Zu Gott unterwegs – für Gott unterwegs

Heute bei dir – in Münsterbilsen - Amor von Maastricht

Impuls 8 (c) unsplash
Impuls 8
8. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Amor pilgerte im 8. oder 9. Jahrhundert zum Grab des heiligen Servatius nach Maastricht, einem bis ins Hochmittelalter wichtigen Wallfahrtsort, und blieb als Missionar in der Gegend. Wahrscheinlich gründete er das Frauenkloster Münsterbilsen im Haspengau (heute Belgien), das tausend Jahre als Abtei bestand. Amor starb als Einsiedler und wird seit dem 10. Jahrhundert in Belgisch und Niederländisch Limburg verehrt.

Unterwegs sein – den Glauben weitergeben – Gott suchen: Lebensthemen für Amor und für uns.

 

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.