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Krankenhauskirche St. Elisabeth, Hohenlind
 
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Ostergedanke im Jahr 2026

Ich will mein altes Leben zurück - wie oft habe ich diesen Satz in der Klinikseelsorge, während der Corona-Pandemie und in der seelsorglichen Begleitung von Menschen gehört. Er erschrickt mich. Weil er Entwicklung schwierig machen kann: Das Akzeptieren einer sich geänderten Lebenssituation verbunden mit dem Blick in die Zukunft.

 

Wachsam die Veränderungen wie den (Wieder-) Einstieg in den Beruf oder den Ruhestand, den Auszug der Kinder oder den Tod eines mir nahestehenden Menschen, die Einschränkungen, die Kränkungen, die Verletzungen, die klar benannte begrenzte Lebenszeit in den Blick nehmen und – nach vorne schauend – gestalten, auch mit den schlechtestenfalls sehr beschränkten Möglichkeiten. Nein, ich spreche nicht dem reflexionslosen Optimismus das Wort. In ihm sehe ich eine vertane Chance - nämlich die zu trauern, mit allem, was dazu gehört. Das braucht der Blick und der Weg nach vorne in die Zukunft.

Was ich damit meine? Mit Herz und Hirn erfassen, was die Veränderungen im Beruf, in der Umwelt, in Beziehungen, eine Krebsdiagnose, ein Herzinfarkt, der Auszug der Kinder, der Tod eines Menschen, die Gebrechen des Älterwerdens und Alters bedeuten. Dies ist eine Entwicklungschance des Lebens. Mit Ereignissen dieser Art geht Unsicherheit, Abwarten müssen, Enttäuschung, Ausgeliefertsein, Schmerzen, Leere, Ohnmacht, Angst um sich und um die Menschen, die mir etwas bedeuten; ein Bewusstsein dafür, nicht alles in der Hand zu haben, einher.

Diese Phase zu durchleben – und nicht mit dem Blick zurück zu ignorieren - birgt die Chance zu reifen. Die meisten Menschen haben – um es positiv auszudrücken – mehrere Gelegenheiten dazu. Dieses Durchleben von Krise, Abschied, Trauer und Neuausrichtung ist wie die Nacht des Gründonnerstags, wie Karfreitag, Karsamstag und Ostern.

Im Johannesevangelium steht in Kapitel 20: „Am Abend dieses ersten Tages nach dem Sabbat, als die Jüngerinnen und Jünger hinter geschlossenen Türen saßen aus Angst vor der jüdischen Obrigkeit, da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: »Friede sei mit euch!« Als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite.“

Der Text aus dem Johannesevangelium verdeutlicht für mich wie wichtig es ist, die Veränderungen und Abschiede zu durchleben. Jesus erscheint den Jüngerinnen und Jüngern nach seiner Auferstehung. Er ist auf neue Weise in ihrer Mitte. Zugleich sind seine Wunden die Zeichen, mit denen er sich zu erkennen gibt. Sie sind durch die Auferstehung nicht verschwunden, was ja naheliegend sein könnte. Sein Leben und sein Leiden ist nicht verloren gegangen, es bleibt ein Teil seines neuen Seins. Jesus, der die Menschen und das Menschenleben liebte, wurde gewandelt, ohne sein gelebtes Leben und Leiden aufzugeben. Es bleibt Ausdruck seiner selbst.

Die Verwundbarkeiten, die uns durch Lebensereignisse zugefügt werden, die wir auf verschiedene Weise erlitten haben, gehören zu uns dazu. Sie trauernd zu durchleben und uns mit ihnen neu auszurichten, ist neues Leben - nicht altes Leben zurück. Im neuen Leben ist unser altes Leben nicht verschwunden. Es ist Ausweis unserer Selbst, woran die anderen uns erkennen können. Vielleicht einfühlsamer, liebevoller, klarer, nach- und umsichtiger mit uns selbst und anderen – verwandelt. Neues Leben im Alten.

Ich wünsche Ihnen und dir ein frohes und gesegnetes Osterfest, das Leben und Zuversicht für Neues schenkt!
Ihre/deine Ida Prinz-Hochgürtel


 
 
Veranstaltungen, zu denen ich herzlich einlade
 
  
  
 
 
Predigerinnentag_2026
 
© Predigerinnentag_2026
Predigerinnentag 2026
 

Im Jahr 2020 hat die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) den Predigerinnentag ins Leben gerufen, um mehr Gleichberechtigung in der katholischen Kirche einzufordern. Von Jahr zu Jahr trauen sich mehr Frauen, das Wort Gottes öffentlich auszulegen. Der Zeitraum des Predigerinnentags beginnt mit dem Fest der heiligen Katharina von Siena am 29. April und endet am 17. Mai, dem Fest der Apostelin Junia.

Interesse in diesem Jahr – z.B. in Wort-Gottes-Feiern - mitzumachen?

Für ehrenamtlich engagierte Wortgottesdienstleiterinnen biete ich eine Ideenbörse mit Austausch an.

Dienstag, 21. April 2026, 19 bis 21 Uhr Franziskushaus Schleiden, Klosterplatz 1

Anmeldung bitte bis Freitag, 17.4.

Zu zwei Textstellen werden Ideen für eine Predigt gesammelt und Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt

  • Ostersonntag, Apostelgeschichte 6,1 - 7 und
  • Gedenktag der heiligen Junia am 17.5., Brief an Gemeinde in Rom 16,7

Angebote der kfd – auch liturgische Bausteine und Angebote für Predigerinnen: www.kfd.de/predigerinnentag

 
 
  
  
 
 
Frühstück
 
© Bild von Peggychoucair auf Pixabay
Frauenfrühstücks-Treff
 

Mittwoch,  29. April  2026, von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr

mit kurzem Impuls zu „Hexen - in der Eifel und weltweit, bis heute“

Franziskushaus in Schleiden, Klosterplatz 1, Parterre

 Frauen verschiedener Generationen, Konfessionen, Religionen, Kulturen und Lebenssituationen können miteinander Frühstücken und in’s Gespräch kommen, kurzer Impuls
die Kosten des einfachen Frühstücks werden umgelegt
ein/zwei Frauen beteiligen sich beim Vorbereiten (ab ca. 8.20 Uhr) oder Aufräumen, bitte bei der Anmeldung mit angeben

Anmeldung  bis Montag, 27. April

 

 
 
  
  
 
 


Popchorwochenende


 
Hinweis für Sängerinnen
 

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Hinweis für Hörerinnen,
 

die sich für die politische Bewegung des Feminismus interessieren, der die Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Gesellschaft einfordert und der gerade frauenverachtenden Gegenbewegungen ausgesetzt ist. 

 

» zur Webseite

 
 
Programm für das 1. Halbjahr 2026
 

als Download

 

» Programm Frauenseelsorge Eifel 1/2026