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Von der ersten Idee bis zum Realitätscheck:Mit Kindern durchs Kirchenjahr – mobil, spielerisch, zum Ausleihen

Die Ausstellung Komm mit durch's Kirchenjahr ist mobil
Datum:
Do. 15. Jan. 2026
Von:
Kommunikation

Das Kirchenjahr für Familien greifbar, hörbar und fühlbar machen – ganz wortwörtlich. Denn die Wander-Ausstellung „Komm mit durchs Kirchenjahr“ lädt genau dazu ein. Auf sieben mobilen Holzwänden werden zentrale kirchliche Feste und Bräuche spielerisch erklärt. Die Wanderausstellung kann ausgeliehen und direkt vor Ort präsentiert werden – in Kirchen, Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen. So wird das Kirchenjahr für Groß und Klein erlebbar. 

Seit Januar 2024 arbeiten Diana Emmelheinz, Referentin für Familien und Paare, und Ulrike Riemann-Marx, Referentin für Kita-Pastoral und Religionspädagogik, daran, die kirchlichen Zeiten in Form zu gießen. Ziel ist es, Familien mit Kindern jeden Alters zu erreichen – auch mit Kleinkindern. Die Ausstellung umfasst sieben Boards zu den Themen Kirchenjahr, Fastenzeit, Ostern, Pfingsten, Erntedank, Advent und Weihnachten. Jedes präsentiert die zentrale Botschaft des Festes in kindgerechter Sprache, ergänzt durch Spiele, Hörstationen und Entdeckungsaufträge. 

„Wir haben Kinder und Familien, auch mit Kleinkindern, im Blick und dachten, es wäre doch schön, wenn die sich nicht irgendwohin aufmachen müssten, sondern vor Ort die Möglichkeit hätten, sich auf spielerische Art und Weise mit dem Kirchenjahr auseinanderzusetzen“, berichtet Diana Emmelheinz. So sei die Idee einer mobilen Variante der Ausstellung entstanden.  

Ein langer Weg von der Projekt-Idee bis zum ersten Live-Test liegt hinter dem Team. „Schwierig war es zu Beginn, erste inhaltliche Entscheidungen zu treffen. Was wir machen und was wir vor allem weglassen wollen“, berichtet Ulrike Riemann-Marx. Denn das Kirchenjahr bietet eine Fülle von möglichen Themen wie Heiligenfeste oder Brückentage, die nicht alle berücksichtigt werden konnten. Herausgekommen sind mit finanzieller Unterstützung der Bischof-Klaus-Hemmerle-Stiftung zur Förderung pastoraler Dienste im Bistum Aachen nun sieben mobile Holzwände zu ausgewählten Themen des Kirchenjahres.

Für jeden Bereich hat das Projektteam überlegt, was die zentralen Botschaften des Festes sind und wie man sie für die Zielgruppe ansprechend gestalten kann. „Es ist ja ein riesiger Unterschied, ob die Kinder im Vor- oder im Grundschulalter sind. Die einen können lesen und sich selbstständig Dinge erschließen, die anderen brauchen etwas, dass sie erforschen können“, weiß Diana Emmelheinz. Mit einer Agentur im Rücken, einer Grafikerin und einem Produktentwickler wurden dann Informationen, kleine Spiele, Hörstationen und weiterführende Ideen zu den sieben Themen entwickelt. 

Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie ausgeliehen werden kann. Kirchengemeinden, Schulen und Kitas können sie direkt vor Ort zeigen, ohne dass Familien weite Wege zurücklegen müssen. Eine ausführliche Website bietet zusätzliche Inhalte, weiterführende Ideen und Umsetzungstipps – damit die Ausstellung auch zu Hause weiterwachsen kann. Dabei findet jedes Alter einen Zugang – jüngere Kinder erforschen aktiv, ältere lesen selbstständig und können Bezüge tiefer erfassen. Und das kommt an: In einer Kindertagesstätte in Langerwehe sowie beim Martinsmarkt wurde ausgiebig getestet. Besonders die Hörstation zu Ostern erwies sich als Publikumsliebling: Eine Sprecherin liest die Geschichte vom Palmsonntag bis Ostern vor.