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Gottesdienst zum Karfreitag 2026

Karfreitag:

Intro:

Ich möchte uns einladen, besonnen, dankbar, ehrfürchtig hier zu sein. Die Betonung liegt auf „hier“; hier, das Kreuz vor Augen, dem wir nicht ausweichen können, aber auch nicht ausweichen wollen, denn sonst wären wir heute Abend nicht hier. Jetzt schauen wir auf das Kreuz, dieses Marterwerkzeug, das zum göttlichen Liebeszeichen wurde.

 

Gestern Abend, da durften wir Nähe erfahren, Nähe Gottes, menschliche Wärme, ja sogar so etwas wie Geborgenheit und Sicherheit durften wir spüren. Solche Augenblicke sind sehr wertvoll, denn sie sind nicht selbstverständlich. Miteinander Gemeinschaft erfahren zu dürfen, das schenkt Wärme, Lebenskraft. Dass eine solche Gemeinschaft auch die Kraft schenkt, der Kälte des Lebens, dem Schrecken, dem Tod standzuhalten, das mag glauben, der dazu die Kraft hat. Haben wir diese Kraft? Haben wir diese Kraft, darauf zu vertrauen, in der Ausweglosigkeit unseres Lebens gehalten zu sein von einem Gott, der lieber mit uns gemeinsam fällt, als sich herauszuhalten aus unserem Leben? Haben wir die Kraft zu glauben, dass Gott, auch wenn er mit uns fällt, Gott ist und bleibt und wir Menschen nicht verloren sind, auch wenn wir sterben?

 

Musik: 

 

Hier und heute, in unserer Zeit, in unserem Leben: Gott bleibt. Er bleibt - auch im Tod. Seine Wunden: in sie hineingenommen sind die unseren, die Wunden dieser Zeit; die Wunden all derer, die wehrlos denen ausgesetzt sind, die nur die Gewalt kennen, denen Gewalt als ein angemessenes Mittel erscheint, ihre egoistischen Interessen durchzusetzen.

Gott ist nicht Geschichte, nicht Vergangenheit. Gott ist. Den vielen sinnlosen Toden unserer Zeit setzt er seinen Tod gegenüber. Ein Tod, der Hoffnung schenkt. Ein Tod, der Gegenwart mit Sinn erfüllt. Ein Tod, der Zukunft in sich trägt.

Das Chaos unserer Zeit, die sinnlosen Kriege unserer Tage, die zerstörerischen Kräfte, die sich in so manchen Worten in die Welt hineinergießen: All das hält dieser Gott aus. Er hält es aus, aber er zerbricht nicht daran. Der Macht der Mächtigen, die zerstören und die Gleichgültigkeit derer, die wegschauen, solange es sie nicht betrifft, setzt er seine Ohnmacht entgegen; eine Ohnmacht aus Liebe; einer Liebe, die durch nichts anderes überzeugen möchte als durch Selbstlosigkeit.

 

Gebet 1:

Jesus, du Sohn Gottes, du willst, dass wir leben, dass wir trösten und dass wir lieben. Jesus, du Sohn Gottes, schenke uns dafür die Kraft, den Glauben und deine Liebe. Amen!

 

 

Musik: 

 

Der Tod ist nicht wegzudenken aus dem Leben. Aber der Tod ist es wert, dass man ihn zu würdigen versteht. Der Tod ist das letzte existentielle Ereignis im Leben eines Menschen. Den Tod mit Füßen treten, ihn seiner Würde zu berauben durch Gewalt und Herrschsucht, ihn billigend in Kauf zu nehmen zugunsten eigener Interessen steht in Widerspruch zu dem, was Gott ihm zugedacht hat. Denn der Tod möchte dem Leben einen letzten Sinn geben; er möchte Leben voll-enden.

 

Gott selbst hat in dem Tod seines Sohnes erdulden, erleiden müssen, was unzählige Menschen vor und nach ihm erleiden mussten. Nicht nur die Ängste und Qualen, die ihm zugefügt wurden; vielmehr die absolute Ohnmacht und Hilflosigkeit, dass andere Schicksal spielten mit seinem Tod.

 

Aber auch hier fügt Gott sich. Wird ihm seine Ohnmacht aufgenötigt von der Dummheit und dem Starrsinn der Menschen? Oder ist es ganz anders? Seine Ohnmacht entlarvt erst die Dummheit und den Starrsinn der Menschen?

 

Gebet 2:

Jesus, du Sohn Gottes, du bist bei allen, die von der Last ihrer Kreuze zu Boden gedrückt werden. Schenke mir den Willen, meine Augen nicht davor zu verschließen. Halte mich bereit, die Last des anderen Menschen wahrzunehmen. Halte mich bereit, mit der Kraft, die ich habe, zu helfen.

 

Musik:

 

In einem Garten begann das Unheil, in einen Garten nun tragen die Freunde den Leichnam Jesu. Es ist Ruhe, nicht eine Ruhe wie vor einem Sturm, vielmehr eine Ruhe, die einfach da ist, ohne dass sie jemand verstehen könnte. Der Kampf der Liebe gegen das Böse, der Kampf der Treue gegen die Beliebigkeit, der Kampf der Vergebung gegen den Hass ist ausgekämpft. Es ist Ruhe. Um mich herum hier in unserer Mitte ist Ruhe Und in diese Ruhe hinein ergießt sich die Hoffnung, dass er, der so viel gelitten hat, nun endlich seinen Frieden finden durfte. Und wenn er im Frieden ist, dann darf ich es auch sein und wir gemeinsam. Wir dürfen Frieden zulassen in uns, weil er ruhen kann, weil sein Leiden zu Ende ist. Die Schlächter der Welt haben sich zurückgezogen, wenn auch nur für eine Weile. In diesem Augenblick spüre ich keine Wut mehr, keinen Groll. Ich erinnere mich der mit Blut verschmierten Lanze, des Würfelspiels der Soldaten, der geballten Fäuste der Menschen; aber all dies hat in diesem Augenblick jegliche Kraft und jeglichen Einfluss verloren.  Dieser Mensch Jesus Christus ist im Frieden und durch ihn ist die Welt im Frieden. Dieser Tod ist ein Wunder. Sein Leben war wunderbar, sein Tod auch. Da, wo er liegt, beginnt nun das Leben zu blühen. Er liegt im Garten des blühenden Lebens. Das Leiden ist zu Ende, aber nicht das Lieben. Die Menschen dürfen die Knospen eines neuen Lebens erahnen. Es geht etwas auf! Nun dürfen wir gleich das Kreuz verehren. Wir verehren darin nicht das Leid, denn es gibt kein verehrungswürdiges Leid. Wir verehren in diesem Kreuz Jesu durch nichts zu erschütternde Liebe zu dieser Welt, zu den Menschen, zu uns. Wir verehren nicht sein Blut, sondern sein Herz. Und wir legen dieses, so wie Johannes es beschreibt, in einen Garten. Nehmt nun bei der stillen persönlichen Verehrung eine Blüte aus diesem Garten mit als Zeichen dafür, dass wir das an unser Herz drücken dürfen, was aus seinem Tod erwächst: Neues, blühendes, farbiges Leben.

 

Evangelium nach Johannes (Joh 19,31-42)

Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten - dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag -, baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei. 

 

Kreuzverehrung: 

Ich lade uns ein, dem Kreuz – nein: nicht dem Kreuz, sondern der Liebe, die sich in diesem Kreuz versichtbart die Ehre zu erweisen. Nehmt als Dank Gott gegenüber eine Rose mit, die sich in den Dornen der Ungerechtigkeit unserer Welt ihren Weg gebahnt hat. Sie ist Bild eines Lebens, das duftet nach Zukunft. Diese Rose ist ein Schatz, der über alles hinausweist, was wir aus eigener Kraft schaffen könnten. Diese Rose ist ein Himmelsschatz. Möge dieser Schatz unsere Trauer bezwingen und unser Hoffnung wach halten.

 

Datum:
Fr. 3. Apr. 2026
Von:
Christoph Simonsen

Karfreitag:

Intro:

Ich möchte uns einladen, besonnen, dankbar, ehrfürchtig hier zu sein. Die Betonung liegt auf „hier“; hier, das Kreuz vor Augen, dem wir nicht ausweichen können, aber auch nicht ausweichen wollen, denn sonst wären wir heute Abend nicht hier. Jetzt schauen wir auf das Kreuz, dieses Marterwerkzeug, das zum göttlichen Liebeszeichen wurde.

 

Gestern Abend, da durften wir Nähe erfahren, Nähe Gottes, menschliche Wärme, ja sogar so etwas wie Geborgenheit und Sicherheit durften wir spüren. Solche Augenblicke sind sehr wertvoll, denn sie sind nicht selbstverständlich. Miteinander Gemeinschaft erfahren zu dürfen, das schenkt Wärme, Lebenskraft. Dass eine solche Gemeinschaft auch die Kraft schenkt, der Kälte des Lebens, dem Schrecken, dem Tod standzuhalten, das mag glauben, der dazu die Kraft hat. Haben wir diese Kraft? Haben wir diese Kraft, darauf zu vertrauen, in der Ausweglosigkeit unseres Lebens gehalten zu sein von einem Gott, der lieber mit uns gemeinsam fällt, als sich herauszuhalten aus unserem Leben? Haben wir die Kraft zu glauben, dass Gott, auch wenn er mit uns fällt, Gott ist und bleibt und wir Menschen nicht verloren sind, auch wenn wir sterben?

 

Musik: 

 

Hier und heute, in unserer Zeit, in unserem Leben: Gott bleibt. Er bleibt - auch im Tod. Seine Wunden: in sie hineingenommen sind die unseren, die Wunden dieser Zeit; die Wunden all derer, die wehrlos denen ausgesetzt sind, die nur die Gewalt kennen, denen Gewalt als ein angemessenes Mittel erscheint, ihre egoistischen Interessen durchzusetzen.

Gott ist nicht Geschichte, nicht Vergangenheit. Gott ist. Den vielen sinnlosen Toden unserer Zeit setzt er seinen Tod gegenüber. Ein Tod, der Hoffnung schenkt. Ein Tod, der Gegenwart mit Sinn erfüllt. Ein Tod, der Zukunft in sich trägt.

Das Chaos unserer Zeit, die sinnlosen Kriege unserer Tage, die zerstörerischen Kräfte, die sich in so manchen Worten in die Welt hineinergießen: All das hält dieser Gott aus. Er hält es aus, aber er zerbricht nicht daran. Der Macht der Mächtigen, die zerstören und die Gleichgültigkeit derer, die wegschauen, solange es sie nicht betrifft, setzt er seine Ohnmacht entgegen; eine Ohnmacht aus Liebe; einer Liebe, die durch nichts anderes überzeugen möchte als durch Selbstlosigkeit.

 

Gebet 1:

Jesus, du Sohn Gottes, du willst, dass wir leben, dass wir trösten und dass wir lieben. Jesus, du Sohn Gottes, schenke uns dafür die Kraft, den Glauben und deine Liebe. Amen!

 

 

Musik: 

 

Der Tod ist nicht wegzudenken aus dem Leben. Aber der Tod ist es wert, dass man ihn zu würdigen versteht. Der Tod ist das letzte existentielle Ereignis im Leben eines Menschen. Den Tod mit Füßen treten, ihn seiner Würde zu berauben durch Gewalt und Herrschsucht, ihn billigend in Kauf zu nehmen zugunsten eigener Interessen steht in Widerspruch zu dem, was Gott ihm zugedacht hat. Denn der Tod möchte dem Leben einen letzten Sinn geben; er möchte Leben voll-enden.

 

Gott selbst hat in dem Tod seines Sohnes erdulden, erleiden müssen, was unzählige Menschen vor und nach ihm erleiden mussten. Nicht nur die Ängste und Qualen, die ihm zugefügt wurden; vielmehr die absolute Ohnmacht und Hilflosigkeit, dass andere Schicksal spielten mit seinem Tod.

 

Aber auch hier fügt Gott sich. Wird ihm seine Ohnmacht aufgenötigt von der Dummheit und dem Starrsinn der Menschen? Oder ist es ganz anders? Seine Ohnmacht entlarvt erst die Dummheit und den Starrsinn der Menschen?

 

Gebet 2:

Jesus, du Sohn Gottes, du bist bei allen, die von der Last ihrer Kreuze zu Boden gedrückt werden. Schenke mir den Willen, meine Augen nicht davor zu verschließen. Halte mich bereit, die Last des anderen Menschen wahrzunehmen. Halte mich bereit, mit der Kraft, die ich habe, zu helfen.

 

Musik:

 

In einem Garten begann das Unheil, in einen Garten nun tragen die Freunde den Leichnam Jesu. Es ist Ruhe, nicht eine Ruhe wie vor einem Sturm, vielmehr eine Ruhe, die einfach da ist, ohne dass sie jemand verstehen könnte. Der Kampf der Liebe gegen das Böse, der Kampf der Treue gegen die Beliebigkeit, der Kampf der Vergebung gegen den Hass ist ausgekämpft. Es ist Ruhe. Um mich herum hier in unserer Mitte ist Ruhe Und in diese Ruhe hinein ergießt sich die Hoffnung, dass er, der so viel gelitten hat, nun endlich seinen Frieden finden durfte. Und wenn er im Frieden ist, dann darf ich es auch sein und wir gemeinsam. Wir dürfen Frieden zulassen in uns, weil er ruhen kann, weil sein Leiden zu Ende ist. Die Schlächter der Welt haben sich zurückgezogen, wenn auch nur für eine Weile. In diesem Augenblick spüre ich keine Wut mehr, keinen Groll. Ich erinnere mich der mit Blut verschmierten Lanze, des Würfelspiels der Soldaten, der geballten Fäuste der Menschen; aber all dies hat in diesem Augenblick jegliche Kraft und jeglichen Einfluss verloren.  Dieser Mensch Jesus Christus ist im Frieden und durch ihn ist die Welt im Frieden. Dieser Tod ist ein Wunder. Sein Leben war wunderbar, sein Tod auch. Da, wo er liegt, beginnt nun das Leben zu blühen. Er liegt im Garten des blühenden Lebens. Das Leiden ist zu Ende, aber nicht das Lieben. Die Menschen dürfen die Knospen eines neuen Lebens erahnen. Es geht etwas auf! Nun dürfen wir gleich das Kreuz verehren. Wir verehren darin nicht das Leid, denn es gibt kein verehrungswürdiges Leid. Wir verehren in diesem Kreuz Jesu durch nichts zu erschütternde Liebe zu dieser Welt, zu den Menschen, zu uns. Wir verehren nicht sein Blut, sondern sein Herz. Und wir legen dieses, so wie Johannes es beschreibt, in einen Garten. Nehmt nun bei der stillen persönlichen Verehrung eine Blüte aus diesem Garten mit als Zeichen dafür, dass wir das an unser Herz drücken dürfen, was aus seinem Tod erwächst: Neues, blühendes, farbiges Leben.

 

Evangelium nach Johannes (Joh 19,31-42)

Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten - dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag -, baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei. 

 

Kreuzverehrung: 

Ich lade uns ein, dem Kreuz – nein: nicht dem Kreuz, sondern der Liebe, die sich in diesem Kreuz versichtbart die Ehre zu erweisen. Nehmt als Dank Gott gegenüber eine Rose mit, die sich in den Dornen der Ungerechtigkeit unserer Welt ihren Weg gebahnt hat. Sie ist Bild eines Lebens, das duftet nach Zukunft. Diese Rose ist ein Schatz, der über alles hinausweist, was wir aus eigener Kraft schaffen könnten. Diese Rose ist ein Himmelsschatz. Möge dieser Schatz unsere Trauer bezwingen und unser Hoffnung wach halten.