Neuer Bischof für Málaga-Soatá

Bisheriger Generalvikar zum fünften Bischof ernannt

Félix María Ramírez Barajas (c) CEC
Félix María Ramírez Barajas
Datum:
Mo. 18. Juli 2022
Von:
Carina Delheit

Papst Franziskus hat den bisherigen Generalvikar des Bistums Málaga-Soatá und Kathedralpfarrer von Málaga, Félix María Ramírez Barajas, zum fünften Bischof dieser Diözese ernannt.

Der Neuernannte wurde 1962 im Bistumsgebiet von Málaga-Soatá geboren und nach Studien in Bucaramanga und Rom 1988 zum Priester seiner Herkunftsdiözese geweiht. Neben Einsätzen als Gemeindeseelsorger in seinem Bistum und in Peru war er auch in der Priesterausbildung in Bucaramanga tätig. 2014 erfolgte die Ernennung zum Pfarrer der Kathedrale Mariä Empfängnis in Málaga, 2019 die zum Generalvikar von Málaga-Soatá.

Das ländliche Bistum Málaga-Soatá wurde 1987 von der Erzdiözese Bucaramanga abgetrennt und erstreckt sich vom äußersten Osten des Departements Santander bis zum  Norden des Departements Boyacá. Die Bistumsfläche ist etwa dreimal so groß wie die des Bistums Aachen, allerdings leben im Bistumsgebiet mit etwas über 100.000 Menschen nur 5% der Aachener Bistumsbevölkerung (2 Mio.). In der Kleinstadt Málaga, die auch  Bischofssitz ist, leben knapp 20.000 Menschen. Wie das deutlich kleinere Soatá im Nachbardepartement wurde Málaga in den 1540ern von spanischen Eroberern gegründet. Die Stadt bestand zunächst nur wenige Jahre, bevor sie zerstört und erst 150 Jahre später wieder aufgebaut wurde. Im Bistum Málaga-Soatá gibt es 31 Pfarreien, in denen 171 Priester tätig sind.