Maria aber bewahrte alles in ihrem Herzen und dachte darüber nach. (Lk2,19)

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Treppen
Datum:
1. Januar 2021
Von:
Steffi Sieger-Bücken - Gemeindereferentin und Mitarbeiterin im Koordinationsbüro "Heute bei dir" des Synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozesses

… hören wir im Evangelium vom heutigen Tag, dem Hochfest der Gottesmutter Maria.

So wie Maria geht es vielleicht auch dem einen oder der anderen, wenn er oder sie an das vergangene Jahr denkt. Viel ist passiert, hat uns bewegt, Unerhörtes nie Dagewesenes.

Lockdown, leere Regale in Supermärkten, geschlossene Geschäfte, Kulturorte und Kirchen, Kontaktverbot, Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln, Quarantäne, Angst vor eigener Ansteckung, Angst um Familie und Freunde, vielleicht sogar der Verlust eines lieben Menschen durch das Corona-Virus.

Das macht was mit uns und unserer Gesellschaft. Das geht nicht spurlos an uns vorüber und wahrscheinlich können wir im Moment erst ansatzweise ahnen, was diese Pandemie privat und gesellschaftlich für Konsequenzen haben wird.

Wir werden die Erfahrungen dieser Zeit bewahren, in unseren Gedanken und Herzen, und darüber nachdenken, so wie Maria.

Bitten wir zu Beginn des neuen Jahres auf die Fürsprache Marias um Gottes Beistand und vertrauen wir auf seine Hilfe, die uns diese Zeit durchstehen und heil werden lässt.