Bioökonomie im rheinischen Revier - Zukunft mit Landwirtschaft und Landwirtschaft mit Zukunft

2. Veranstaltung der Reihe Bioökonomie - Zukunftskonzept oder Etikettenschwindel?

Bioökonomie Symbolbild (c) Forschungszentrum Jülich - Ralf-Uwe Limbach
Datum:
Termin: Dienstag, 10.11.20 - 19:00
Von:
Veranstalter:
QuellPunkt - Katholisches Hochschulzentrum auf dem Campus Melaten
Bischöfliche Akademie
Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University
Nell-Breuning-Haus Herzogenrath
Ort:
nur online über Zoom

Landwirtschaft ist eines der zentralen Themen innerhalb der Bioökonomie. So gibt es etwa auch Bestrebungen, den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier als Modellregion für Bioökonomie zu etablieren.

Ulrich Schurr wird das Thema Bioökonomie in seiner Bedeutung im Rheinischen Revier herausarbeiten, die Beziehungen des Agrarsektor in der (Modell-)Region zum Strukturwandel beleuchten und die Perspektiven der Landwirtschaft in der Region skizzieren.

Bioökonomie steht nach dem Verständnis der Bundesregierung im Dienst der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Markus Wolter wird in seinem Kommentar aus entwicklungspolitischer Perspektive auf die Bioökonomie blicken und fragen, inwieweit Bioökonomie einen Beitrag leisten kann „den Hunger [zu] beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung [zu] erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft [zu] fördern“ (UN-Millenniumsziel).

Ablauf

Moderation:
Dr. Alexandra Mark-Schwarz (Bischöfliche Akademie)

19:00 Uhr: Begrüßung , Einführung
19:10 Uhr: Vortrag Prof. Schurr
19.50 Uhr: Statement Herr Wolter
20.00 Uhr: Diskussion

Anmeldung und weitere wichtige Informationen

Aufgrund der verschärften Hygienebedingungen in Aachen (Stand 08.10.2020) kann die Veranstaltung nur über die Videokonferenz-Plattform Zoom stattfinden. 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Prof. Ulrich Schurr

Prof. Dr. Ulrich Schurr (c) Forschungszentrum Jülich

Prof. Ulrich Schurr leitet das Institut IBG-2 Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrum Jülich. Er ist u. a. geschäftsführender Direktor des Bioeconomy Science Centers (BioSC), einem Kompetenzzentrum mehrerer Forschungseinrichtungen in NRW zum Thema Bioökonomie. Zudem leitet er die Initiative BioökonomieREVIER zur Etablierung des Rheinlands als Modellregion für nachhaltige Bioökonomie.

Markus Wolter

Markus Wolter (Misereor) (c) Misereor

Markus Wolter ist Agrarwissenschaftler und arbeitet beim Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR in Aachen zu den den Themen Landwirtschaft, Agrarpolitik und Zugang zu natürlichen Ressourcen wie Land und Saatgut.

Bioökonomie - Zukunftskonzept oder Etikettenschwindel?

Der Abend ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Wissenschaftsjahr 2020/2021.

In der Bioökonomie geht es um „Erzeugung, Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme“ (Nationale Bioökonomiestrategie). Ziel ist der größtmögliche Verzicht auf fossile Rohstoffe und somit die Transformation hin zu einer nachhaltigen und kreislauforientierten Wirtschaft. Kritiker hingegen sehen eher die Gefahr einer Ökonomisierung der Natur und befürchten einen Etikettenschwindel.

Die vorliegende vierteilige Veranstaltungsreihe möchte ausgewählte Aspekte der Bioökonomie beleuchten und bringt Perspektiven von Expertinnen und Experten sowie des Publikums in den interdisziplinären Dialog.

Weitere Termine:
27.Oktober | 02. Dezember | 19. Januar

 

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