„Verstehst du, was du liest?“

Heute bei dir – in Aksum: Frumentius von Äthioipien

„Verstehst du, was du liest?“ (c) unsplash.com
„Verstehst du, was du liest?“
27. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Frumentius stammte aus dem syrisch geprägten (heute libanesischen) Tyrus im Osten des Römischen Reich. Eine Reise in den Süden mit seinem Bruder endete in äthiopischer Gefangenschaft. In Aksum landete Frumentius schließlich am äthiopischen Königshof als Lehrer des Prinzen Ezana. Der wurde als König um 350 Christ, machte sein Reich zu einem der ersten christlichen Staaten und Frumentius zum Oberhaupt der Äthiopischen Kirche. Daraufhin wurde er im ägyptischen Alexandria zum Bischof geweiht.

Ein Leben zwischen Kontinenten, Kulturen und Religionen.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.