Vielfältig verbunden

Eindrücke vom Gemeinsamen Gebetstag 2020 im Bistum Aachen und in Kolumbien

Sonntagsmesse in der Pfarrei Santo Domingo in Casabianca, Tolima (c) privat
Sonntagsmesse in der Pfarrei Santo Domingo in Casabianca, Tolima
Datum:
Mi 9. Sep 2020
Von:
Carina Delheit

In zahlreichen Orten und Formen wurde am vergangenen Wochenende anlässlich des Gemeinsamen Gebetstages in Kolumbien und im Bistum Aachen der Partnerschaft und vor allem der Menschen aus den jeweiligen Partnerschaftsbezügen gedacht.

Im Bistum Aachen stand in diesem Jahr die Situation in Kolumbien angesichts der Pandemie durch COVID 19 im Vordergrund.

Monseñor Elkin Álvarez, der Generalsekretär der kolumbianischen Bischofskonferenz, schickte anlässlich des gegenseitigen Gedenkens Grüße an die Aachener Schwesterkirche, besonders an all jene, die er bei den letzten Besuchen aus Aachen persönlich kennen gelernt hat.

Das Priesterseminar in Cali begann am vergangenen Freitag eine Reihe von digitalen Workshops mit den einzelnen Studienjahrgängen, bei denen die aktuell in der Sozialpastoral Cali tätige Fachkraft Claudia Witgens in Wort und Bild Einblicke in das Bistum Aachen gab/gibt und mit den Seminaristen über die Partnerschaft der beiden Kirchen ins Gespräch kam/kommt.

Das Foto zeigt die passend zum Gebetstag gestaltete Sonntagsmesse in der Pfarrei Santo Domingo in Casabianca, Tolima (Bistum Líbano-Honda).

Auch im Bistum Aachen kam in Gemeinden und Gottesdiensten quer durchs Bistum das Partnerland Kolumbien vor: Im Aachener Dom etwa sang der Mädchenchor der Domsingschule bei einer der Messfeiern u. a. das im Aachener Gotteslob enthaltene kolumbianische Lied "Um zu lieben braucht Jesus Christus dich".

Mit dem kolumbianischen Priester Luis Carlos Hinojosa, derzeit als Fachkraft zur Förderung der Partnerschaft im Bistum, war in mehreren Vorabend- und Sonntagsmessen in Aachen und Düren auch ein lebendiger Vertreter der Partnerkirche präsent und stieß mit seinen Impulsen zur Partnerschaft und Einblicken in seine Heimat auf reges Interesse.

Bei einem Gottesdienst an der Mahnwache im Erkelenzer Ortsteil Lützerath wurde die Verbindung zum Partnerland durch die hier wie dort geförderte und aus Kolumbien nach Deutschland transportierte Kohle in ihrer hier wir dort zerstörerischen Dimension für Umwelt und dörfliche Strukturen deutlich.