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Nachrichten aus dem Bistum Aachen
Nachrichten für die Region
© KAB
Uns gehört die Zeit – Zeitgerechtigkeit statt Demokratiegefährdung!
:
Berichte vom Tag der Arbeit
2. Mai 2026
Am Tag der Arbeit hat die KAB Aachen an verschiedenen Orten im Bistum vielfältige Aktionen zur Stärkung unserer Demokratie und zum Erhalt unseres Sozialstaats veranstaltet.
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© NBH
Die Ukraine-Hilfe des Nell-Breuning-Hauses geht weiter
:
Ein Netzwerk von Partnern unterstützt bedrängte Menschen, unterstützt Wiederaufbau und richtet den Blick in eine hoffentlich friedliche Zukunft
19. Apr. 2026
Zurzeit überwiegen die schlechten Nachrichten aus der Ukraine. Die Kampfhandlungen dauern fort und Angriffe aus der Luft sind Alltag. Gerade deshalb ist es so wichtig, Solidarität zu zeigen und Perspektiven für morgen zu entwickeln.
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© IFL
Petition der Initiative Faire Landarbeit
:
Keine Mindestlohn-Ausnahmen für Saisonarbeiter*innen!
10. Apr. 2026
Die Arbeitgeberverbände fordern die Einführung einer Ausnahme vom gesetzlichen Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft. Das lehnen wir entschieden ab! Die Bundesregierung muss sich klar positionieren: Es kann keine Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn für Saisonbeschäftigte in der Landwirtschaft geben. Jedes Jahr arbeiten ungefähr 240.000 Saisonbeschäftigte auf deutschen Höfen. Das ist etwa ein Drittel aller Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. ..... Andris Gulbins
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© Garnet Manecke
Wie eine Frau auf das Leben sieht, die jeden Tag mit ihrem möglichen Tod konfrontiert ist
:
Wie eine Frau lebt im Angesicht ihres möglichen Todes
8. Apr. 2026
Wer Melanie Groenewold begegnet, sieht eine moderne, junge Frau. Aber die 39-jährige Hückelhovenerin hat Magenkrebs. Sie nimmt Medikamente, geht zu Arztterminen und Therapien. Derzeit ist sie tumorfrei, aber gesund ist sie nicht.
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© Bistum Aachen
Zu Tisch - alle?! Soliaktion 2026
2. Apr. 2026
Die diesjährige Solidaritätskollekte für arbeitslose Menschen im Bistum Aachen findet am Sonntag, 3. Mai 2026 und in den Vorabendgottesdiensten am Samstag, 2. Mai 2026 statt. Sie steht unter dem Thema „Zu Tisch! Alle?!“. Das Thema spielt an auf das gesellschaftliche Klima, das rauer geworden ist. Schnell wird, gerade über Menschen ohne Erwerbsarbeit, geurteilt: selbst schuld, nicht leistungsbereit, nicht dazugehörig. Gleichzeitig sind die Chancen, Arbeit zu finden, aufgrund der wirtschaftlichen Lage aktuell so schlecht wie schon lange nicht mehr. Ein gedeckter Tisch steht für Gemeinschaft. Wer mit am Tisch sitzt, wird gesehen, gehört und ernst genommen. Am Tisch wird erfahrbar: Ich bin nicht allein, ich gehöre dazu. Am gemeinsamen Tisch wird Begegnung auf Augenhöhe möglich – jenseits von Schubladen und Etiketten. Menschen werden nicht auf ihre Situation reduziert, sondern ihre Würde, ihre Fähigkeiten und ihre Erfahrungen ernst genommen. Am Ende werden Vorurteile aus- und „abgeräumt“. Die Arbeitsloseninitiativen und Beratungsstellen im Bistum Aachen sind Anlauf- und Ankerpunkte, die Begegnung ermöglichen, Vorurteile abbauen helfen und Räume eröffnen, in denen Gemeinschaft neu erlebt und Perspektiven entwickelt werden können. Sie wirken in die Gesellschaft hinein.
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© PaarBalance
PaarBalance+ Online-Coaching für Paare
2. Apr. 2026
PaarBalance+ allein oder zu zweit etwas für die Beziehung tun digitale oder hybride Kurse https://www.paarbalance-plus.de/
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© Venro
Studie zu ODA-Zahlen
:
Deutschlands Investitionen in Entwicklung sinken weiter
31. März 2026
Deutschlands Investitionen in Entwicklung sinken weit unter Zielmarke von 0,7 Prozent Am heutigen Dienstag veröffentlicht VENRO, der Dachverband der Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe, eine neue Studie zur Entwicklung der deutschen ODA-Zahlen (Official Development Assistance). Diese geben an, wie viel Deutschland in entwicklungsfördernde Zwecke weltweit investiert. Kurz vor Publikation der offiziellen ODA-Zahlen 2025 durch die OECD zeigt die Studie: Deutschlands ODA-Quote ist massiv eingebrochen und sinkt weit unter die internationale Verpflichtung von mindestens 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE). In den kommenden Jahren dürfte sich diese Entwicklung weiter verstärken. „Unsere Studie belegt deutlich, dass sich der negative Trend bei den deutschen Investitionen in globale Entwicklung fortsetzt“, konstatiert Michael Herbst, VENRO-Vorstandsmitglied und Experte für Haushaltsfragen. „Für 2025 prognostizieren wir einen Rückgang der ODA-Quote auf unter 0,5 Prozent des Bruttonationalprodukts. Damit hätte sich Deutschlands Beitrag seit 2023 um beinahe 45 Prozent reduziert. Das ist ein katastrophales Signal.“ Die Studie zeigt zudem zwei weitere sehr problematische Entwicklungen: Zum einen setzt sich der Trend fort, Ausgaben ohne entwicklungspolitischen oder humanitären Nutzen in die ODA-Quote einzurechnen und sie damit massiv zu schönen. So machen Ausgaben im Inland, z.B. für die Versorgung Studierender aus dem Globalen Süden oder von Geflüchteten, rund 40 Prozent der deutschen ODA-Mittel aus. Deutschland ist dadurch der mit weitem Abstand größte Empfänger seiner eigenen Entwicklungsfinanzierung. „ODA-Mittel sollen entwicklungsfördernd wirken. Dass immer mehr Inlandsausgaben eingerechnet werden, führt diesen Gedanken ad absurdum“, so Michael Herbst. „Nach außen sehen die Zahlen dann nur noch halb so miserabel aus wie sie wirklich sind. Die Zeche zahlen all jene Menschen weltweit, denen die Mittel eigentlich zugutekommen sollten.“ Parallel werden die Etats für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im Bundeshaushalt gekürzt. Dadurch wächst die Schere zwischen kommunizierten Ausgaben für Entwicklung und den tatsächlichen Aufwendungen immer weiter. In den nächsten Jahren könnte Deutschland die Zielmarke einer bereinigten ODA-Quote von 0,7 Prozent um 17 bis 20 Milliarden Euro jährlich unterlaufen. Zum anderen ist die ODA weiterhin das wichtigste Instrument externer Finanzierung für die ökonomisch schwächsten Länder der Welt (Least Developed Countries, LDCs). Dort leben besonders viele Menschen in Armut und privatwirtschaftliche Investitionen gibt es kaum. Mindestens 0,15 bis 0,2 Prozent des BNE sollen speziell in diese Staaten fließen. Auch diese Zielmarke reißt Deutschland regelmäßig. 2024 lag sie laut vorläufigen OECD-Zahlen bei nur 0,08 Prozent, wie die Untersuchung zeigt. Wie groß der Bedarf für Entwicklungsfinanzierung ist, zeigen die aktuellsten Zahlen: 273 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit haben laut UNESCO aktuell keinen Zugang zu Bildung, im Jahr 2024 litten zwischen 638 und 720 Millionen Menschen laut UN/FAO weltweit an Hunger.
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© Gulbins
Pressemitteilung zu den Forderungen, den Mindestlohn in der Erntearbeit zu kürzen
:
Pressemitteilung zu den Forderungen, den Mindestlohn in der Erntearbeit zu kürzen
18. März 2026
KAB warnt davor, wirtschaftliche Interessen gegen grundlegende ethische Maßstäbe auszuspielen
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© KAB / Canva
KAB warnt vor Schwächung der gesetzlichen Rente
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Offener Brief der KAB an die Rentenkommission
17. März 2026
Köln, 5. Februar 2026: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) fordert eine langfristige Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung. In einem offenen Brief an die Rentenkommission der Bundesregierung warnt die KAB vor Bestrebungen, das Rentenniveau nach 2031 abzusenken und die Alterssicherung zunehmend zu privatisieren. Die gesetzliche Rente sei eine zentrale Errungenschaft des sozialen Rechtsstaates und unverzichtbar für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es brauche eine verlässliche, solidarische Finanzierung und eine Ausweitung der Rentenversicherung auf alle Erwerbstätigen. Die KAB fordert, das Rentenniveau dauerhaft bei mindestens 48 Prozent zu sichern, perspektivisch anzuheben und Altersarmut nachhaltig zu bekämpfen – unter anderem durch eine garantierte Alterssicherung innerhalb der gesetzlichen Rente. „Eine zukunftsfeste Rente braucht politische Verlässlichkeit und den Mut, die Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen. Wer allein auf Kürzungen und private Vorsorge setzt, riskiert soziale Brüche und mehr Altersarmut“, erklärt Stefan Wöstmann, Mitglied des Bundesvorstands und der Fachgruppe "KAB und Soziales". Der vollständige offene Brief wurde von der Fachgruppe „KAB und Soziales“ erstellt und vom Bundesvorstand verabschiedet.
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Das Verhältnis zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren
:
Nachlese zum 2. Workshop der Reihe „Mind the Gap - Beteiligungslücken im Strukturwandel“
12. März 2026
Was geht zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft? Alle Beteiligten müssen dazulernen, differenzieren, Kompromisse schließen
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