Zum Inhalt springen

Pforte der Hoffnung – Türen im Denken öffnen, Türen im Herzen öffnen

Türen weit auf - wie hier beim 1. Mai
Türen weit auf - wie hier beim 1. Mai

Alle 25 Jahre wird in Rom die Heilige Pforte geöffnet - so auch für das Kirchenjahr 2025.

Unter dem Leitwort "Pilger der Hoffnung" waren in diesem Jahr Gläubige und Pilgernde weltweit eingeladen, Hoffnung und Gemeinschaft zu erfahren.

Doch für viele Menschen in Arbeitslosigkeit und in schwierigen Lebenslagen scheint diese Hoffnung oft unerreichbar.

Hier setzen Arbeitsloseninitiativen an. Sie öffnen Türen, wo andere sie verschließen durch Beratung und praktische Hilfe, Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte oder als Bildungs- und Begegnungsorte.

 

Lassen Sie uns gemeinsam Türen in unseren Köpfen und Herzen öffnen!

 

Durch das Jahr hindurch - angefangen mit dem 1. Mai, dem Tag der Arbeit - sind zwei Pforten, gebaut von der JBH Stolberg und Spectrum, durch das Bistum gereist und haben im öffentlichen Raum immer wieder auf das Thema aufmerksam gemacht. So hatten viele Menschen die Möglichkeit, ihre Hoffnungsbotschaften zu teilen, sich darüber auszutauschen und unsere eigene "Heilige Pforte" weit aufzustoßen und hindurchzugehen. 

 

 

Die Pforte bei Tag und Nacht:Die Pforte der Hoffnung zur Nacht der offenen Kirchen

Die Pforte vor dem Aachener Dom
4 Bilder

Die Pforte steht als greifbares Zeichen der Hoffnung für Menschen, die von Ausgrenzung und Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind.

Sie macht sichtbar, dass gesellschaftliche Teilhabe und Arbeitsmarktintegration keine Einbahnstraße sind, sondern Türen geöffnet werden müssen im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Die Pforte zeigt, dass Menschen, die lange ohne Arbeit waren, wertvolle Beiträge leisten können, wenn sie echte Chancen und Unterstützung bekommen.

Sie fordert dazu auf, Solidarität praktisch zu leben und gesellschaftliche Verantwortung für Benachteiligte zu übernehmen Hoffnung stiften und Gerechtigkeit fördern.

Der 1. Sonntag im Mai ist Soli-Sonntag:Die Pforte vor dem Aachener Dom

Die Botschaft der Pforte an Pilger und Besucher aller Welt überbringen
8 Bilder

Inspiriert von der Pforte im Petersdom in Rom, die im Heiligen Jahr 2025 geöffnet ist und Pilger der Hoffnung aus aller Welt empfängt, hat SPECTRUM eine eigene Pforte der Hoffnung gebaut – als Einladung, über Teilhabe, Gerechtigkeit und gemeinsame Verantwortung nachzudenken. Das Projekt wurde von langzeitarbeitslosen Menschen unter Anleitung des Spectrum-Teams in wochenlanger Arbeit realisiert – nicht nur als äußeres Zeichen, sondern als gemeinsamer Prozess der kreativen Selbstwirksamkeit und stillen politischen Geste. Kleine Steine, große Wirkung – Diamond Painting als Ausdrucksform Die dargestellten Bibelszenen werden mit scheinbar banalen, industriell hergestellten Materialien in unsere heutige Zeit und Lebensrealität transportiert – und auch die Kritik, die diesem Material oft anhaftet, ist Teil des Ausdrucks. So entstehen Bilder, die bewusst Spannungen zwischen Inhalt und Medium offenlegen – und gerade dadurch aktuelle Fragen nach Glaube, Gesellschaft und Sichtbarkeit aufwerfen. Biblische Szenen – Grundrechte – Gesellschaftliche Verantwortung Unter den 16 Reliefen auf der Originalpforte im Petersdom finden sich die Wappen der jeweiligen Päpste. Doch anstelle päpstlicher Wappen werden an der Pforte der Hoffnung wesentliche Grundrechte sichtbar gemacht – und direkt mit den biblischen Szenen verbunden. Eine Einladung an die Gesellschaft Die Pforte der Hoffnung ist begehbar. Wer hindurchgeht, wird Teil einer symbolischen Geste: eine Tür öffnen – für sich, für andere, für neue Perspektiven.

Zwei Pforten - Gemeinschaftsaktion auf dem Katschhof:Impressionen vom 1. Mai 2025

Verschiedene Initiativen und Verbände präsentierten sich gemeinsam an einem Stand und zeigten, wie wichtig Solidarität und Zusammenarbeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen sind.
8 Bilder

Mit dabei waren Vertreter*innen der Jugendwerkstatt Amotima, des Katholikenrats Aachen, des Rheinischen Vereins, ReferentInnen des Bereichs Arbeitswelt und Betriebspastoral, von Pro Arbeit und des Koordinationskreises kirchlicher Arbeitsloseninitiativen (KoKreis).

Und als "Türöffner" die Pforte der Jugendwerkstatt Stolberg  und die Pforte von Spectrum.

Pforten der Hoffnung – Jahresprogramm 2025 Das diesjährige Jahresprogramm des KoKreises steht unter dem Motto „Pforten der Hoffnung“. Es macht deutlich, dass vielen Menschen in unserer Gesellschaft Türen verschlossen bleiben – sei es aufgrund von Arbeitslosigkeit, fehlender Qualifikation oder sozialer Ausgrenzung.

Die Arbeitsloseninitiativen setzen sich dafür ein, mit diesen Menschen in den Dialog zu treten, sie zu begleiten und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln. Zusammenarbeit, die Türen öffnet.

Die Stärke der Arbeitsloseninitiativen liegt im gemeinsamen Handeln. Neben den Initiativen selbst sind auch Verbände, die vier Bistumsregionen und der Diözesanrat der Katholiken im KoKreis vertreten. Langfristige Relevanz kirchlicher Arbeitslosenarbeit Auch in Zeiten des Fachkräftemangels bleibt die Arbeit der Initiativen unverzichtbar.

Denn nicht alle Menschen lassen sich problemlos in den Arbeitsmarkt integrieren. Die Bewertung von Menschen allein nach ihrer Produktivität greift zu kurz – es braucht Angebote, die auch „Unproduktiven“ neue Wege eröffnen. Wirtschaftliche Krisen und Strukturwandel, wie etwa in den Braunkohlerevieren, zeigen, wie schnell neue Herausforderungen entstehen können.

Von der Idee zur begehbaren Pforte:Die erste Pforte entsteht im gemeinschaftlichen Prozess

Spectrum gestaltet ein temporäres Kunstobjekt
4 Bilder

Die Pforte der Hoffnung ist ein temporäres Kunstobjekt im öffentlichen Raum, das in besonderer Weise Spiritualität, Teilhabe und gesellschaftspolitische Reflexion miteinander verbindet. Inspiriert von der Pforte im Petersdom in Rom, die im Heiligen Jahr 2025 geöffnet ist und Pilger der Hoffnung aus aller Welt empfängt, hat SPECTRUM eine eigene Pforte der Hoffnung gebaut – als Einladung, über Teilhabe, Gerechtigkeit und gemeinsame Verantwortung nachzudenken. Sie wurde im Mai 2025 erstmals vor dem Aachener Dom aufgebaut – und wird im Laufe des Jahres an weiteren Orten im Bistum Aachen zu sehen sein.

Das Projekt wurde von langzeitarbeitslosen Menschen unter Anleitung des Spectrum-Teams in wochenlanger Arbeit realisiert – nicht nur als äußeres Zeichen, sondern als gemeinsamer Prozess der kreativen Selbstwirksamkeit und stillen politischen Geste.

Kleine Steine, große Wirkung – Diamond Painting als Ausdrucksform
Die dargestellten Bibelszenen werden mit scheinbar banalen, industriell hergestellten Materialien in unsere heutige Zeit und Lebensrealität transportiert – und auch die Kritik, die diesem Material oft anhaftet, ist Teil des Ausdrucks. So entstehen Bilder, die bewusst Spannungen zwischen Inhalt und Medium offenlegen – und gerade dadurch aktuelle Fragen nach Glaube, Gesellschaft und Sichtbarkeit aufwerfen.

Biblische Szenen – Grundrechte – Gesellschaftliche Verantwortung
Unter den 16 Reliefen auf der Originalpforte im Petersdom finden sich die Wappen der jeweiligen Päpste. Doch anstelle päpstlicher Wappen werden an der Pforte der Hoffnung  wesentliche Grundrechte sichtbar gemacht – und direkt mit den biblischen Szenen verbunden.

Eine Einladung an die Gesellschaft
Die Pforte der Hoffnung ist begehbar. Wer hindurchgeht, wird Teil einer symbolischen Geste: eine Tür öffnen – für sich, für andere, für neue Perspektiven. Die Rückseiten der Türflügel sind mit Tafellack beschichtet. Besucher:innen der Installation sind eingeladen, mit Kreide eigene Botschaften zu hinterlassen: persönliche Schlüsselworte, Türöffner-Sätze oder Wünsche für eine offenere Gesellschaft. So entsteht ein kollektives Textfeld – eine offene Fläche für Gedanken, die sonst oft ungehört bleiben.