Pfarrei St. Marien Baesweiler :Kreuzweg auf den CAP‑Hügel in Baesweiler

Die Fastenzeit lädt uns als Kirche ein, den Weg Jesu bewusster mitzuvollziehen – nicht nur im Gebet, sondern auch mit unserem eigenen Körper, Schritt für Schritt. In der Pfarreiengemeinschaft Baesweiler entsteht dazu ein besonderes Angebot,.
Die Gemeinde lädt ein, gemeinsam einen Kreuzweg zu gehen: vom Fuß des Hügels im Carl‑Alexander‑Park hinauf auf das Plateau, begleitet von einem Holzkreuz. Der Weg ist anspruchsvoll. Bis zu 80 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Dieser Anstieg macht erfahrbar, was der Kreuzweg Jesu bedeutet: Er war kein innerlicher Gedanke, sondern ein realer, schwerer Gang. Ein Weg, der Kraft kostet, Atem, Zeit – und der uns zugleich neu ausrichtet.
Der CAP‑Hügel selbst ist ein Ort, der diese Erfahrung vertieft. Wo einst Bergbau war, harte Arbeit, Erschöpfung und Verletzungen, ist heute ein Ort des Wandels entstanden: aus einer dunklen Halde wurde ein Ort der Weite, der Aussicht, des Atemholens. Diese Verwandlung spricht eine stille, aber klare Sprache: Leid und Mühsal haben nicht das letzte Wort.
Genau diese Hoffnung trägt auch der Kreuzweg Jesu in sich. Er ist kein Weg des Scheiterns, sondern ein Weg der Treue Gottes. Wer den Hügel hinaufgeht, verbindet seine eigenen Fragen, Sorgen und Lasten mit diesem Weg. Jede Station wird zu einem Ort des Gebets – für sich selbst, für andere, für die Stadt Baesweiler.
Oben endet der Kreuzweg in Stille. Der Blick weitet sich. Vielleicht ist das ein Bild für die Fastenzeit selbst: Sie führt nicht ins Dunkel, sondern öffnet den Blick für Ostern.
Wir treffen uns am Dienstag, 17. März 2026, um 17.30 Uhr am markanten Bergfoyer.