Was dürfen wir hoffen, was sollen wir tun?

Heute bei dir – in der Konzilsaula - Papst Johannes XXIII.

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Impuls11
11. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Der bei seiner Wahl 1958 fast 77-jährige Papst Johannes XXIII. kündigt 1959 ein Konzil an und gründet 1960 den Einheits-Rat für die Ökumene. 

Der Papst bei Konzilseröffnung 1962: „Es ist nicht unsere Aufgabe, den kostbaren Schatz [der katholischen Lehre] nur zu bewahren, als ob wir uns einzig für das interessieren, was alt ist, [...] wir wollen jetzt freudig und furchtlos an das Werk gehen, das unsere Zeit erfordert“. Die Konzilsväter beten: "Lehre uns, was wir tun sollen; weise uns, wohin wir gehen sollen; zeige uns, was wir wirken müssen".

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.