Die Studientage vom 15. März  bis zum 17. März 2021 im Kloster Steinfeld sind abgesagt worden.
Die Studientage vom 15. März bis zum 17. März 2021 im Kloster Steinfeld sind abgesagt worden.
Der neue Termin ist vom 31. August 2021 - 2. September 2021
Sie können sich für diese Tage ab sofort anmelden.

Studientage 2021 von 31. August 2021 bis zum 2. September 2021 im Kloster Steinfeld

In der alten Bibliothek (c) Ralph Hövel

Studientage 2021

Wir haben einen neuen Termin, um die verschobenen Studientage nachholen zu können. 

Planen Sie bitte die Studientage vom 31. August 2021 bis zum 2. September 2021 im Kloster Steinfeld ein. 

Für diese Tage wird es in Kürze ein Programm geben, welches uns in unserem beruflichen Alltag weiterbilden soll. 

Ebenfalls planen wir eine Exkursion. 

Alle Planungen laufen auf dem Hintergrund eines Hygienekonzeptes und im Bewusstsein, dass wir den Corona Virus noch nicht überstanden haben. 

Wenn alle Teilnehmer, Teilnehmerinnen und Referenten sich und andere schützen, sollte uns das gelingen. 

Im August des vergangenen Jahres ist es gelungen, die  Studientage nachzuholen und sie sicher durchzuführen. 

Es haben sich schon viele Kolleginnen und Kollegen angemeldet, so dass wir nur noch  eine Warteliste vorhalten können. 

Ich  freue mich auf diese Tage und grüße Sie herzlichst. 

 

Ralph Hövel  

UNADJUSTEDNONRAW_thumb_3f67 (c) Bistum Aachen Ralph Hövel

Die Studientage vom 31. August 2020 bis zum 2. September 2020 im Kloster Steinfeld konnten erfolgreich durchgeführt werden. 

Bericht über die Studientage 2020 im Kloster Steinfeld

 

Zu einem für uns ungewöhnlichen Termin trafen wir uns in diesem Jahr in der Eifel. Die Studientage, die für März diesen Jahres geplant waren, konnten wir nun, unter der bestehenden Corona Schutzverordnung, nachholen. Die Freude über diese Mitteilung war groß und die Anmeldezahlen zeigten, dass alle nur auf diese Nachricht gewartet hatten.

So reisten die Sakristaninnen und Sakristane aus dem Bistum Aachen am Montag, dem 31.8.2020, pünktlich um 10:00 Uhr an.

Begrüßt wurden wir alle vom Koordinator der Sakristane im Bistum Aachen, Ralph Hövel, der diese Tage organisiert hat.

Begonnen haben wir mit einem stillen Gedenken an unseren verstorbenen Kollegen Harald Honings, der sich noch am Anfang diesen Jahres sehr auf unser Treffen gefreut hat.

Im Anschluss wies Herr Hövel auf die besonderen Verhaltensregeln aufgrund der Corona Pandemie hin und bat um deren Einhaltung.

Wie immer gab er einen Überblick über das vergangene Jahr, das für uns alle sehr ungewöhnlich war und viel Flexibilität von uns in unseren Kirchen gefordert hat.

Hier entstand ein reger Austausch über die verschiedenen Erfahrungen, mit den Corona Einschränkungen Gottesdienst zu feiern oder Alternativen zu schaffen. Bei den meisten ist diese Zeit gut gelaufen und hat viele Kräfte und Möglichkeiten frei gesetzt, die man auch weiterhin beibehalten kann. Klar ist uns allen, dass wir auch an Weihnachten noch mit diesen Einschränkungen leben müssen. Auch die verschieden Gedanken, die sich da schon gemacht worden sind, wurden vorgestellt.

Des Weiteren informierte Herr Hövel über das anstehende Programm in diesen Tagen.

Im Ausblick auf Geschehnisse im Bistum wies er auf die Heiligtumsfahrt 2021 hin, an dem es auch wieder einen Tag für unsere Berufsgruppe geben wird. Er wirbt dafür, dass sich alle in der Gemeinde Tätigen haupt- und nebenamtlich beschäftigten Sakristane, an dieser Wallfahrt beteiligen.

Die KODA Wahl steht im nächsten Jahr an. Diese sollte jeder im Auge behalten und vielleicht auch Kandidaten vorschlagen. Das Material dafür kommt am Anfang des Jahres.

Wichtige Informationen, die unsere Berufsgruppe betreffen, findet man auf der Homepage, die er nochmal kurz vorstellte. (www.sakristane-im-bistum-aachen.de)

Nach dem Mittagessen konnten wir Herrn Theo Strauch aus Bad Münstereifel begrüßen, der dort eine Praxis für Logopädie und Sprecherziehung hat und in der Sakristanausbildung als Dozent für Sprecherziehung tätig ist.

Er hat uns sehr anschaulich mit der Anatomie des menschlichen Stimmapparates und dessen Funktionsmöglichkeiten vertraut gemacht. Wer wollte, konnte sich dem Podium stellen und eine Lesung vortragen, um Verbesserungsvorschläge aber auch viel positive Rückmeldung zu bekommen.

Seine Tipps und Tricks haben uns durch die 3 Tage immer wieder begleitet.

Der Tag fand wie immer seinen Ausklang im umgebauten Schafstall des Klosters, wo man weiter angeregte Diskussionen und einen munteren Austausch von Neuigkeiten hörte.

Für den Dienstag war Herr Professor Dr. Saberschinsky (Liturgiereferent im Erzbistum Köln) eingeladen worden, um uns das Thema Wort-Gottes-Feier zu erläutern. Er hat uns sehr gut in die liturgischen Hintergründe der einzelnen Teile einer Wort-Gottes-Feier erklärt, in dem er das Wesen bzw. die Aussage, die die einzelnen Teile haben, erläutert hat.

Bei der Erklärung des Aufbaus einer Wort – Gottes – Feier hatte er viele kreative Ideen, die einzelnen Elemente alternativ zu gestalten.

Da viele von uns auch Wort – Gottes – Feiern leiten, waren wir auch diesem Dozenten sehr dankbar für sein Engagement, uns dieses Thema näher zu bringen.

Ein Ausflug zur Abtei Mariawald in Heimbach rundete unseren Tag ab. Auch hier trafen wir auf 2 Personen, die mit Leib und Seele hinter dem standen, was es über diese Abtei zu berichten gab. 2 Stunden führten sie uns im Kloster und auf dem Außengelände des ehemaligen Trapistenklosters und hatten manche geschichtliche Zahl, aber auch Anekdoten für uns.

Am nächsten Morgen stand auf Wunsch der Gruppe nochmal das „neue“ Gotteslob auf dem Programm. Herr Hövel erläuterte uns nochmal den Aufbau, ging auf einzelne Themen ein und gab Hinweise, wo was zu finden ist und zu welchen Gelegenheiten man es einsetzt. Gemeinsam gesprochene Gebete innerhalb dieses Vortrags ließen uns innehalten und machten die Gegenwart Gottes spürbar.

2 Lieder hatte er exemplarisch ausgesucht und uns daran erläutert, wie Text und Melodie in Einklang gebracht worden waren. Ein vorsichtiges Singen dieser Lieder war wie ein Geschenk. Wer singt, betet eben doppelt.

Dann hieß es Abschied nehmen.

Ein großer Dank ging an Ralph Hövel für die Organisation dieser Tage.

Ebenso sind wir den Angestellten im Kloster Steinfeld immer wieder dankbar für die freundliche Aufnahme.

Die Anmeldezahlen in 2021 werden zeigen, dass wir alle gerne wieder mitfahren, wenn die Einladung zu den Studientagen kommt.

 

Rita Dalitz

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Die Weiterbildung der Sakristaninnen und Sakristane im Bistum Aachen ist in mehrere Bereiche gegliedert.

Zum einen findet die Weiterbildung individuell in den einzelnen Regionen statt.

Diese sind: Region Aachen Stadt und Land, Region Eifel, Region Düren, Region Heinsberg, Region Mönchengladbach, Region Kempen-Viersen und Region Krefeld.

In diesen Regionen haben sich Fachgruppen gebildet, in denen die Sakristaninnen und Sakristane sich regelmäßig, bis zu zehn Mal im Jahr, zur regionalen Weiterbildung treffen.

Die Regionen arbeiten hier eigenverantwortlich und können so eigene Themenschwerpunkte in ihre Weiterbildungsveranstaltungen einbringen.

In den einzelnen Regionen sind Regionalsprecher, die vom Koordinator Sakristane im Bistum Aachen in der Gesamtheit koordiniert werden. So ergibt sich aus den Regionen in der Verbundenheit mit dem Bistum das Netzwerk Sakristane.

Der Koordinator der Sakristane hat seinen Sitz im Fachbereich Sakristane in der Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung in der Abteilung 1.1 Grundfragen und Grundaufgaben der Pastoral. Von dort koordiniert er die Weiterbildung im Bistum Aachen.

Als eine wesentliche Säule der Weiterbildung bietet der Koordinator Sakristane, neben den regionalen Weiterbildungen, Studientage für diese Berufsgruppe an. In der Regel treffen sich zu dieser Veranstaltung 50 Sakristaninnen und Sakristane. Sie verbringen gemeinsam drei Tage im Kloster Steinfeld in der Eifel.

Hier werden jährlich verschiedene, zu dem Berufsbild passende Themen besprochen.

Diese Studientage sind bei den Sakristaninnen und Sakristanen sehr beliebt.

Ein weiterer Aspekt in der Weiterbildung ist die spirituelle Glaubensvertiefung. So finden regelmäßig Oasentage für diese Berufsgruppe statt. Ein Tag, an dem man sich nur mit spirituellen, geistlichen Themen beschäftigt und etwas für die eigene Seele tun kann.

Für ehrenamtliche und geringfügig beschäftigte Sakristaninnen und Sakristane finden im Bistum jährlich drei in sich abgeschlossene Module statt. „Basics“ für Sakristei und Kirche. Hier werden den Teilnehmern die Grundlagen des Sakristanendienstes und den damit verbundenen Aufgaben vermittelt.

Wir würden uns freuen, wenn viele Sakristaninnen und Sakristane aus unserem Bistum von den vielfältigen Weiterbildungsangeboten Gebrauch machen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein.