Allerheiligen im Pastoralen Raum St. Barbara Mechernich: Zahlreiche Gottesdienste und Gräbersegnungen am 31. Oktober und 1. November – Angehörige gedenken ihrer Verstorbenen auf den Friedhöfen und im Nöthener Gotteswald

Allerheiligen im Pastoralen Raum St. Barbara Mechernich: Zahlreiche Gottesdienste und Gräbersegnungen am 31. Oktober und 1. November – Angehörige gedenken ihrer Verstorbenen auf den Friedhöfen und im Nöthener Gotteswald
Allerheiligen im Pastoralen Raum St. Barbara Mechernich: Zahlreiche Gottesdienste und Gräbersegnungen am 31. Oktober und 1. November – Angehörige gedenken ihrer Verstorbenen auf den Friedhöfen und im Nöthener Gotteswald

Mechernich – Die Tage werden spürbar kürzer, die Blätter verfärben sich nach der Erholung vom ausgetrockneten Frühjahr und Sommer doch noch, die stillen Novemberfeiertage stehen vor der Tür. Traditionell intensiv begangen werden in der Stadt Mechernich wie im ganzen Rheinland Allerheiligen und Allerseelen, Tage der Erinnerung, der Dankbarkeit und der christlichen Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort behält.
Auch im Pastoralen Raum St. Barbara Mechernich werden rund um Allerheiligen zahlreiche Gottesdienste gefeiert und Gräber gesegnet. Angehörige sind eingeladen, innezuhalten, für ihre Verstorbenen zu beten und sich der Gemeinschaft mit ihnen zu erinnern.
Allerheiligen am 1. November ist ursprünglich das Fest aller Heiligen, auch jener, deren Namen niemand kennt. Das Gedächtnis aller Verstorbenen begeht die katholische Kirche am folgenden Tag, Allerseelen. In der Volksfrömmigkeit sind beide Gedenktage eng miteinander verbunden. Deshalb finden die traditionellen Gräbersegnungen vielerorts bereits an Allerheiligen statt.
Bereits am Samstag, 31. Oktober, beginnen die Feiern um 17 Uhr in Nöthen mit einer Gräbersegnung, an die sich eine heilige Messe anschließt. In Glehn werden um 18.30 Uhr zunächst die Gräber auf dem neuen und anschließend auf dem alten Friedhof gesegnet. Um 19 Uhr folgt dort die heilige Messe. Ebenfalls um 19 Uhr werden Gottesdienste in Eiserfey und Vussem gefeiert.
Am Sonntag, 1. November, dem Allerheiligentag, beginnt das Gedenken um 9 Uhr mit heiligen Messen in Weyer und Eicks, jeweils mit anschließender Gräbersegnung. In Weyer gestaltet die Chorgemeinschaft Kallmuth/Weyer den Gottesdienst musikalisch mit. Um 9.15 Uhr findet in der Kapelle des Mechernicher Krankenhauses eine Wortgottesfeier statt.
Um 10.45 Uhr wird in Bleibuir eine heilige Messe gefeiert, an die sich ebenfalls eine Gräbersegnung anschließt. In der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist beginnt die heilige Messe um 11 Uhr; anschließend werden die Gräber auf dem Friedhof gesegnet.
Trauer teilen
Am Nachmittag setzen sich die Gedenkfeiern auf zahlreichen Friedhöfen des Pastoralen Raumes fort. Jeweils um 14 Uhr finden Gräbersegnungen in Eiserfey, Strempt und im Gotteswald bei Nöthen statt. Um 14.30 Uhr folgt Kallmuth, um 15 Uhr Kolvenbach und um 15.15 Uhr Vussem. Für 16 Uhr sind Gräbersegnungen in Holzheim und Harzheim vorgesehen. In Floisdorf beginnt zur gleichen Zeit ein Wortgottesdienst, an den sich die Gräbersegnung anschließt. Den Abschluss bildet um 16.15 Uhr die Gräbersegnung in Breitenbenden.
Eine besondere Form des Totengedenkens bietet der Gotteswald bei Nöthen. Dort werden Menschen inmitten der Natur bestattet. Die Gräbersegnung an Allerheiligen um 14 Uhr verbindet die christliche Hoffnung auf Auferstehung mit der besonderen Atmosphäre dieses Bestattungsortes.
Ob auf dem traditionellen Dorffriedhof, an einem Familiengrab oder im Gotteswald, so der Leitende Pfarrer Erik Pühringer: „Das Gebet für die Verstorbenen ist Ausdruck einer Verbundenheit, die über den Tod hinausreicht. Die Gräbersegnungen sind zugleich eine Einladung, Trauer und Erinnerung nicht allein tragen zu müssen, sondern zu teilen.“
pp/Agentur ProfiPress