Kleine Chronologie der Partnerschaft Aachen-Kolumbien
1961 reagieren die deutschen Bischöfe auf den Aufruf des Papstes an die Ortskirchen des Globalen Nordens zur Solidarität mit dem Globalen Süden und organisieren eine Weihnachtskollekte für Lateinamerika, wo der Priestermangel im Verhältnis zur Katholikenzahl am größten ist. Die Wiederholung dieser Kollekte ist der Beginn des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat.
Zusätzlich nehmen einzelne deutsche Bistümer Kontakt zu einem Land in Lateinamerika auf - so auch Aachen mit Kolumbien: der Beginn der Partnerschaft dieser beiden Ortskirchen.
Weitere Verbindungen folgen:
- Bischof Klaus Hemmerle reist als erster Aachener Bischof mehrmals ins Partnerland Kolumbien (Ende der 1970er bis Anfang der 1990er)
- 1988 Gründung von action pro colombia: Hilfe für Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien und Unterstützung von Friedensinitiativen dort
- seit 1993 Entsendung von Aachener Freiwilligen nach Kolumbien durch katholische Verbände (Sozialer Dienst für Frieden und Versöhnung); seit den 2000ern kolumbianische Freiwillige im Bistum Aachen
- seit 2003 Gemeinsamer Gebetstag in Kolumbien und im Bistum Aachen
- seit 2008 Runder Tisch/Forum Partnerschaft im Bistum Aachen für Austausch und Weiterentwicklung, seit 2023 Partnerschaftsgruppe in Kolumbien
- seit 2012 Personaleinsätze von Fachkräften in Kolumbien, entsandt vom Bistum Aachen
- seit 2014 Stipendien des Bistums Aachen für Master-Studierende Sozialer Arbeit an der Katho Aachen
- seit 2022 Gemeinsame Partnerschaftswoche im September
Heute beleben zahlreiche Gruppen und Initiativen die Partnerschaft und setzen soziale, kulturelle, religiöse und politische Akzente. Voneinander Lernen sowie solidarisches Handeln und spirituelle Verbundenheit prägen den Austausch.
