Neues Antragsverfahren auf „materielle Leistungen in Anerkennung des erlittenen Leids“ gestartet

Am 1. Januar 2021 ist das neue Antragsverfahren „Anerkennung von Leid“ gestartet. Es sieht Zahlungen an Betroffene bis zu einer Höhe von 50.000 Euro vor. Die Finanzierung der auf das Bistum Aachen zukommenden Zahlungen ist gesichert, ohne dass Kirchensteuermittel verwendet werden, die Liquidität beeinträchtigt wird oder Sparmaßnahmen an anderer Stelle ergriffen werden müssen. 

Im Bistum Aachen sind (Stand 22. Juni 2021) 83 Anträge auf Anerkennung von Leid bekannt, davon 63 Zweitanträge und 20 Neuanträge. Für die Erstanträge liegt 1 Leistungsbescheid vor, für die Folgeanträge liegen 6 Leistungsbescheide vor.

Die erforderlichen Rückstellungen sind zum 31. Dezember 2020 beim Bischöflichen Stuhl gebildet worden. Mit ihnen garantiert der Bischöfliche Stuhl, dass der Solidaritätsfonds jederzeit die Zahlungen an den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD), der die Anerkennungsleistungen an die Betroffenen auszahlt, vornehmen kann.