Erzbischof von Ibagué im Ruhestand

Altersbedingter Rücktritt nach 16 Jahren in Tolima

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Do 25. Apr 2019
Anja Klingbeil

Papst Franziskus hat am 20. März das aus Altersgründen eingereichte Rücktrittsgesuch von Monseñor Flavio Calle Zapata, dem Erzbischof von Ibagué angenommen. Der Geistliche wurde 1944 im antioquenischen Bistum Santa Rosa de Osos geboren. Nach Studien in seiner Bischofsstadt wurde er 1968 von Papst Paul VI. bei dessen Kolumbienbesuch in Bogotá zum Priester geweiht und war danach in seiner Heimatdiözese als Seelsorger tätig. Nach Promotionsstudium in Rom und weiteren Einsätzen in Santa Rosa leitete er ab 1989 in seinem ersten Bischofsamt die Territorialprälatur Alto Sinú (heute Bistum Montelíbano) in Nordwestkolumbien. 1993 wurde er Bischof der Diözese Sonsón-Rionegro in seinem Heimatdepartement Antioquia. 2003 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof von Ibagué. Erst 2018 war die Aachener Partnerschaftskommission auf ihrer Kolumbienreise auch in Ibagué gewesen und hatte den Erzbischof dort getroffen.