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Krieg in der Ukraine: Ein Zeichen setzen!

Auch die Abteilung Erziehung und Schule des Bischöflichen Generalvikariates in Aachen hat sich Gedanken gemacht, wie die bischöflichen Schulen im Bistum Aachen ein gemeinsames Zeichen setzten können. Walter Peukert, Referent für Schulpastoral, lädt deshalb die Schulleitungen im folgenden Brief ein, jeden Donnerstag ein gemeinsames „Gebetszeichen gegen den Krieg“ zu setzten:

Datum:
Do. 10. März 2022
Von:
Stabsstelle Kommunikation

Auch die Abteilung Erziehung und Schule des Bischöflichen Generalvikariates in Aachen hat sich Gedanken gemacht, wie die bischöflichen Schulen im Bistum Aachen ein gemeinsames Zeichen setzten können. Walter Peukert, Referent für Schulpastoral, lädt deshalb die Schulleitungen im folgenden Brief ein, jeden Donnerstag ein gemeinsames „Gebetszeichen gegen den Krieg“ zu setzten:

Sehr geehrte Damen und Herren in der Schulleitung,

der Überfall Russlands auf die Ukraine hat nicht nur in Europa die Menschen schockiert. Gleichzeitig erfahren wir von vielfältigen Aktionen, die ein deutliches Signal setzen, dass das aggressive Vorgehen Russlands gegenüber seinem Nachbarland nicht einfach hingenommen werden kann. 

Neben der aktiven Hilfe für Menschen in Not haben Christen das Gebet immer schon als Mittel gesehen, auf bedrohliche Situationen zu reagieren. Die Initiative „Ökumenisches Friedensgebet“ veröffentlicht jedes Jahr einen Gebetstext, in dem sich die Hoffnung der Verfasser/innen spiegelt, dass Gebete nicht spurlos an Menschen und Welt vorbei gehen, sondern eine verändernde Kraft haben. In Abstimmung mit Dr. Ervens lade ich Sie herzlich dazu ein, gemeinsam im Schulalltag ein „Gebetszeichen gegen den Krieg“ zu setzen.

Der Überfall auf die Ukraine begann am Donnerstag, 24. Februar. Wenn alle Schüler/innen aller bischöflichen Schulen jeden Donnerstag den Unterricht mit einem der vorgeschlagenen Friedensgebete (oder zumindest einem für sie passenden Auszug daraus) beginnen, ist das ein echtes Zeichen für das gemeinschaftliche Bemühen aller Menschen an bischöflichen Schulen im Bistum Aachen, diese Aggression nicht einfach hinzunehmen.

Auch wenn sich dadurch nicht alle Ängste und Sorgen Einzelner, die durch das kriegerische Geschehen ausgelöst worden sind, sofort und gänzlich auflösen, vermittelt diese Aktion das Signal, dass solche Gefühle Ernst genommen werden. 

Mir ist bewusst, dass solch eine Aktion vorbereitet werden muss und sich nicht immer nahtlos in die schulischen Abläufe einfügt. Umso mehr freue ich mich, wenn Sie und die Kolleg/innen, die an den Donnerstagen für die Umsetzung bei den Schüler/innen zuständig wären, diese Aktion unterstützen. Dafür bedanke ich mich jetzt schon ganz herzlich.Über kurze Erfahrungsberichte und „O-Töne“ zu dieser Aktion bin ich Ihnen ebenfalls dankbar.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für diese herausfordernden Zeiten und eine gesegnete Fastenzeit.