Gebt ihr ihnen zu essen!

Heute bei dir – auf dem Markt: Welternährungstag

Heute bei dir – in Salamanca: Teresa von Ávila (c) unsplash.com
Heute bei dir – in Salamanca: Teresa von Ávila
Mi 16. Okt 2019
Thomas Hoogen

Seit 1979 erinnert die UN-Ernährungsorganisation FAO am Welternährungstag an den Hunger in der Welt. Gab es laut FAO nach jahrelangen Rückgängen 2015 weltweit 777 Mio. Hungernde, stieg die Zahl bis 2017 wieder auf 821 Mio. Das Problem liegt nicht in der Produktion sondern in der weltweiten Verteilung. Während die Industrienationen mit Überproduktion und Wohlstandskrankheiten kämpfen, fordert die durch Klimawandel verschärfte Unternährung z. B. in Afrika Millionen Tote.

Jesu Aufforderung bleibt aktuell: Gebt ihr ihnen zu essen!

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.