„Verband und Kirche mitgestalten, um nahe bei den Menschen zu sein“

Künftiger Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens in Aachen vorgestellt

Der künftige Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen Stephan Jentgens (M.) wurde im Haus der Caritas von der Zweiten Vorsitzenden des Diözesancaritasverbandes, Schwester Maria Ursula Schneider (l.), dem Aachener Generalvikar Dr. Andreas Frick (r.) sowie (im Hintergrund v.r.) von Vorstandsmitglied Monika Karim und dem scheidenden Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders vorgestellt. Nicht auf dem Foto ist das Vorstandsmitglied Hans Mülders. (c) DiCV Aachen/Frank Kind
Der künftige Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen Stephan Jentgens (M.) wurde im Haus der Caritas von der Zweiten Vorsitzenden des Diözesancaritasverbandes, Schwester Maria Ursula Schneider (l.), dem Aachener Generalvikar Dr. Andreas Frick (r.) sowie (im Hintergrund v.r.) von Vorstandsmitglied Monika Karim und dem scheidenden Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders vorgestellt. Nicht auf dem Foto ist das Vorstandsmitglied Hans Mülders.
Datum:
Fr 20. Nov 2020
Von:
Caritasverband für das Bistum Aachen e.V

Aachen, 20. November 2020 (cba). Er möchte „dem Evangelium Hände und Füße und auch eine Stimme geben und für gute Rahmenbedingungen der sozialen Arbeit sorgen“: Stephan Jentgens wird zum 1. Januar 2021 neuer Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen. Der Vorstand des Diözesancaritasverbandes und Generalvikar Dr. Andreas Frick stellten ihn heute (20.11.2020) in Aachen vor.

Die Zweite Vorsitzende des Caritasverbandes für das Bistum Aachen, Schwester Maria Ursula Schneider, sagte, der Vorstand freue sich, dass der Bischof Stephan Jentgens zum neuen Diözesancaritasdirektor ernennen wird. „Mit Stephan Jentgens bekommt der Caritasverband für das Bistum Aachen einen Diözesancaritasdirektor und die Geschäftsstelle des Verbandes einen Geschäftsführer, der das Bistum gut kennt, dem seine kirchlichen Strukturen bekannt sind und der vor allem Erfahrung hat, sowohl in der Verbandsarbeit als auch in der sozialpolitischen Interessenvertretung.“ Nicht zuletzt durch seine Arbeit als Geschäftsführer der Bischöflichen Aktion Adveniat sei er mit der Lösung sozialer Problemlagen vertraut, auch wenn diese sich auf die lateinamerikanischen Staaten bezögen. „Er weiß aus dieser Arbeit, wie wichtig Netzwerke für die Bewältigung solcher Problemlagen sind“, sagte Schwester Maria Ursula Schneider.
 
„Verbindung von Überzeugung und praktischem Tun ist die Grundlage der Kirche“
 
„Ich freue mich, dass wir – Bischof Dr. Helmut Dieser, der Vorstand des Caritasverbandes für das Bistum Aachen und ich – Stephan Jentgens gewinnen konnten, um als Diözesancaritasdirektor und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Caritasverbandes für das Bistum Aachen tätig zu werden“, sagte Generalvikar Dr. Andreas Frick bei einem Pressegespräch im Haus der Caritas in Aachen. Jentgens sei in der katholischen Kirche zu Hause, in ihr habe er in unterschiedlichen Aufgaben schließlich auch seine berufliche Heimat gefunden. Ihm sei es immer wichtig gewesen, seinen christlichen Überzeugungen auch im praktischen Tun Ausdruck zu geben. „Diese Verbindung von Überzeugung und praktischem Tun ist letztlich die Grundlage der Kirche. Nur dort, wo das glaubwürdig gelingt, hat die Kirche Zukunft“, so Frick weiter. In diesem Zusammenhang erinnerte er an den von Bischof Dr. Helmut Dieser angestoßenen bistumsweiten Gesprächsprozess „Heute bei dir“. Es komme darauf an, Christus für die Menschen erfahrbar zu machen und ihnen zu zeigen und vorzuleben, dass diese Botschaft eine Relevanz für ihr Leben habe. „Dabei ist die Caritas ein wichtiger Teil. Nächstenliebe, die unvoreingenommen sich dem Nächsten zuwendet, weil jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist, zeigt sich im praktischen Tun und ist sowohl Dienst als auch Verkündigung des Heilswerkes Gottes“, so Frick.
 
„Die Haltung der Kooperation ist die mit der längeren Reichweite“
 
Stephan Jentgens, der in Viersen geboren wurde und auch in Viersen lebt, sagte, seine erste Heimat in der Kirche sei die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg gewesen, deren Diözesanvorsitzender und Bundesvorsitzender er war. „Mir ging es bei dieser Arbeit immer darum, Kirche mitzugestalten. Verband und Kirche mitgestalten ist mein Ding“, so Jentgens weiter. In der DPSG habe er gelernt, „wie das mit der Partizipation im Verband über verschiedene Ebenen geht. Dabei habe ich erfahren: Die Haltung der Kooperation ist die mit der längeren Reichweite. Das ist auch ein Stück meiner Haltung geworden.“ Später als geschäftsführender Direktor der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit habe er in Verhandlungen mit Politikern in Brüssel, Bonn und Berlin mit dafür gesorgt, dass katholische Jugendverbandsarbeit gute finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen gehabt habe. Schließlich war er bei der Bischöflichen Aktion Adveniat in Essen als Geschäftsführer tätig und dort verantwortlich für Personal, Finanzen, Fundraising und Vernetzungsarbeit in Deutschland. „Einen Mix aus verschiedenen Dingen, die ich erlebt habe und die mir wichtig waren, bringe ich hier bei meiner neuen Aufgabe im Caritasverband für das Bistum Aachen gerne mit ein. Und oben drüber steht ein Motto: Mir geht es darum, dass die Menschen in unserer Welt ein Leben in Fülle haben, vor allem diejenigen, die nicht so im Blick sind, die am Rande stehen. Ich setze mich zudem dafür ein, dass mit der Umwelt, also mit Gottes guter Schöpfung, sorgsam umgegangen wird. Ich mache das als überzeugter Katholik“, sagte Jentgens.
 
Die Caritas sieht der Viersener in der Zukunft besonders herausgefordert, mit dafür zu sorgen, dass die Gesellschaft zusammenhalte. Das machte er an drei Schlaglichtern fest: „Die Kluft zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten wird größer, Menschen fühlen sich abgehängt. Das zweite: Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, erleben hier leider nicht nur große Hilfsbereitschaft, sondern auch Menschen und politische Mandatsträger, die sie hier nicht haben wollen. Und das dritte: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Menschen leben – gottlob – heute deutlich länger als noch vor zehn Jahren. Und wir leisten uns Diskussionen darüber, Pflegekräfte gut zu bezahlen und müssen einem ganz wichtigen Berufszweig, der oft geringgeschätzt wurde, zu einem neuen Image verhelfen.“
 
„Für die Caritas ist klar: Wer in Not ist, braucht die Hilfe der gesamten Gesellschaft.“
 
Der Sozialstaat sei eine Errungenschaft, die man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen dürfe. In diesem Sozialstaat müsse die Caritas als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche das in die Waagschale werfen, was Grundlage ihrer Arbeit sei: das Bild des Menschen als Ebenbild Gottes. „Das verbietet es, dass der Mensch zum sozialpolitischen Spielball in jeglicher Hinsicht wird.“ Caritas müsse deutlich machen, dass alle Menschen in diesem Land Gelegenheit zur Teilhabe haben müssen und menschenwürdig leben können. Und wer dazu wegen persönlicher Einschränkungen nicht in der Lage sei, brauche dabei die Unterstützung der Gesellschaft. Caritas müsse ferner fest an der Seite der Menschen stehen, die aufgrund von Kriegen, Verfolgung oder Not ihre Heimat verlassen mussten. „Für die Caritas ist klar: Wer in Not ist, wer persönlich an Leib und Leben verfolgt ist, braucht die Hilfe der gesamten Gesellschaft. Diejenigen stellen sich außerhalb der Gesellschaft, die diesen Grundkonsens unseres Grundgesetzes aufkündigen.“ Und zudem müsse die Gesellschaft auch dafür sorgen, dass für soziale Berufe genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden. Bezogen auf Pflegefachkräfte sagte Jentgens, es sei seiner Meinung nach nicht alleine mit einer angemessenen Entlohnung getan. „In der Pflege zu arbeiten ist ein Wert an sich und zwar ein Wert, der nicht nur mit Geld zu bezahlen ist, sondern auch mit Anerkennung und guten Arbeitsbedingungen. Wenn zu Beginn der Corona-Pandemie für Pflegekräfte geklatscht wurde, so ist das richtig. Doch dieser Beifall ist mir viel zu schnell verhallt. Soziale Berufe sind ein wesentlicher Teil des Kitts, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Darauf immer wieder hinzuweisen, sehe ich als eine wichtige Aufgabe der Caritas“, sagte Jentgens.
 
Caritas im Bistum Aachen ist seiner Auffassung nach auch ein wichtiger Teil der kirchlichen Arbeit vor Ort. Das habe das 2019 zu Ende gegangene Projekt „Caritas der Gemeinde“ gezeigt, dass der Diözesancaritasverband mit zwei regionalen Caritasverbänden und Kirchengemeinden umgesetzt hatte. Es ging der Frage nach, wie Caritas vor Ort angesichts sich verändernder kirchlicher Strukturen ein wesentlicher Teil kirchlicher Arbeit in den Pfarrgemeinden bleiben kann. „Ich glaube, dass dieses Projekt auch für den Heute-bei-Dir-Prozess im Bistum Aachen wesentliche Impulse gesetzt hat und weiter setzen wird. Und gerade im Hinblick auf die Corona-Pandemie muss die Caritas als Teil der Kirche nahe bei den Menschen sein, auch wenn diese Aufgabe unter der Einhaltung der AHA+L-Regeln besonders herausfordernd erscheint“, sagte Jentgens.
 
„Er ist überzeugt, dass die Kirche Caritas lebensnotwendig braucht und umgekehrt.“
 
Schwester Maria Ursula Schneider und Generalvikar Dr. Andreas Frick dankten zugleich auch dem amtierenden Diözesnacaritasdirektor Burkard Schröders. Er gibt zum Jahresende sein Amt an Stephan Jentgens ab. Bischof Heinrich Mussinghoff hatte Schröders 1997 als Nachfolger von Manfred von Holtum, dem späteren Generalvikar und Dompropst, zum Diözesancaritasdirektor ernannt. Damals war Schröders der erste Diözesancaritasdirektor in Deutschland, der kein Priester war. „Für unseren Bischof Helmut Dieser, seinen Vorgänger und für mich kann ich sagen, dass Burkard Schröders ein stets loyaler und guter Ratgeber war. Er war und ist davon überzeugt, dass die Kirche Caritas lebensnotwendig braucht und umgekehrt und dass beide den Menschen auch heute noch viel zu sagen und zu geben haben“, sagte der Generalvikar. Burkard Schröders habe die Caritas im Bistum Aachen durch nicht einfache Zeiten geführt. Er erinnerte an die Finanzkrise des Bistums, in deren Verlauf die Caritas – wie auch das gesamte Bistum Aachen – erhebliche Sparvorgaben erfüllen musste. Sowohl Weihbischof Dr. Gerd Dicke als damaligem Ersten Vorsitzenden als auch Burkard Schröders als Diözesancaritasdirektor sei es wichtig gewesen, dass die Menschen, die tagtäglich auf die zahlreichen Hilfen der Caritas zählten, von Einsparungen so wenig wie möglich betroffen würden. „Dass die Caritas ein wichtiger Pfeiler kirchlichen Lebens in unserem Bistum ist, ist auch das Verdienst von Burkard Schröders. Und dafür danke ich ihm auch im Namen unseres Bischofs Dr. Helmut Dieser sehr herzlich“, so Frick.
 
Ohne Ehrenamtler würde das tragende Netzt des Verbandes löchrig
 
Burkard Schröders erinnerte an das Motto der Caritas „Not sehen und handeln“. Es sei ihm in all den Jahren seiner Tätigkeit mehr als nur ein Leitwort des Verbandes gewesen. „Der Satz drückt zugleich den Anspruch an einen jeden von uns aus, dass der Blick auf den Menschen in all seinen Nöten nie verstellt sein darf. Persönliches, caritatives Handeln ruft dazu auf, sich aktiv gegen Not und Unterdrückung einzusetzen, letztendlich dem diakonischen Tun in unserer Kirche ein Gesicht zu geben“, sagte Schröders. Er dankte allen Bischöfen und Generalvikaren im Bistum Aachen, dass diese ihm ihr Vertrauen geschenkt und den Gestaltungsspielraum gelassen hätten, an entscheidender Stelle mitwirken zu können. Er dankte allen ehrenamtlich Engagierten in der Caritas, „ohne die das tragende Netz unseres Verbandes löchrig würde“ sowie die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er sei sicher, so Schröders weiter, dass der Caritasverband für das Bistum Aachen auch in den kommenden Jahren „ein starkes Stück Kirche bleibt und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit Sorge trägt“.
 
Gerade die aktuelle Corona-Pandemie zeige ihm, wie notwendig das sei. Mit Sorge sehe er, dass gesamtgesellschaftlich einige Probleme nicht hinreichend einer Lösung zugeführt werden konnten, die jetzt unter Corona-Bedingungen sehr deutlich zu Tage träten. So wichtig im Rückblick für eine positive wirtschaftliche Entwicklung Reformen der Agenda 2020 waren, so bleibe die Erkenntnis, „dass das hier zu Grunde liegende Prinzip des Forderns und Förderns viel zu wenig auf das Stärken der eignen Fähigkeiten abhebt, um gute Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen“, so Schröders. Nach wie vor werde die Schere zwischen Arm und Reich größer, nach wie vor würden Menschen oft und immer schneller durch das soziale Netz fallen, und zugleich stehe die Gesellschaft mit dem Blick auf den Klimawandel vor ihrer allergrößten Herausforderung. „Gerade hier werden wir schauen müssen, dass die Lastenverteilung nicht ungleich erfolgt. Das würde die Solidarität in unserer Gesellschaft letztendlich aufkündigen“, sagte Schröders.
 
„Wir dürfen nicht nachlassen, uns einzumischen und den Armen eine Stimme zu geben.“
 
Der Diözesancaritasdirektor erinnerte an die vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die er in der Caritas erlebt habe und die „mit viel Kompetenz und Herzenswärme geholfen haben“. 2015 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsbewegung habe die Gesellschaft gezeigt, „wieviel Kraft und Mut sie besitzt, Menschen ein würdiges Dasein zu ermöglichen“. Um die Welt friedvoller und gerechter zu gestalten, sei ein langer Atem notwendig. „Es braucht Erinnerer, Mutmacher, Gestalter und das Bewusstsein, nicht die eine Wahrheit zu besitzen. Christliches, caritatives Engagement kann ein Baustein im Gesamtgefüge sein, und wir dürfen nicht nachlassen, uns einzumischen und den Armen eine Stimme zu geben.“ Das ehrenamtliche Engagement, so Schröders weiter, habe in der Flüchtlingskrise die Gesellschaft ein ganzes Stück menschlicher gemacht „und Menschen Zugänge zu Hilfen eröffnet, die keine staatliche Stelle erschließen konnte“. 
 
„Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres christlichen Handelns.“
 
Schließlich erinnerte Schröders an den letzten Besuch von Bischof Heinrich Mussinghoff im April 2016 vor seiner Emeritierung als Bischof von Aachen im Haus der Caritas. „Da hat er in seiner Predigt einen Satz gesagt, der mich sehr beeindruckt hat. Er sagte: ,Sie sind keine reine Nichtregierungsorganisation, sie sind Caritas.‘ Dieser Satz transportiert so viel von dem, was uns treibt. Es lässt sich programmatisch so zusammenfassen: In der Caritas wollen wir für das ganze Leben eintreten, in jeglicher Beziehung, in allen Höhen und Tiefen. Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres christlichen Handelns.“ Daran mitzuwirken, habe ihm große Freude gemacht, so Schröders. Seinem Nachfolger Stephan Jentgens wünschte er „eine glückliche Hand, viel Freude und Erfüllung in dieser Aufgabe und Gottes Segen“.

Der Caritasverband für das Bistum Aachen arbeitet im Auftrag des Bischofs von Aachen und ist zudem Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen. In dieser Funktion wirkt er an Gesetzgebungsverfahren auf Landesebene mit. Er hat vor allem anwaltschaftliche Funktionen für benachteiligte Menschen. Deren Interessen vertritt er gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit. Für die Organisationen der Caritas im Bistum Aachen, das sich von Krefeld bis Blankenheim in der Eifel und von Aachen bis hinter Düren erstreckt, hat er vor allem anregende, beratende, koordinierende und fortbildende Funktion. Neben dem Diözesancaritasverband gibt es im Bistum sieben regionale Caritasverbände mit rund 10000 persönlichen Mitgliedern. Rund 1000 katholische Verbände und Einrichtungen sind mit caritativen Aufgaben in der Diözese befasst. Das Spektrum reicht vom Kindergarten über Beratungsstellen für suchtkranke, pflegebedürftige oder behinderte Menschen, alte und kranke Menschen, von der Erziehungsberatungsstelle bis zum Krankenhaus. Zu nahezu allen Belangen und Nöten der Gegenwart gibt es ein entsprechendes Angebot der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen. Dort sind 29000 Menschen in Teil- oder Vollzeit beschäftigt. Die Zahl der ehrenamtlich und freiwillig engagierten Mitarbeiter in der Caritas im Bistum liegt bei mehr als 5000. Rund 50000 Menschen nehmen täglich die Dienste und Angebote der verbandlichen Caritas in der Diözese in Anspruch.

Lebenslauf von Stephan Jentgens (ab 1. Januar 2021 Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen)
 
Name:                                    Stephan Jentgens
Geburtsdatum:                     3. Januar 1966, in Viersen
Wohnort:                                Viersen (Bistum Aachen)
Konfession:                            römisch-katholisch
Familienstand:                       verheiratet, keine Kinder 
Hobbies:                                 Musizieren: Klavier / Schlagzeug; Sport: Radfahren / Tennis
 
 
Schulische Daten:
1972 – 1976                           Katholische Grundschule in Viersen
 
1976 – 1985                           Städtisches Humanistisches Gymnasium in Viersen
 
29.05.1985                              Allgemeine Hochschulreife
 
 
Berufsausbildung und Fortbildungen:
08/1985 – 07/ 1987                Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdener Bank
 
04/1990 – 07/1996                 Studium der Pädagogik an der Universität zu Köln; 
17.07.1996                               Diplom mit der Gesamtnote „mit Auszeichnung“
 
10/2002 – 06/2004                 Betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente für soziale Organisationen, bei der Katholischen Fachhochschule Mainz
 
05/2004                                    Ausbildung zum „Total-Quality-Management“-Assessor EFQM
 
 
Berufstätigkeit:
07/1987 – 07/1988                 Bankkaufmann bei der Dresdener Bank AG
 
11/1996 – 08/1998                 Referent der Bundesleitung bei der DPSG
 
09/1998 – 08/2000                 Geschäftsführer der „Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Mittelfristige Internationale Freiwilligendienste“, Bonn
 
09/2000 – 02/2006                 Bundesvorsitzender der DPSG
 
02/2006 – 03/2012                 Geschäftsführender Direktor der Bundeszentrale für Katholische Jugendarbeit, Jugendhaus Düsseldorf, Bundesgeschäftsführer des BDKJ, Düsseldorf
 
seit 03/2012                            Geschäftsführer der Bischöflichen Aktion Adveniat, Lateinamerikahilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, Essen und Mitglied der Geschäftsführung der Adveniat-Stiftung.
 
ab 1. Januar 2021                    Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen