Erkenne das Göttliche in Dir - Meditationsabend mit Sebastian Painadath (Indien)

Sebastian Painadath (c) Missio Bildarchiv
Datum:
Termin: Dienstag, 14.12.21 - 17:30
Art bzw. Nummer:
Online-Veranstaltung
Von:
Veranstalter: Veranstalter: KHG Aachen | QuellPunkt Aachen | ESG Jülich | Lakum Krefeld | Missio Aachen
Ort:
Online und Katholisches Hochschulzentrum QuellPunkt
Campus-Boulevard 30
52074 Aachen

Sebastian Painadath, geboren 1942 in Kerala (Indien), gehört zu den wichtigsten indischen Vermittlern einer Spiritualität zwischen den Religionen.  Wir haben das große Glück, dass Sebastian Painadath von Indien aus zwei Online-Mediationen im Advent (07. und 14. Dezember) für uns und Euch gestalten wird.

Der Abend besteht aus kurzen Impulsen (in Deutsch) durch Sebastian Painadath und Zeiten der stillen Meditation. Es ist egal, ob Du Erfahrungen mit Meditation hast oder einfach neugierig bist und diese Form der Meditation kennen lernen möchtest.

Hilfreich ist ein Ort, an dem Du Ruhe findest und an dem Dich wenig ablenkt. Wenn Du selbst keinen Ort hast, kannst Du auch gerne in den QuellPunkt kommen.

Der QuellPunkt bietet Platz für max. 15 Teilnehmende.

 

Meditationsplatz gut gestalten

Bei der Meditation trägst du am besten bequeme Kleidung und warme Socken. Hilfreich sind außerdem: eine Yogamatte oder ein größeres Handtuch, ein kleiner Hocker,  Stuhl oder ein Kissen zum Sitzen. Vielleicht möchtest deinen Ort mit einer Kerze in ein angenehmes Licht tauchen. Auf jeden Fall sollte es ein ruhiger, ablenkungsfreier Ort sein. 

Solltest du zum Meditieren in den QuellPunkt kommen wollen, halten wir in begrenzter Stückzahl Meditationshocker oder -kissen für dich bereit.

 

Meditation hilft, den göttlichen Geist in uns und um uns herum wahrzunehmen

Aus dem Bewusstsein einer letzten spirituellen Einheit aller Menschen tritt Sebastian Painadath für eine integrierte Spiritualität ein, die neue Formen des religiösen Lebens und Zusammenlebens zu entwickeln sucht. Dabei sieht er die Menschheit unterwegs auf einer Pilgerfahrt zu dem einen Gott. Die Suche nach diesem allen Religionen gemeinsamen Ziel geschieht in einer oft verwirrenden Vielfalt religiöser Traditionen, die in ihren jeweiligen spirituellen Ausprägungen respektiert werden müssen, damit sie im Prozess des interreligiösen Dialogs ihren jeweils eigenen Beitrag leisten können.

Sebastian Painadath tritt für einen einander respektierenden, kritischen und bereichernden Dialog ein, wobei die Angehörigen der verschiedenen religiösen Traditionen aus der Kernerfahrung ihrer eigenen Religiosität heraus in der Begegnung ihren spezifischen Beitrag zu leisten aufgerufen sind. Für ihn bedeutet Spiritualität die Wahrnehmung der Gegenwart des göttlichen Geistes in uns und um uns. Dies betrifft alle Aspekte unseres Lebens: Leib und Seele, Verstand und Gefühl, Ratio und Intuitio sowie Person und Gesellschaft. Die Welt wird so zum Ort der Gottesbegegnung.

Sebastian Painadath

Sebastian Painadath (c) missio-Bildarchiv

Sebastian Painadath, geboren 1942 in Kerala (Indien), gehört zu den wichtigsten indischen Vermittlern einer Spiritualität zwischen den Religionen.  Er ist Mitglied des Jesuitenordens und hat 1977 in Deutschland in katholischer Theologie promoviert.

Bereits Ende der 70er Jahre begann er, mit Hindus und Muslimen Studienprojekte sowie Meditations- und Gebetstreffen durchzuführen. 1987 gründete er den Sameeksha-Ashram. Der Name: Sameeksha – ganzheitliche Schau – steht programmatisch für die Arbeit des Zentrums, das eine ganzheitliche Spiritualität vermitteln möchte. Die Tradition der Ashrams beinhaltet einen Geist der Offenheit und der Gastfreundschaft.

Im Sameeksha Ashram hat Sebastian Painadath in der Gestaltung des Meditationsraumes diese Offenheit durch die nach vier Seiten offenen Türen ausgedrückt. In der Mitte befindet sich eine brennende Öllampe und ein Altar mit den Heiligen Büchern der Religionen: Bibel, Dhammapada, Bhagavad Gita und Koran.

Seit gut 50 Jahren sind innerhalb der christlichen Kirchen in Indien, sowohl von Protestanten wie auch von Katholiken gegründete und geleitete »christliche Ashrams« entstanden, die Elemente der hinduistischen Ashram-Tradition aufgreifen und kreativ umgestalten.