„...der sein Leben gibt für seine Freunde.“

Heute bei dir – in Mechernich: Andreas Girkens

Impuls 3 (c) unsplash
Impuls 3
Do 3. Okt 2019
Thomas Hoogen

Mut zur Mitmenschlichkeit – dafür steht Andreas Girkens.

Weil der Mechernicher Bäcker und Katholik trotz NS-Verbots Kontakt zu jüdischen Familien hatte, wurde sein Geschäft 1938 zerstört. Wegen Hörens von Feindsendern seit 1944 in Haft im Außenlager Köln-Deutz des KZ Buchenwald, starb er nach Folterungen dort am 3. Oktober 1944.

Mut zur Mitmenschlichkeit - Andreas Girkens bezahlte ihn mit dem Leben.

 

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.