Zwei Stabwechsel an entscheidenden Stellen

Nationale Versöhnungskommission und Sozialpastoral neu besetzt

Nationale Versöhnungskommission (c) Nationale Versöhnungskommission
Nationale Versöhnungskommission
Datum:
Do. 24. Feb. 2022
Von:
Carina Delheit

Bei ihrer Februar-Vollversammlung haben die kolumbianischen Bischöfe bei zwei Organisationen, die auch wichtige Partnerinnen in der internationalen Zusammenarbeit sind, durch Neuernennungen einen Generationenwechsel bewirkt.

Zum neuen Leiter der Nationalen Sozialpastoral/Caritas Colombiana wurde der aus dem Erzbistum Cartagena stammende Padre Rafael Castillo Soto ernannt. Er war bisher Leiter des Programms Entwicklung und Frieden in den Erzdiözesen Cartagena und Barranquilla. Padre Castillo löst als neuer Nationaldirektor Monsignore Héctor Fabio Henao Gaviria ab, der die Sozialpastoral auf Landesebene mit Sitz in der kolumbianischen Bischofskonferenz 24 Jahre lang leitete. Monsignore Henao war zuletzt im September 2021 während der Partnerschaftswoche Aachen-Kolumbien in Aachen zu Gast.

Auch bei der Ernennung des neuen Generalsekretärs der Nationalen Versöhnungskommission (CCN) findet nach über 20 Jahren ein Amtswechsel statt. Mit Padre Eliécer Soto Ardila übernimmt ein Priester des Bistums Barrancabermeja, der bislang Diözesandirektor der Sozialpastoral von Barrancabermeja war und sich in der Versöhnungsarbeit der dortigen Krisenregion Magdalena Medio engagiert hat. Sein Vorgänger Padre Darío Echeverri González CMF war seit 2001 als Generalsekretär der CCN tätig, Sie ist keine kirchliche Einrichtung sondern ist mit Mitgliedern aus Staat, Zivilgesellschaft und Kirche besetzt. Da der Kommissionsvorsitzende stets der Vorsitzende der kolumbianischen Bischofskonferenz ist, hat auch die CCN ihr Büro am Sitz der kolumbianischen Bischofskonferenz. Padre Echeverri war in den vergangenen Jahren in Deutschland u. a. 2019 als Kampagnengast von Adveniat und 2016 als Referent beim Katholikentag in Leipzig präsent.