Nicht mehr Sklaven und Freie

Heute bei dir – in Bogotá: Luis Beltrán

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Impuls 9
9. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Als Luis Beltrán 1562 in Cartagena landet, ist die karibische Hafenstadt Umschlagplatz für Gold und afrikanische Sklaven. Der Dominikaner geht zu den Indigenen und kommt mit der spanischen Kolonialmacht in Konflikt. Als er gegen Ausbeutung und Misshandlung der Einheimischen durch die Kolonialverwaltung in Bogotá nichts ausrichten kann, kehrt Luis Beltrán 1569 nach Spanien zurück. Er wird Generaloberer seines Ordens und Geistlicher Begleiter u. a. für Teresa von Ávila.

Luis Beltrán zeigt, was es heißt, Gott in den arm Gemachten zu sehen. 

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.