Bistumsweite Aktion „Stories of Hope“:Geschichten von Hoffnung und Mut

Aachen. Was verstehen jungen Menschen unter Hoffnung? Wie gehen sie mit schwierigen Ereignissen um? Was macht ihnen Mut? Das wollte das Bistum Aachen mit der Aktion „Stories of Hope“ herausfinden. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der Region waren dazu aufgerufen, ihre eigenen Geschichten über Hoffnung zu erzählen – Geschichten, die eine vierköpfige Bistumsjury begeisterten und bewegten. „Es war spürbar, wie viel Herz in den ganz unterschiedlichen Beiträgen steckte“, sagt Alina Mielke-Handschuhmacher, Jurymitglied und Referentin für Schulpastoral in der Abteilung Schule und Hochschule im Bischöflichen Generalvikariat. Pastoralreferent Dr. Stefan Voges, ebenfalls Jurymitglied und Leiter des Fachbereichs geistlich Leben im Bistum Aachen, ergänzt: „Die Auswahl der Gewinner fiel alles andere als leicht.“ Vor allem der Fleiß und die Sorgfalt, mit der die jungen Menschen gearbeitet hätten, habe ihn beeindruckt. Die Wahl fiel schließlich auf sechs Gewinnergruppen.
In Freundeskreis und Familie nach Themen gesucht
„Für mich war das Spannendste an den eingesendeten Projekten, dass sich die Kinder und Jugendlichen in ihrer Lebenswelt auf die Suche nach Geschichten gemacht haben“, sagt Voges. „Mit Symbolen, mit Musik und Bildern haben sie eigene Erzählungen dargestellt.“ Im Freundeskreis und in der Familie fanden die Schüler Berührungspunkte mit dem Thema Hoffnung. „Stories of Hope“ half den Schülern, positiv auf eigene Erfahrungen zu blicken. Gleichzeitig war es erklärtes Ziel, die mediale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen zu stärken. So entwickelten sie Storyboards für ihre Geschichten, machten sich Gedanken über musikalische Begleitung oder sammelten Expertise mit den Medien Video und Audio. Denn auch das war Bestandteil von „Stories of Hope“: Bei der Wahl ihrer Ausdrucksform waren die jungen Menschen vollkommen frei – manche sprachen im Podcast über schwierige Erlebnisse, andere gestalteten ein interaktives Buch zum Thema Hoffnung oder ein Diorama über die Hoffnungen eines Mädchens, das in prekären Verhältnissen lebt. Eine Gruppe drehte ein Stop-Motion-Video mit Playmobilfiguren. Mehr als 2.000 Fotos waren nötig, um die Geschichte zu animieren. „Das Engagement hat uns wirklich begeistert“, sagt Mielke-Handschuhmacher. „Die kreativen, zum Nachdenken anregenden und auch inspirierenden Arbeiten haben gezeigt, wie wichtig und Hoffnung gebend Familie und Freunde sind. Und wie wichtig es ist, nie aufzuhören von Hoffnung und Hoffnungsgeschichten - seien sie noch so kurz - zu erzählen.“