Stiftung St. Georg Kallmuth

Die Legende des Gnadenbildes zu Kallmuth

Eines Tages bemerkte man neben der Burg Pützfeld in einem Stachelbeerstrauch ein von hellem Glanz umgebenes Bild der Schmerzhaften Mutter Gottes. Man brachte es in die Pfarrkirche zu Weyer. Am anderen Morgen befand es sich wieder im Strauch. Der Pfarrer glaubte, er habe das Bild nicht würdig genug empfangen und ließ es in feierlicher Prozession zur Kirche bringen. Aber auch jetzt fand man es am anderen Tage wieder an dem alten Platz im Strauch. Das veranlasste den Burgherrn, an Ort und Stelle eine Kapelle zu bauen und das Bild zur Verehrung auszustellen. Später wurde die Kapelle durch eine Kirche ersetzt. In der heutigen Pfarrkirche zu Kallmuth befindet sich auch heute noch das Gnadenbild.

Heiliger Georg – Patron der Kallmuther Kirche, der Bauern und der Pferde

Der hl. Georg als mutiger Glaubenszeuge bietet der Pfarrgemeinde Kallmuth in Zeiten wachsender Sinn- und Glaubenskrisen wichtige Anknüpfungspunkte bei der Balance zwischen Glaubens- und Volksfest. Nach Pfarrer Kurt Hoberg, dem ehemaligen
Pastor der Pfarrgemeinde St. Georg, ist die Botschaft des heiligen Georg heute aktueller denn je: St. Georg, der zur Zeit der Christenverfolgung lieber den Märtyrertod starb, als seinem Glauben abzuschwören, wird häufig im Kampf mit einem Drachen
dargestellt. 'Der Drache ist ein Symbol für das Böse in der Welt – Krieg, Neid, Missgunst oder Mobbing etwa.' erläuterte Pfarrer
Hoberg. Wie der heilige Georg hat auch der moderne Christ die Fähigkeit und Möglichkeit, sich dem 'entgegenzustellen und dagegen einzuschreiten'.

Der St.-Georgs-Ritt in Kallmuth

Seit 60 Jahren findet in dem kleinen Eifelort Kallmuth zu Ehren des heiligen Georg, Patron der Kallmuther Pfarrkirche, der Bauern und der Pferde am 1. Mai eine Reiterprozession statt. Bereits im 17. Jahrhundert benannt, geriet die Tradition der Kallmuther Georgsprozession aufgrund zunehmender Fastenzeit-Wallfahrt zur Kallmuther Schmerzensmutter bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit. Anfang der 1950er Jahre regte der Kallmuther Pfarrer Eugen Kranz die Wiederbelebung des alten Georgsritts an. So wurde der Georgsritt ab 1953 von der Bevölkerung begeistert aufgenommen und bis heute jährlich wiederholt. Neben der Reiterprozession gehören eine hl. Messe im Freien, die Pilger- und Pferdesegnung und das bunte Treiben auf der Festwiese zum Georgsritt. Wo früher Arbeitspferde dabei waren, nehmen heute vor allem Freizeit-Reiter/ innen teil. Tausende Menschen und bis zu 200 Pferde kommen jährlich zum Kallmuther Georgsritt.

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