Bischofsjubiläen von Bischof em. Dr. Heinrich Mussinghoff und Weihbischof em. Dr. Gerd Dicke

Dankgottesdienst am Samstag, 15. Februar 2020, 10.00 Uhr, im Hohen Dom zu Aachen. Festprediger ist der emeritierte Bischof von Erfurt Dr. Joachim Wanke

Bischof Mussinghoff - Weihbischof Dicke (c) Steindl - Schmitter
Bischof Mussinghoff - Weihbischof Dicke
Di 11. Feb 2020
iba

Aachen, (iba) – Vor 25 Jahren wurde Bischof em. Dr. Heinrich Mussinghoff am 11. Februar 1995 zum Bischof geweiht. Vor 50 Jahren wurde Weihbischof em. Dr. Gerd Dicke am 16. Februar 1970 zum Bischof ernannt und am 11. April 1970 zum Bischof geweiht. Anlässlich dieser Jubiläen feiern sie zusammen mit Bischof Dr. Helmut Dieser einen Dankgottesdienst am Samstag, 15. Februar 2020, 10.00 Uhr, im Hohen Dom zu Aachen. Festprediger ist der emeritierte Bischof von Erfurt Dr. Joachim Wanke.

Dr. Heinrich Mussinghoff wurde am 29. Oktober 1940 in Osterwick (heute Rosendahl) geboren. Nach dem Philosophie- und Theologiestudium in Münster und Freiburg im Breisgau empfing er am 29. Juni 1968 von Bischof Joseph Höffner das Sakrament der Priesterweihe. Als Münsteraner Offizial und Dompropst wurde er am 12. Dezember 1994 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt und von Joachim Kardinal Meisner, dem damaligen Erzbischof von Köln, im Aachener Dom zum Bischof geweiht. Drei Monate nach seiner Bischofsweihe wurde Bischof Mussinghoff Mitglied des Obersten Gerichtshofes der Apostolischen Signatur in Rom. Seit September 1996 war er Vorsitzender der Kommission VIII für Fragen der Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz, seit September 2006 Mitglied der Ökumene-Kommission und ebenfalls seit September 2006 Vorsitzender der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum. Seit Februar 1999 war er Mitglied der römischen Kleruskongregation. Am 21. September 1999 erfolgte seine Wahl zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Dieses Amt hatte er bis zum 5. Oktober 2011 inne. Papst Franziskus nahm am 8. Dezember 2015 seinen altersbedingten Rücktritt an.

Gerd Dicke wurde am 28. März 1928 in Erfurt geboren. Nach seinem Abitur studierte er Philosophie und Theologie in Fulda und München. Am 25. Juli 1952 wurde er von Bischof Johannes Joseph van der Velden im Hohen Dom zu Aachen zum Priester geweiht. 1959 promovierte er zum Doktor der Philosophie. Nach seinen Kaplansjahren in Viersen war er bis 1970 Religionslehrer, zunächst in Düren und dann in Krefeld. Von 1964 bis 1977 war Dicke zudem Prosynodalrichter am Bischöflichen Offizialat in Aachen. Die Bischofsweihe empfing er im Aachener Dom durch den damaligen Aachener Bischof Dr. Johannes Pohlschneider. 1973 wurde er zum Residierenden Domkapitular am Hohen Dom zu Aachen ernannt. Von 1970 bis 2003 war er Mitglied der Kommission Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz, von 1976 bis 2003 Mitglied der Kommission für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz und deren Unterkommissionen Misereor sowie seit 1980 der Unterkommission missio, deren Vorsitzender er bis 1992 war. Weihbischof Dr. Dicke war von 1977 bis 2004 Vorsitzender des Caritasverbandes für das Bistum Aachen sowie von 1989 bis 2004 Bischofsvikar für das Caritaswesen im Bistum Aachen. Nach dem Tod von Bischof Dr. Klaus Hemmerle war er vom 23. Januar 1994 bis zum 10. Februar 1995 Diözesanadministrator des Bistums Aachen. Am 21. November 2003 wurde Weihbischof Dr. Gerd Dicke emeritiert.

Nach der Eucharistiefeier ist Gelegenheit, Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff und Weihbischof Dr. Gerd Dicke in der Aachener Citykirche St. Nikolaus zu begegnen und ihnen zu gratulieren. (iba / Te 003)