertem Austausch und neu geknüpften Kontakten machen Mut, den Weg der gemeinsamen Partnerschaft der beiden Schwesterkirchen weiter zu gehen, um sich gegenseitig zu ergänzen, zu bereichern und zu bestärken.
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© Holle Goertz
Fortbildung für Chorleiterinnen und Chorleiter
14. Apr. 2026
Readingsession mit dem Komponisten und Kirchenmusiker Klaus Wallrath am 31. Januar 2026 in Mönchengladbach-Giesenkirchen
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© Team Erlebniskirche
Lichterlebniskirche Scheuren
12. Apr. 2026
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© Pfarrei St. Jakob
Forum Jakob
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Spieletreff - Mai - August 2026
11. Apr. 2026
freitags 18 - 22 Uhr im Jakobushaus, Jakobstraße 143
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© IFL
Petition der Initiative Faire Landarbeit
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Keine Mindestlohn-Ausnahmen für Saisonarbeiter*innen!
10. Apr. 2026
Die Arbeitgeberverbände fordern die Einführung einer Ausnahme vom gesetzlichen Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft. Das lehnen wir entschieden ab! Die Bundesregierung muss sich klar positionieren: Es kann keine Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn für Saisonbeschäftigte in der Landwirtschaft geben. Jedes Jahr arbeiten ungefähr 240.000 Saisonbeschäftigte auf deutschen Höfen. Das ist etwa ein Drittel aller Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. ..... Andris Gulbins
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© StMarien
TAIZÉ-CHOR - KLANGZEITEN
9. Apr. 2026
“Klangzeiten” ein neuer Name ist gefunden! Unter der Leitung von Janette Lisson treffen sich seit dem Jahre 2021 sangesfreudige Menschen, bisher bekannt unter dem Namen “Liederfreunde”. Ab 2026 wollte sich die Gruppe einen neuen Namen geben. Die Wahl fiel auf “Klangzeiten”. An dem Namen ist gut erkennbar, daß Klänge und Zeit zur Besinnung unbedingt zu einem Taizé-Gebet gehören. Taizé-Gebete musikalisch gestalten zu wollen, war der Ursprungsgedanke der Gruppe. Taizé-Gebete finden seit längerer Zeit im Jahr abwechselnd in St. Georg und in der ev. Kreuzkirche in Wassenberg statt. Die Liedauswahl hat sich im Laufe der Zeit neben den Taizé-Liedern auf moderne Lobpreislieder ausgeweitet, so dass die Gruppe auch für weitere besondere Gottesdienste und Events angefragt wird. Der Chor ist mittlerweile auf 12 Mitglieder angewachsen und basiert auf den Stimmlagen Sopran und Alt. Vorbehaltlich situativer Änderungen probt der Chor 2. und 4. Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Maria Himmelfahrt in Wassenberg. Nach wie vor freuen wir uns über Verstärkung . Wer also Lust auf fröhliche Proben in harmonischer Atmosphäre hat, ist bei uns herzlich willkommen. Anmeldung: Janette Lisson: Mail: janette.lisson3008@gmail.com Marion Meves: Mail: marion-meves@t-online.de
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© Bistum Aachen, Andreas Steindl
Pilgergruppe verbindet Spiritualität und Naturerfahrung
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„Alles Leben ist Begegnung“: Männerwallfahrt rund um Kloster Steinfeld
9. Apr. 2026
Seit 2019 ist die viertägige Männerwallfahrt am Fronleichnamswochenende eine feste Größe im Bistum Aachen. Andreas Brockerhoff und Hubert Michiels-Corsten, beide im Steuerungskreis der Männerseelsorge, haben maßgeblich dazu beigetragen. Gemeinsam mit Männerseelsorger Mario Schleypen entwickelten sie die Idee, nach eintägigen Wallfahrten eine mehrtägige Veranstaltung zu wagen. „Es war aufwendig, und wir wussten nicht, ob überhaupt am Ende jemand mitgehen würde. Die Wallfahrt ist bewusst einfach gehalten: Übernachtungen in Mehrbettzimmern, Selbstversorgung und lange Strecken durch die Eifel. Trotz oder gerade wegen dieser Reduktion auf das Wesentliche funktionierte das Konzept sofort“, erklärt Andreas Brockerhoff. Das diesjährige Motto „Gott geht mit mir – und ich mit ihm“ betont die Verbindung zu Gott im Alltag. Der entscheidende Impuls kam den beiden Mit-Organisatoren bei einer Ausstellung in Aachen-Kornelimünster, wo die Emmaus-Jünger und Jesus so dargestellt waren, dass Jesus fast unsichtbar blieb. Diese Erfahrung spiegelt sich auch in den Wallfahrten wider. „Wir gehen mit jemandem im Geiste, den wir nicht direkt sehen können. Beim Wandern lässt sich das gut konkretisieren und durchleuchten“, beschreibt Michiels-Corsten die Idee dahinter. Die Männer sind nicht wie klassische Wallfahrer unterwegs. „Wir singen viel – erstaunlich, wie gut das bei den Männern ankommt“, sagt Brockerhoff. Jeder Teilnehmer könne eine Station gestalten – mit einem Text, einem Lied oder einer Meditation. Diese seien keine ‚theologischen Lehrmeinungen‘, sondern persönliche Impulse zu Themen wie Geburt, Einsamkeit oder Sterben. Daraus entstehen intensive Gespräche. „Wir sind jedes Mal erstaunt, wie offen auch fremde Männer schnell ihre Seele ausschütten. In der Natur entsteht ein besonderer Zusammenhalt. Das führt zu Gänsehaut-Momenten, die unter die Haut gehen.“ Die spirituelle Offenheit spricht auch kirchenferne Menschen an. „Wir erleben viel Neugier und Wohlwollen, wenn uns Fremde ansprechen“, erzählt Brockerhoff. „Unsere Pilgergruppe ist sehr gemischt – vom Handwerker bis zum Arzt ist alles dabei. Viele sagen: Das ist eine Form von Kirche, bei der ich wieder mitgehen kann.“ Ein besonderer Ort stellt auch das Labyrinth im Kloster Steinfeld dar. Dort endet der gemeinsame Weg am Abend des dritten Tages – mit Liedern, Gesprächen und Impulsen. Den Abschluss bildet ein selbst gestalteter Gottesdienst am Sonntagmorgen. „Unser Leitbild lautet: Alles Leben ist Begegnung“, sagt Brockerhoff. „Und genau das passiert hier.“ Die viertägige Wallfahrt vom 4. bis 7. Juni rund um das Kloster Steinfeld kostet 155 Euro (Ermäßigung möglich). Anmeldungen sind bis Donnerstag, 16. April, per E-Mail an abt.11@bistum-aachen.de oder telefonisch unter 0241 – 45 24 16 (Mario Schleypen) möglich.
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© AP Photo/Dan Balilty
Leben mit dem NS-Erbe
:
Wie Jennifer Teege damit umgeht, Enkelin eines NS-Verbrechers zu sein
9. Apr. 2026
Die Autorin Jennifer Teege erfuhr durch Zufall, dass ihr Großvater Amon Göth ist. Göth war Kommandant des KZ Płaszów. In ihrer Familie sprach niemand darüber. Sie tut es.
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© Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier
Workshopreihe für Menschen von 18-25 Jahren - mit Anmeldung
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Die Kunst des Scheiterns – Künstlerische Workshopreihe im Café Nr. 5 (Mai-Juli 2026)
9. Apr. 2026
Das Scheitern spielt sowohl im politischen Engagement als auch in der Kunst eine zentrale Rolle, bekommt aber oft zu wenig Aufmerksamkeit. Fehler, Irrwege und Misslingen sind ein grundlegender Bestandteil kreativer und gesellschaftlicher Prozesse. Gleichzeitig ist der reflektierte Umgang mit Rückschlägen eine wichtige demokratische Kompetenz. Denn: Scheitern gehört zu allen Lebensbereichen und kommt besonders im Rheinischen Revier zum Tragen.
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© Bistum Aachen/Christian van t'Hoen
Für viele Messdiener im Bistum gehört die Chrisammesse mit dem Bischof zu den größten Feiern des Jahres. Eine Gruppe aus Rheydt ist dabei – und erlebt, wie aus ihrer kleinen Gemeinschaft eine große wird.
:
Messdiener erleben die Chrisammesse mit dem Bischof im Dom
9. Apr. 2026
Die Chrisammesse, bei der der Bischof die heiligen Öle für Kommunion und Krankensalbung segnet, ist Teil der Heiligen Woche vor Ostern. Für viele Messdiener aus dem Bistum ist sie ein Höhepunkt des Jahres. Denn dann kommen sie in Aachen zusammen. In diesem Jahr waren es 300.
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