Es weihnachtet… :Das Basteln goldfunkelnder Sterne entführt in vergangene Zeiten
Die Adventszeit ist eine der schönsten im Jahr. Wenn es draußen früh dunkel wird, kann sich die Familie bei warmem Kerzenschimmer zusammensetzen. Die Kinder freuen sich auf den Nikolaus und das Christkind, aber der Zauber der Vorfreude bei alt und jung wird noch erhöht, wenn sie sich mit weihnachtlichen Basteleien beschäftigen, an denen alle Freude haben.
Warum also nicht mit einfachen Mitteln hübschen weihnachtlichen Schmuck für die Wohnung und den Christbaum selbst anfertigen? Das Material ist leicht zu beschaffen: Verschiedenfarbige Metallfolie oder Goldpapier gibt es in Bastelläden, eine Papierschere verfügt vermutlich jeder Haushalt. Falls Klebstoff benötigt wird, greift man am besten auf lösungsmittelfreie Ware zurück.
Sterne für den Christbaum oder für Adventszweige sind leicht herzustellen. Die Grundform ist einmal der Kreis, alternativ ein Quadrat. Auf zweifarbiger Folie schlagen Sie mit dem Zirkel einen Kreis in gewünschter Größe. Alternativ können Sie auch verschieden große Gläser verwenden. Die kreisförmigen Folien falten Sie zusammen zum halben, zum Viertel- oder gar zum Achtelkreis. Von der offenen Seite werden Zacken hineingeschnitten, die Folie anschließend auseinandergefaltet, und schon ist der Stern fertig. Je tiefer man die Zacken einschneidet, desto spitzer sind sie am fertigen Stern.
Das gleiche funktioniert mit quadratischen Vorlagen: Auch hier werden vom Rand oder auch von der Mitte aus Einschnitte angebracht, die nach dem Auseinanderfalten wunderbare Muster ergeben.
Vielleicht probieren Sie die Technik erst einmal mit gewöhnlichem Papier aus. So können Sie sehen, welches Ergebnis bestimmte Schnitte zeigen und sich zu wahren Künstlern entfalten.
Wer es ausgefallener mag, der klebt zwei Sterne versetzt aufeinander, bringt geschwungene statt gerader Schnitte an oder biegt die Spitzen zur Mitte – je länger man sich mit der Bastelarbeit beschäftigt, desto erfinderischer wird man.
Im letzten Schritt wird mithilfe einer Nähnadel ein Faden zum Aufhängen durch die Mitte des Sterns gezogen oder man hängt die Kunstwerke mit Klebestreifen ans Fenster.