Glauben lernen – Glauben teilen

Heute bei dir – zwischen Assisi und Ägypten: Franz von Assisi

Impuls 4 (c) unsplash
Impuls 4
Fr 4. Okt 2019
Thomas Hoogen

1219 begegnen sich Franz von Assisi und Sultan al-Kamil im ägyptischen Damiette. Mitten im Kreuzzug sucht Franziskus erst mit Kreuzrittern, dann mit dem Sultan das Gespräch. Das Treffen führt nicht zum Ende der Kämpfe oder zur Bekehrung des Sultans. Aber beide sind von der Gläubigkeit des anderen tief beeindruckt.

Franziskus schreibt später christliche Gebete im muslimischen Stil. Und das von den Franziskanern geförderte Angelusgeläut/-gebet ist vom Gebetsruf des Muezzin mitinspiriert.

Es lohnt sich, im Glauben zu lernen und Glauben zu teilen.

 

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.