Für hoffnunglose Fälle

Heute bei dir – in auswegloser Lage: Simon und Judas, Apostel

Für hoffnunglose Fälle (c) unsplash.com
Für hoffnunglose Fälle
28. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Im Zwölferkreis sind sie die großen Unbekannten - im Schatten ihrer berühmteren Namensvettern. Wir wissen nur ihre Namen: Simon der Zelot (Eiferer - zur Unterschiedung von Simon Petrus) und Judas Thaddäus (zur Unterscheidung von Judas Ischariot).

Wie alle Apostel sind beide laut Überlieferung als Missionare weit gereist: Äthiopien, Armenien, Irak und Iran. Aber auch bei uns werden sie verehrt: Zusammen als Patrone des Goslarer Domes. Und Judas gilt wegen Wundern an seinem Grab als Helfer in schwierigen Situationen und bei hoffnungslosen Fällen.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.