Neuer Erzbischof für Nueva Pamplona

Mons. Jorge Ossa neunter Metropolit in Nordostkolumbien

Erzdiözese Nueva Pamplona (c) CEC
Erzdiözese Nueva Pamplona
Fr 25. Okt 2019
Carina Delheit

Papst Franziskus hat Monseñor Jorge Ossa, den bisherigen Bischof von Santa Rosa de Osos, zum neuen Erzbischof von Nueva Pamplona ernannt.

Die am Osthang der Ostkordillere gelegene Stadt Pamplona im heutigen Departement Norte de Santander wurde bereits 1549 von spanischen Eroberern gegründet und wird heute von ca. 60.000 Menschen bewohnt. Die Bevölkerungszahl des Erzbistums Nueva Pamplona beträgt 220.000 (davon 210.000 katholisch). Mit Gründung 1835 gehört Nueva Pamplona nach den vier Kolonialdiözesen Santa Marta, Cartagena, Popayán und Bogotá zu einem der ältesten Bistümer Kolumbiens. Die Erhebung zum Erzbistum erfolgte 1956. Die gleichnamige Kirchenprovinz, zu der neben der Metropolie die Diözesen Arauca, Cúcuta, Ocaña und Tibú gehören, liegt in der Grenzregion zu Venezuela und ist deshalb massiv von der aktuellen Fluchtwelle aus dem Nachbarland geprägt, in der schon mehrere Millionen Venezolaner ihr Land verlassen haben.

Der neuernannte Erzbischof wurde 1956 im Departement Antioquia geboren und 1982 für die Pazifikdiözese Istmina-Tadó zum Priester geweiht. 2003 wurde Monseñor Ossa Bischof von Florencia, dem "Tor zur kolumbianischen Amazonasregion", 2011 Bischof von Santa Rosa de Osos in seinem Heimatdepartement. Aufgrund einer Studienzeit in Innsbruck ist er einer der wenigen deutschsprachigen Bischöfe Kolumbiens.