Das familiäre Leben aufrecht erhalten

Politik und Wirtschaft müssen jetzt besonders die stark unter Druck stehenden Familien unterstützen

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Datum:
Fr 20. Mär 2020
Von:
Diana Emmelheinz

Angesichts der bundesweiten Schul- und Kitaschließungen sieht der Familienbund der Katholiken Familien mit massiven Herausforderungen konfrontiert und fordert Politik und Wirtschaft zur ihrer Unterstützung auf.

Der Verband begrüßt die Strategie der Bundesregierung, möglichst viele öffentliche Einrichtungen zu schließen, um möglichst weite Teile der Bevölkerung vor einer Coronainfektion zu schützen, weist aber auf die drastischen Folgen für Familien hin. „Der Staat kann sich auf die Familien verlassen“, erklärte Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann heute in Berlin. „Zu Zeiten, in denen öffentliche Einrichtungen als Schutzmaßnahme schließen müssen, sind Familien in den allermeisten Fällen in Familien gut aufgehoben. Doch Familien sind jetzt mehr denn je gefordert und brauchen die besondere Unterstützung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“ Konkret fordert der Familienbund als erste Maßnahme unter anderem, dass sofort die im Koalitionsvertrag versprochene zweite Stufe der Kindergelderhöhung von 15 Euro pro Kind rasch vorgezogen werde. So ließen sich die zusätzlichen Kosten, die Familien zu Hause während der Schul- und Kitaschließungen entstünden, zumindest teilweise kompensieren. „Hier steht die Bundesregierung gegenüber den Familien im Wort und jetzt in besonderer Verantwortung. Familien sind der effektivste und krisensicherste Kinderbetreuungsdienst der Nation.“ 

Der Familienbund der Katholiken hat hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Pressemitteilung Das familiäre Leben aufrecht erhalten