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Bischof Dieser feiert Pilgermesse in Kornelimünster :Gemeinsam unterwegs im Glauben

Pilgermesse in Kornelimünster
Datum:
Do. 17. Sept. 2026
Von:
Abteilung Kommunikation

Bevor Bischof Dr. Helmut Dieser mit den Katholikinnen und Katholiken des Pastoralen Raums Kornelimünster/Roetgen die Pilgermesse in der Propsteikirche feierte, machte er sich zunächst selbst als Pilger auf den Weg. Mit der Initiative Bewahrung der Schöpfung hatte Veronika Rütters‑Kreiten eine rund drei Kilometer lange Pilgerwanderung vorbereitet – in Erinnerung an die Tradition, dass Menschen aus dem Münsterländchen früher aus vielen Richtungen nach Kornelimünster pilgerten, um die Korneliuswallfahrt zu feiern. Immer wieder luden Wegkreuze entlang der Strecke zu kurzen Impulsen ein, zugleich bot der Weg Raum für intensive Gespräche und Begegnungen.

Der Leitungskreis stellt sich vor 

In der anschließenden Pilgermesse stellte der Bischof zwei neue Mitglieder des Leitungskreises vor: Nicole Suchodoll, die seit dem 1. April ehrenamtlich mitarbeitet, sowie Julia Schmitt, Verwaltungsleiterin des Pastoralen Raums. Suchodoll beschreibt ihre neue Aufgabe als „super Chance“, Projekte voranzubringen – auch wenn die Verbindung von Ehrenamt und Leitungsverantwortung herausfordernd sei. Bischof Dieser betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer gemeinschaftlichen Leitung, die neben Priestern auch andere pastorale Dienste einschließt. Auch Pastoralassistent Nils Gerets nutzte die Messe, um sich den Gläubigen vorzustellen. „Ich bin dankbar, dass ich meine Assistenzzeit hier verbringen darf. Der Pastorale Raum ist groß, vielfältig und ich habe bereits spüren dürfen, dass auch die Menschen großartig und vielfältig sind.“ 

Die Orte von Kirche sichtbar machen 

In seiner Predigt widmete sich Bischof Dieser der Frage, wie christlicher Glaube heute erfahren, gelebt und weitergegeben werden kann. Seine Antwort: durch eine missionarische Neuausrichtung der Verkündigung. In einer Zeit, in der Glaube und Kirchenzugehörigkeit nicht mehr selbstverständlich seien, müsse die Pastoral stärker auf ein missionarisches Handeln ausgerichtet werden. Die Messe bot zugleich Raum, das Engagement der vielen Gruppen und Orte von Kirche im Pastoralen Raum sichtbar zu machen. Vor der Gabenbereitung wurden symbolische Gegenstände wie eine Kinderbibel, ein Notenblatt oder ein Grablicht zum Altar gebracht – Zeichen für die Vielfalt der Angebote von Kindergottesdiensten über Beerdigungsdienste bis hin zum Chorgesang. Für die musikalische Gestaltung hatten Klara Rücker und Kantorin Karin Bell eigens einen Projektchor gegründet, in dem rund 50 Sängerinnen und Sänger aus zahlreichen Chören des Pastoralen Raums mitwirkten.

Nach der Pilgermesse blieb Zeit für Gespräche mit dem Bischof – oder für einen persönlichen Segen, etwa für das eigene Fahrrad.