Neues Antragsverfahren auf „materielle Leistungen in Anerkennung des erlittenen Leids“ gestartet

Am 1. Januar 2021 ist das neue Antragsverfahren „Anerkennung von Leid“ gestartet. Es sieht Zahlungen an Betroffene bis zu einer Höhe von 50.000 Euro vor. Die Finanzierung der auf das Bistum Aachen zukommenden Zahlungen ist gesichert, ohne dass Kirchensteuermittel verwendet werden, die Liquidität beeinträchtigt wird oder Sparmaßnahmen an anderer Stelle ergriffen werden müssen. 

Bis März 2021 sind dem Bistum Aachen 89 Anträge auf Anerkennung von Leid bekannt, davon 74 Zweitanträge und 15 Neuanträge. Die erforderlichen Rückstellungen sind zum 31. Dezember 2020 beim Bischöflichen Stuhl gebildet worden. Mit ihnen garantiert der Bischöfliche Stuhl, dass der Solidaritätsfonds jederzeit die Zahlungen an den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD), der die Anerkennungsleistungen an die Betroffenen auszahlt, vornehmen kann.