„Wir hören sie in unseren Sprachen“

Heute bei dir – in Kanada: Jean de Brébeuf und Isaac Jogues

Heute bei dir – in Kanada: Jean de Brébeuf und Isaac Jogues (c) unsplash.com
Heute bei dir – in Kanada: Jean de Brébeuf und Isaac Jogues
Sa 19. Okt 2019
Thomas Hoogen

Für die Franzosen Jean de Brébeuf und Isaac Jogues war Mission mehr als Überstülpen des christlichen Systems. Beeindruckt von der Weisheit der indianischen Kultur, lebten die beiden Jesuiten am Huronsee mit den indigenen Huronen und lernten ihre Sprache.

Beide wurden Opfer des europäischen Wettlaufs um die Neue Welt. Die mit Franzosen und Engländern konkurrierenden Niederländer trieben mit den benachbarten Irokesen Pelzhandel. Bei einem Irokesen-Überfall wurden Jean de Brébeuf, Isaac Jogues und andere gefangen, gefoltert und getötet.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.