… der sein Leben gibt für seine Freunde

Heute bei dir – in der Basisgemeinde: Alejandro Rey

… der sein Leben gibt für seine Freunde (c) unsplash.com
… der sein Leben gibt für seine Freunde
Fr 25. Okt 2019
Thomas Hoogen

Zu den unzähligen Opfern, die der interne bewaffnete Konflikt Kolumbiens in den letzten gut 50 Jahren gefordert hat, gehören viele Menschen, die für ihre vom christlichen Glauben motivierte Haltung und ihren Einsatz als Christen starben. 

Zu ihnen gehört auch Alejandro Rey. Der Campesino (Kleinbauer) war Katechet und Leiter einer christlichen Basisgemeinde. Er engagierte sich für den Zusammenschluss der christlichen Kleinbauerngemeinschaften und wurde am 25. Oktober 1988 im Departement Santander ermordet.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.