„Ich bin gekommen, dass ihr Leben in Fülle habt“.

Heute bei dir – im Saarland: Wendelin von Tholey

Heute bei dir – im Saarland: Wendelin von Tholey (c) unsplash.com
Heute bei dir – im Saarland: Wendelin von Tholey
20. Oktober 2019
Michael Meyer

Hirte, Pilger, Mönch, Naturfreund: All das kennzeichnet den heiligen Wendelin. Als iro-schottischer Wandermönch kommt er laut Legende im 6. Jahrhundert ins heutige deutsch-französische Grenzland. 

Rund um sein Grab in der nach ihm benannten Kreisstadt Sankt Wendel im Saarland verehren religiös Fragende den Heiligen ebenso wie jene, die sich um den Schutz des Gemeinsamen Hauses Erde mühen. 

Wendelin - ein sorgender Hirte, in dessen Leben die Spur des Evangeliums Jesu für alle Menschen aufleuchtet: „Ich bin gekommen, dass ihr Leben in Fülle habt“.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.