Ein Vernetzungsgremium, das Kirche vor Ort prägen kann:Erste Sitzung des neuen Regionalpastoralrats
Das Gremium berät und beschließt unter anderem die Schwerpunkte für die Pastoral der Region und sorgt für deren Verwirklichung. Der Regionalpastoralrat entscheidet auch über die Bezuschussung von Projekten vor Ort und kann sich nicht zuletzt im Gespräch mit Experten und Gästen über Herausforderungen und Erfolge in der Region Eifel austauschen und mit Impulsen einbringen. Regionalvikar Pater Wieslaw Kaczor beschrieb den Rat als einen der Orte, „die kirchliches Leben mit prägen“.
Aus jedem der sechs Pastoralen Räume der Region Eifel können insgesamt drei stimmberechtigte Personen in den Rat entsandt werden: eine hauptamtliche Person, die zur Leitung des Pastoralen Raumes beauftragte ist sowie bis zu zu zwei ehrenamtliche Personen, die vom Rat des Pastoralen Raumes delegiert werden (darunter mindestens ein Mitglied des Rates). Folgende Posten können noch besetzt werden: Eine vom Caritasrat benannte Person, eine weitere hauptamtliche Person aus dem Pastoralen Raum Steinfeld, eine vom Katholikenrat bestimmte Person sowie eine weitere ehrenamtliche Person aus jedem Pastoralen Raum. Darüber hinaus möchte der Rat die Möglichkeit nutzen, zwei berufene Mitglieder der kirchlichen oder verbandlichen Jugendarbeit sowie bis zu drei weitere berufene Mitglieder in die Arbeit einzubinden. Ziel ist es, im Rat als „Vernetzungsgremium“ möglichst ein breites Spektrum des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens abzubilden.
Zu Beginn der konstituierenden Sitzung nutzte Pater Wieslaw die Gelegenheit, Pastoralreferent Georg Nilles für dessen langjährige Arbeit als hauptamtliches Mitglied im Regionalteam Eifel zu danken. „Kirche lebt nicht nur von Menschen, die zustimmen, sondern von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Georg Nilles ist einer, der nicht weggeschaut hat, der nie abgenickt hat, sondern immer mitgedacht und mitgesungen hat“, sagte Pater Wieslaw. „Das war eine wertvolle Zeit, voller wertvoller Erfahrungen“, blickte Georg Nilles auf seine Arbeit im Regionalteam zurück. Er habe stets versucht, die besondere Situation der Landregion Eifel in Aachen präsent zu machen und einen Weg zu gehen, der „lebbar ist und Glauben ermöglicht“. Dabei habe er stets Unterstützung aus der Region gespürt.

Bei der Wahl des Vorstands des Regionalpastoralrats stimmten die Ratsmitglieder einstimmig für Pfarrer Andreas Züll. Markus Rüttgers aus Simmerath wurde als Vertreter der ehrenamtlichen Mitglieder in den Vorstand gewählt. Zum Vorstand gehören auch die Mitglieder des Regionalteams sowie die noch vom Katholikenrat zu benennende Person. Zu den Aufgabenfeldern der Zukunft wurden neben einer Weiterentwicklung des Immobilienkonzepts auch die Notwendigkeit der Einrichtung einer „Regionalstelle“ als Dienstleister für die Region Eifel identifiziert. Bis zur nächsten Sitzung des Rates sollen nun Vorschläge für Berufungen gesammelt werden – ebenso Ideen für Einladungen zum Gedankenaustausch mit Personen aus Politik, Verbänden und der Schullandschaft.
