„Wenn man euch nicht aufnimmt...“

Heute bei dir – in Gent: Amandus von Flandern

„Wenn man euch nicht aufnimmt...“ (c) unsplash.com
„Wenn man euch nicht aufnimmt...“
Sa 26. Okt 2019
Thomas Hoogen

Misserfolge prägen das Leben des Amandus von Flandern. Die Belgier verehren ihn trotzdem.

Der Gascogner lebt als Mönch und Einsiedler, pilgert nach Rom und wird dort zum Missionsbischof geweiht. Sein Einsatz im Grenzgebiet zwischen Friesen und Franken scheitert, weil sein Zwang auf Widerstand stößt. Amandus geht in die Steiermark, wird um 650 Bischof von Maastricht, legt das Amt aber nach wenigen Jahren wieder nieder. Nach glücklosem Aufenthalt im Baskenland kehrt er in seine Lieblingsgründung, das heutige Saint-Amand in Flandern zurück.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.