Mission fängt bei mir an

Heute bei dir – in Lisieux: Theresia vom Kinde Jesus

Impuls 1 (c) unsplash
Impuls 1
1. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Der Weltmissionsmonat beginnt mit Thérèse Martin.

Mit 15 trat sie in den Karmel ihrer Heimatstadt Lisieux ein und starb als Schwester Theresia vom Kinde Jesus 1897 mit 24 Jahren.

Seit 1927 ist sie mit Franz Xaver Patronin der Mission - wegen ihrer starken, mit allen Höhen und Tiefen durchlebten Gottesbeziehung.

Anders als Teresa von Ávila (die Große) ist sie die Kleine Therese. Dazu passt ihr „kleiner Weg der Liebe“: Sich Gott überlassen im alltäglichen Dienst am Mitmenschen.

Eine Haltung, die es lohnt weiterzugeben.

 

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.