Kolumbiens Bischöfe besorgt um Amazonien

Kolumbianische Bischofskonferenz (c) Kolumbianische Bischofskonferenz
Kolumbianische Bischofskonferenz
Mo 2. Sep 2019
Carina Delheit

Angesichts der aktuellen Zerstörung von Waldgebieten durch Brände in der Amazonasregion äußern die Bischöfe Kolumbiens große Besorgnis. Das Partnerland des Bistums Aachen gehört zu den Anrainerstaaten des riesigen Amazonasbeckens. Zwölf Bischöfe werden daher im Oktober Kolumbien auch bei der Sondersynode in Rom für Amazonien vertreten.

Im Anschluss an Presseerklärungen des Netzwerks REPAM für alle Diözesen Gesamt-Amazoniens und des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM aus gleichem Anlass zeigen sich die kolumbianischen Bischöfe bestürzt über das Ausmaß der Zerstörung. In dem von den Vorsitzenden der kolumbianischen Bischofskonferenz unterschriebenen Statement wird betont, dass es sich hierbei um eine Tragödie handelt, deren Folgen weit über die Region der lokalen Brandherde hinausgehen. Es sei wichtig, auch die humanitären und sozialen Folgen zu bedenken, die diese Katastrophe für die dort lebende Bevölkerung bedeute. Auch seien die negativen Konsequenzen für Kolumbien nicht zu unterschätzen, die durch die Verwüstung in neun kolumbianischen Departements entständen, da die betroffenen und angrenzenden Regionen des Landes mehr als 40% des kolumbianischen Territoriums ausmachten.

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